Omega 3 oder 6

3 oder 6 Omega

Die Omega-Fettsäuren sind einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind so genannte essentielle Fettsäuren, d.h. der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Besonders wichtig sind die so genannten "essentiellen" Fettsäuren Omega-3 und Omega-6.

Omega-3-Fettsäuren konkurrieren mit Omega-6-Fettsäuren um Enzyme. Die richtige Mischung aus Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Ab wann wird Okinawa Omega Öl empfohlen? Omega 3, 6, 7, 9. Welches Okinawa Omega Öl sollte ich verwenden?

Ein optimales Omega-3/6-Verhältnis von Cannabis

Trotzdem sind nicht alle Fette gleich. Man unterscheidet zwischen gesättigten und ungesättigten Säuren. Die gesättigten Speisefettsäuren kommen zumeist von Tieren, sind bei Zimmertemperatur schwer und zählen zu den reinen Industrieprodukten. Denn je mehr unversättigte Fette oder Öle enthalten sind, umso höher ist ihr Wert als Nahrungsmittel. Die ungesättigten Säuren sind in der Regel sanft oder dünnflüssig und kommen hauptsächlich aus dem Gemüse.

Denn je mehr unversättigte Säuren ein Schmierfett oder -öl beinhaltet, umso kostbarer ist es für uns als Nahrungsmittel. Insbesondere polyungesättigte Fetten wie Omega-3-Fettsäuren (dreifach ungesättigt, alpha-Linolensäure) und Omega-6-Fettsäuren (doppelt gesättigte, Linolsäure) werden als die gesündesten für den Organismus angesehen. Der Verzehr der beiden Omegafettsäuren in der Ernährung ist unerlässlich, da sie vom Organismus selbst nicht produziert werden können.

Derzeit gibt es keine andere Anlage mit einem so großen Gehalt an polyungesättigten Säuren wie die Hanfpflanze. Hanfsamen und -öl haben einen überdurchschnittlichen Gehalt an mehr als 80% polyungesättigten Säuren. Für unseren Metabolismus ist das Mischungsverhältnis zwischen den polyungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren besonders wichtig.

Oftmals werden Omega-6-Fettsäuren überdosiert. Der Hanfsaatgut mit einem Mischungsverhältnis von 3:1 (Omega 3 zu Omega 6) hat auch hier eine für den Menschen optimale und unübertroffene Fettsäurezusammensetzung. Hinzu kommen die seltenen und äußerst wertvollen Gammalinolensäure GLA und die Omega-9 Fettsäure.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren - die Basis - Akademie der Humanmedizin

Neben den in der Industrie produzierten Transportfettsäuren haben alle Fette eine gewisse Bedeutung im Menschen. Im Grunde gibt es keine "schlechten" oder "guten" Speisefettsäuren. Ein großes Missverhältnis innerhalb der Fettsäuregruppen kann jedoch zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Diese Diskrepanz gibt es heute vor allem im Bereich der gesunden und ungesättigte Fette und innerhalb der polyungesättigten Fette zwischen den so genannten Omega-3- und 6-Fettsäuren.

Diese können vom Menschen nicht selbst hergestellt werden und werden als essenzielle Speisefettsäuren bezeichne. Die Wechselwirkung von Gentechnik und Umgebung, Natürlichkeit, Ernährung und Umgebung ist die Basis für die Entstehung von Krankheiten und Krankheiten. Dabei ist die Nahrung ein wichtiger Umweltaspekt. Obwohl es seit der Agrarrevolution große Änderungen in unserer Nahrung gegeben hat, haben sich unsere Erbanlagen in den vergangenen zehntausend Jahren nicht geändert.

Sowohl die Fettsäure als auch der Gehalt an Antioxidantien in der modernen Diät entspricht nicht unserem Erbgut. Die Gesamtfettmenge in der Diät erhöhte sich von ca. 20% auf 35%, während der Anteil an ungesättigten Fettsäuren verdoppelt wurde. Darüber hinaus traten zu Anfang des vergangenen Jahrtausends erstmals synthetische oder produktionsbedingte Transportfettsäuren in der Lebensmittelindustrie auf, und das Mischungsverhältnis von Omega-6- zu omega-3-Fettsäuren veränderte sich im Lauf der Zeit von etwa 1,5:1 auf 15:1 (Simopoulos 2008).

