Omega 3 Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fette helfen Ihnen, Fett zu verbrennen und Ihre Kondition zu verbessern. Wie wird Zodin eingenommen? Welche Nebenwirkungen kann ich von diesem Medikament erwarten? In der Bewertung von Nebenwirkungen. Die Omega-3 Fettsäuren sind sehr gut verdaulich, können aber im Einzelfall auch Nebenwirkungen haben.

Kein stärkerer Sertralin-Effekt durch Omega-3 Fettsäuren

Dass die Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren die Wirksamkeit von antidepressiven Mitteln erhöhen kann, geht aus den Resultaten kleinerer Untersuchungen hervor, in denen diese Korrelation aufgedeckt wurde. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Untersuchung soll nun geprüft werden, ob diese Resultate bei einer grösseren Gruppe von depressiven Herzpatienten mit einer koronaren Herzerkrankung (CAD) bestätigt werden können.

Bei Studienteilnehmern mit einem durchschnittlichen Alter von 58 Jahren wurden nach einer 2-wöchigen Einlaufphase zehn Wochen lang 50 mg/d Sertraline und 2 g/d Omega-3-Fettsäuren (Kapseln mit 930 mg Ethansäure, EPA und 750 mg Dokosahexaensäure, DHA, n = 62) oder Placebokapseln mit Maisöl (n = 60) verabreicht. Am Anfang und Ende der Studie wurden die Patientinnen und Patienten mit zwei etablierten Messinstrumenten, der Hamilton Depressionsskala (HAM-D) und dem Beck depressions Inventory (BDI-II), befragt.

In der Placebogruppe ging der mittlere BDI-II Wert von 29,0 auf 14,8 und in der Omega-3-Gruppe von 28,1 auf 16,1 zurück; auf der HAM-D-Skala verringerte sich die Anzahl der Punkte von 19,2 auf 9,4 bei Plazebo und von 21,2 auf 9,3 bei Pat.

Die typischen Nebenwirkungen, die aus vorangegangenen Untersuchungen mit höheren Dosierungen von OMEGA-3 Fettsäuren bekannt sind, sind Magen-Darm-Beschwerden und längere Blutungen; in dieser Untersuchung wurden solche Beschwerden bei 19% der Patientinnen mit sertralinem plus omega-3 und 22% der Patientinnen mit sertralinem plus Plazebo festgestellt. Da die Sertralinantwort durch die Verabreichung von OMEGA 3 nicht erhöht werden konnte, sprachen die Verfasser von einer zu kurzen Behandlungszeit, zu niedrigen Sertralindosierungen oder einem ungünstigen Verhältniss der einzelnen Aminosäuren untereinander (d.h. möglicherweise einem zu niedrigen EPA-Gehalt).

In künftigen klinischen Prüfungen wird empfohlen, diejenigen Patientinnen und Patienten zu ermitteln, die von einer solchen Therapie möglicherweise profitiert haben. Die Fettsäuren der Gruppe Omega-3 sind die Fettsäuren der Gruppe Omega-3 (Eicosapentaensäure (EPA) und der DHA. Omega-3 Fettsäuren übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben im Organismus. Es wurden in den letzten Jahren mehrere wissenschaftliche Arbeiten publiziert, deren Resultate zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren über ihre physiologischen Eigenschaften hinaus bei vielen Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, rheumatischer Arthritis, chronischen Darmentzündungen und depressiven Zuständen ein vorbeugendes und heilendes Potential haben.

Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren linderte schwerwiegende Depressionen. Bei einer Meta-Analyse verringerte Fischöl, das viel Omega-3-Fettsäuren enthält, die Sterblichkeitsrate durch Herzereignisse um ein Fünffaches. Omega-3-Fettsäuren sind in besonders hohen Gehalten in Fischen wie z. B. Heringen, Lachs, Makrelen, Thunfischen oder Heilbutten enthalten. Eine große Auswahl an Nahrungsergänzungen mit Omega-3-Fettsäuren ist für Menschen erhältlich, die keinen Appetit auf Fische haben oder nicht haben.

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