Omega 3 Fettsäuren Immunsystem

Fettsäuren Omega 3 Immunsystem

Omega-3-Fettsäuren halten das Immunsystem fit und beeinflussen Genfunktionen, Hormone, das Immunsystem und die Darmflora. Omega-3-Fettsäuren stärken unser Immunsystem. Insgesamt ist es von großer Bedeutung für das Immunsystem. Die Omega-3 Fettsäuren sind gut für das Gehirn, das Nervensystem, die Sinnesorgane und das Immunsystem.

Omega-3-Fettsäuren erhalten das Immunsystem gesund.

Omega-3 Fettsäuren sind essentielle Lebensmittelbestandteile und werden als sehr gut verträglich angesehen. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass die hauptsächlich in pflanzlichen Ölen und Fischen enthaltenen Stoffe dem Herz-Kreislauf-System zugute kommen. Omega-3-Fettsäuren sind zudem ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr: Sie bilden die Basisbausteine für entzündungslösende Stoffe - so genannte Solvine -, die den Abbau von entzündlichen Reaktionen, zum Beispiel durch mikrobielle Infekte, vorantreiben.

Danach beeinflussen pathogene Keime spezifisch die Funktionen von bestimmten Abwehrzellen - den Fresszellen - und kontrollieren so den ganzen Entzündungsprozess mit verschiedenen Fettsäuren.

"Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sowohl die Ansteuerung von Entzündungsprozessen als auch deren Abbau durch das Immunsystem präzise geregelt werden", sagt der Lehrstuhlinhaber für Pharmazie und Medizinalchemie. "M2-Makrophagen " hingegen, die während des Entzündungsprozesses im Vordergrund sind, werden von den Keimen zur Bildung weiterer entzündungslösender Stoffe (Resolvine, Lipoxide, maresins, Proteine) aus Omega-3-Fettsäuren angeregt.

Die Tatsache, dass das Bakterium die M2-Makrophagen dazu anregt, entzündungslösende Stoffe aus Omega-3-Fettsäuren freizusetzen, ist jedoch eine völlige Neuerung für die Wissenschaftler. "Das Aktivieren beider Entzündungsphasen ist sinnvoll, weil das Immunsystem dafür Sorge trägt, dass nach einer erfolgreichen Abwehr der Infektionen die harmlosen Keime aus dem Körpergewebe entfernt und die Entzündungsreaktionen unterdrückt werden.

Der Apotheker und seine Mitarbeiter in Jena und Boston fragen sich nun, wie die Ergebnisse zur Therapie chronisch entzündlicher Krankheiten genutzt werden können. Diese Ergebnisse sind das Resultat einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl von Prof. Werz und der Forschungsgruppe von Prof. Serhan an der Harvard Medical School.

Die Grundsteinlegung erfolgte bereits im Jahr 2015 als Gastdozent an der Harvard Medical School. Seine Kolleginnen Dr. Jana Gerstmeier und Markus Werner setzten nach seiner Heimkehr aus Boston die Ermittlungen in Jena fort. Die neuen Ergebnisse fliessen derzeit sowohl in die Forschungen von Dr. Gerhard Zeiss im Förderprogramm der Carl-Zeiss-Stiftung als auch in die Arbeit des Werz-Teams im Forschungsschwerpunkt "ChemBioSys" ein, in dem er mit seinen Mitarbeitern an einem Unterprojekt zur Modulierung von Fresszellen durch natürliche Substanzen arbeitet.

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