So ist der Beginn von Zivilisationserkrankungen programmiert, eine kriechende Körperentzündung wird zum Standard-Problem und die chronischen Krankheiten steigen. Monoungesättigte Speisefettsäuren können im Hinblick auf Entzündungserkrankungen als unbedenklich beurteilt werden, wovon Olivenöl (Hauptanteil: 55-83% Ölsäure) aufgrund seines Gehaltes an polyphenolischen Verbindungen von besonderer Wichtigkeit ist. Omega-3- und -Megafettsäuren sind besonders wichtig bei entzündlichen Krankheiten, da diese die entzündlichen Prozesse ausgleichen.

Die Omega-6 Fettsäure Arachidonsäure hat zwar eine entzündungshemmende Wirkung (was in erster Linie nicht schlecht ist, da der Organismus diese ebenfalls braucht, z.B. zur Gerinnung und Wundheilung), aber Omega-3-Fettsäuren stellen den antiinflammatorischen Antipol dar. In der nebenstehenden Abbildung ist der Einfluß von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren auf die entzündlichen Prozesse mittels Prostaglandin Synthese dargestellt. Der Omega-3-Zweig hat nur entzündungshemmende Wirkung, der Omega-6-Zweig hat ein Januskopfverhalten.

Das Erbgut unseres Organismus sieht, wie oben beschrieben, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren vor. Stufe 1: Eine der Hauptursachen für dieses Ungleichgewicht ist der verstärkte Einsatz von preiswerten, omega-6-reichen pflanzlichen Ölen in der Lebensmittelindustrie, vor allem als Komponente von Futtermitteln (Sojapellets). Aufgrund des höheren Omega-6-Gehalts im sojabohnenöl ( "über 50%") führen allein diese Kraftfuttermittel zu einer Omega-6-Quelle in unserer täglichen Ernährung.

Dazu kommen Sonnenblumen- (64%), Maiskeimöl (52%) und Sojabohnenöl ( (51%) mit entsprechendem hohem Omega-6-Gehalt. Wildbret oder das von Weidevieh ohne Maisverfütterung ist dagegen mehr eine gute Fettquelle. Außerdem verzehren wir in der Regel zu wenig Fisch oder Omega-6-reiche Erzeugnisse von Fisch, der auch mit industriellem Futter züchtet wurde.

Verzehr von Fischerzeugnissen mit hoher Omega-3-Gehalt. Eine gute Quelle für Omega-3 sind vor allem fetthaltige Fischarten wie Heringe, Makrelen, Lachse und die Sardine. Unter den pflanzlichen Ölen enthalten Leinöle besonders viel Omega-3 alpha-Linolensäure (56-71%). Allerdings kann diese "pflanzliche" Omega-3-Fettsäure nur bedingt in die bedeutenden Fettsäuren EPA und DHA überführt werden, da der Umstellungsprozess in der Regel bereits durch den höheren Gehalt an Omega-6-Fettsäuren dokumentiert ist.

Stufe 3: Bestehend aus einem Fettsäurekomplex von über 50 Aminosäuren, der sich ebenso positiv auf den Fischverzehr auswirkt. Um eine regulierende oder heilende Funktion zu erreichen, ist eine Dosis von mehr als 2 Gramm Omega-3 pro Tag (= ca. 10 ml Fischöl) vonnöten. Naturbelassene Fische enthalten bis zu 35% aller Öle und Fette aus Omega 3-Säuren. Omega-3 Konzentrate werden nicht empfohlen!

Man vermutet bei Kapseln aus Fischöl immer, dass der Omega-3-Gehalt bereits durch Oxidationsprozesse vernichtet und damit unwirksam ist. ß mehr Omega-3 Fettsäuren als bei Fischen enthalten sind. 100 g Leinsamenöl können bis zu 55 g Omega-3-Fettsäuren enthalten, selbst fette Seefische wie Heringe, Makrelen oder Thunfische enthalten nicht mehr als 3 g.

Die im Leinsamenöl enthaltene Alpha-Linolensäure (ALA) muss jedoch zunächst in EPA und DHA umgerechnet werden. Aufgrund des höheren Omega-6-Gehalts der Lebensmittel beträgt der Umrechnungsfaktor in der Regel nur 0,5 - 10%. Leinsamenöl hat daher nur einen begrenzten Einfluss auf das Omega-6/3-Verhältnis. Leinsamenöl unterliegt ebenfalls einer Frischeverpflichtung.

Leinsamenöl mit einem ranzigen Geschmack kann nur als Holzschutzmittel verwendet werden. Leinsamenöl und Fischtran im Dunkeln aufbewahren.

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