Omega 3 Tagesdosis

Tagesdosis Omega 3

Die Tagesdosis beträgt 2 Stäbchen. Von diesen aktuellen Studien wird eine effektive Dosis von ca. 2,6g pro Tag an Omega-3-Fettsäuren berichtet. In der Tagesdosis sind 2'000 mg Omega-3-Fettsäuren enthalten. Empfohlene Tagesdosis ist eine Kapsel.

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Multipler Sklerose: Omega-3-Fettsäuren als Zusatzstoff

Schon seit über 50 Jahren wird die Wichtigkeit von Nahrungsfetten für die Entwicklung und Therapie der MS erörtert. Bald wurde klar, dass nicht nur die Höhe, sondern auch die Form des verbrauchten Fetts eine wichtige Rolle spielte. Eine über 34-jährige Untersuchung an Menschen mit MS hat gezeigt, dass eine Ernährung mit weniger als 20 Gramm gesättigten tierischen Fetten am besten dazu dient, die Betroffenen fit für die Arbeit und das Gehen zu halten.

Durch die gleichzeitige Nahrungsergänzung mit essenziellen ungesättigte Säuren (flüssiges Pflanzen- und Fischöl) konnte die Rückfallrate deutlich gesenkt werden. Die diesen Betrachtungen zugrundeliegenden Wirkungsmechanismen konnten nur durch jüngere Ergebnisse zur biochemischen Zusammensetzung und zum Metabolismus ungesättigter Fettsäuren aufklärt werden: Arachidonsäure: Lebensmittel tierischen Ursprungs (Fleisch, Butterschmalz, Eier) sind angereichert mit Arachidonsäure, einer polyungesättigten Fettsäure, die im Menschen in proinflammatorische Eikosanoide umgesetzt wird, von denen besonders Leukotriene eine wichtige Funktion als Wirkstoffe und Regulatoren von Entzündungsprozessen haben.

Der metabolische Effekt der im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, der für den Verlauf der MS günstig ist, ist vor allem auf die Unterdrückung und konkurrierende Beeinträchtigung der arachidonischen Säure zurückzuführen. Omega-3-Fettsäuren namens Omega-3-Fettsäuren namens Epigenomicsäure (EPA) und Dokosahexaensäure (DHA) hemmen das am Stoffwechsel der arachidonischen Säure beteiligten Enzymsystems und reduzieren so die Entstehung von entzündungshemmenden Epicosanoiden.

Der Rückgang der Mengen an Arachidonsäure mit Supplementierung mit OMega-3-Fettsäuren wurde in einer Untersuchung gezeigt, in der 312 Patientinnen mit rezidivierender Multipler Sklerose über zwei Jahre hinweg zur Doppelblindbehandlung herangezogen wurden. Entweder 3 Gramm Fischtran (als Fischölkapsel) oder die selbe Tagesmenge Öl, wobei die Aufnahme von tierischen Fetten weitestgehend verringert werden sollte und ausreichend gesättigte Fettsäuren aus der Omega-6-Familie eingenommen werden.

Hemmung der Zytokinsynthese Weitere Hinweise auf die immunsuppressive Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren wurden kürzlich veröffentlicht, um zu zeigen, dass Fischöl-Fettsäuren die Bildung von Zytokinen Interleukin-1 und des Tumor-Nekrose-Faktors (TNF) inhibieren. Die verminderte Bildung dieser als Entzündungsvermittler bezeichneten Cytokine kann als Erklärung für die bei der Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren beobachteten Verbesserungen der Entzündungssymptome dienen. Nicht nur MS-Patienten können von diesen Ergebnissen Nutzen ziehen.

Auch bei anderen entzündlichen Krankheiten wie z. B. Rheumatismus können die Vorteile einer Ernährungstherapie mit Omega-3-Fettsäuren genutzt werden, da die immunologischen Prozesse hier denen der Multiplen Sklerose sehr ähnlich sind. Omega-3-Fettsäuren haben offenbar auch einen günstigen Einfluss auf Morbus Crohn (siehe DAZ 37/96, S. 37). Zur Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren bei MS-Patienten wird im Allgemeinen die Aufnahme von hochkonzentrierten Fischölpräparaten empfohlen.

Sie erlauben die einfache und genaue Dosis der für die oben erwähnten Therapieeffekte benötigten Mengen an omega-3 Fettsäuren. Bates, D., et al.: Omega-3 mehrfach ungesättigte Säuren Nahrungsergänzung bei Multipler Plaque. Neue, I.S.: Multiple Sklerose: Pathogene Signifikanz von Leukotrienen. Fette und Multiple Sklerose. Swank, R. L., B. B. Dugan: Effekt einer fettarmen Ernährung im frühen und späten Stadium der Erkrankung.

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