Omega 3 Fettsäuren wie viel

Wie viel Omega-3-Fettsäuren

Bei vielen Stoffwechselvorgängen spielt Eicosapentaensäure eine Rolle. Sprung zu Was sind Omega-3-Fettsäuren? Unter den Pflanzenölen enthält Leinöl besonders viel Omega-3 alpha-Linolensäure (56-71%). Denn: Fischfett liefert viele Omega-3-Fettsäuren der Sorte EPA und DHA. Die Omega-3-Fette dienen als Baustoff für Zellmembranen.

Sind Fettsäuren einleuchtend?

Der DGE zufolge sollten polyungesättigte Fettsäuren etwa 7-10% der Energie der Ernährung bei den Erwachsenen ausmachen. Desto gesättigter die Lebensmittel sind, desto mehr Fettsäuren sollten als Kompensation zur VerfÃ?gung stehen. Bei gesunden Menschen wird generell eine Tagesdosis von 1-2 Gramm Omega-3-Fettsäuren eingenommen. Nach Angaben der DGE liegen die durchschnittlichen Tagesdosen an Omega-3-Fettsäuren mit etwa 0,15-0,25 Gramm DHA und EPA pro Tag signifikant unter diesen Vorhersagen.

Bei bestimmten Krankheiten kann eine erhöhte Aufnahmemenge an Omega-3-Fettsäuren besonders nützlich sein. Omega-3 Fettsäuren können durch Oxydation zersetzt werden. Im Falle einer erhöhten Nahrungsaufnahme von Omega-3-Fettsäuren wird die simultane Einnahme mit Antioxidanzien wie den Vitaminen C und C empfohlen, um vor Oxydation zu schützen. Übermäßige Omega-3-Fettsäuren können die Tendenz zur Blutung verstärken.

Leitartikel 08/03: Omega-3-Fettsäuren - was und wie viel wissen wir?

Besonders ausgeprägt ist dies bei Omega-3-Fettsäuren, vor allem bei langkettigem LCPUFA. Keine der in den vergangenen Jahren veröffentlichten Nachschlagewerke - weder die "DACH-Referenzwerte" der Deutsch sprechenden Ernährungsgesellschaft (2000) noch die "Dietary Reference Intakes" (DRI´s) der USA (2002) oder das aktuelle FAO/WHO-Gutachten (2003) - geben eine Empfehlungen für LCPUFA, möglicherweise für Omega-3-Fettsäuren insg.

Singer und Wirth Omega-3-Fettsäuren mariner und pflanzlicher Herkunft: Ein Ansatz zur Bewertung in dieser Ernährungs-Umschau (S. 296 ff.) schildert die daraus resultierende Unstimmigkeit und differenziert auch zwischen primärer (d.h. vorwiegend nahrhafter) und sekundärer Vorbeugung, wenn auch nicht immer sehr streng. Übrigens gibt es weniger Meinungsverschiedenheiten über die Sekundärprävention (Vermeidung von weiteren Schädigungen nach einem bereits eingetretenen Schaden).

Ungeachtet des Ergebnisses dieser Debatte sollte das Mengenverhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren durch die Kultur und die Agrarproduktion (Anbau von Cerealien und linolsäurehaltigen Ölsamen für die menschliche und tierische Ernährung) wieder ins rechte Licht rücken. Niemand sollte daran zweifeln, dass "ein wenig" LCPUFA nicht böse ist.

Achten Sie auf eine "Base" durch ausreichende Zufuhr von Alpha-Linolensäure, z.B. aus Rapsöl, das ein vorteilhaftes Verhältnis von Omega-6: Omega-3 hat, oder aus anderen Rohstoffen (Wildtiere, bestimmtes Gemüsesorten und Kräuter); essen Sie fetten Meeresfisch wenigstens einmal pro Woche. 2. Zum Glück ist der Hering gegenwärtig nicht von überfischung gefährdet und immer noch in ausreichendem Maße präsent; Verwendung von kleinen, aber gleichbleibenden Gehalten an Alpha-Linolensäure in der Tiernahrung auf der Grundlage einer Synthetisierung bestimmter Gehalte an LCPUFA im Tierstoffwechsel (analog zur Lage bei Wildtieren); biotechnische Herstellung von LCPUFA über spezielle Algen-Stämme (DHA) oder durch genetisch modifizierte Nutzpflanzen (EPA und möglicherweise DHA).

LCPUFA kommt bisher nahezu ausschliesslich - vom Lachsfett aus der Fischzucht bis zu Fischölkapseln - aus Meeresölen und diese Herkunft ist nicht unbegrenzt, die Möglichkeit 1, 3 und vor allem 4 darf nicht ausgelassen werden. Vor Jahren startete das ehemalige Bundesforschungsministerium das Leuchtturmprojekt NAPUS-2000, ein Produktionsprogramm für LCPUFA in Raps ("Lachs in Raps"), an dem 19 Forschungsgruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit großem Erfolg mitarbeiten.

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