Orthomolekular

Die orthomolekulare

Die orthomolekulare kommt aus dem Griechischen: orthos = rechts, Molekül = kleine chemische Verbindung, molekular = die Moleküle betreffend. Orthomolekulare Medizin geht auf die amerikanische Medizin zurück. Als Vater der Orthomolekularen Medizin gilt er. Der Kurs Orthomolekulare Medizin eignet sich als Fortbildung für Therapeuten und Interessierte. Die Bezeichnung Orthomolekulare Medizin geht auf den amerikanischen Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling zurück.

Orthomolekularmedizin: Dünger gegen Erkrankungen

Die Grundsteinlegung für die Orthomolekularmedizin erfolgte 1968 durch den Biologen und zweimaligen Friedensnobelpreisträger Professor Dr. L. Pauli (1901-1994). Die Orthomolekularmedizin ist die Aufrechterhaltung einer guten gesundheitlichen Verfassung und die Therapie von Erkrankungen durch Änderung der Konzentration von Stoffen im Organismus, die in der Regel im Organismus enthalten sind und für die Gesunderhaltung notwendig sind.

Die von den zuständigen Behörden empfohlenen Richtwerte für die Nährstoffaufnahme mögen ausreichen, um einen Nährstoffmangel zu verhindern, aber sowohl in der Vorbeugung als auch in der Psychotherapie ist es wichtig, den Menschen einzeln und bedarfsgerecht mit Nahrungsmitteln zu beliefern. Daher konzentriert sich die Orthomolekularmedizin sowohl auf die Heilung von Erkrankungen als auch auf die Gesunderhaltung mit der jeweils angemessenen Dosierung der Einzelnährstoffe.

Orthomolekularmedizin - eine noch recht neue Form der Therapie auf dem Weg dorthin.

Der Amerikaner und Friedensnobelpreisträger der Orthomolekularmedizin, der bereits in den 70er Jahren mit seinen Dissertationen über den vorbeugenden Umgang mit dem hochdosierten Wirkstoff Virus und Krebs für Furore gesorgt hat. Wofür steht die Orthomolekularmedizin? Sein Therapie-Konzept hat er folgendermaßen definiert: "Die Orthomolekularmedizin ist die Aufrechterhaltung einer guten gesundheitlichen Verfassung und die Heilung von Erkrankungen durch Änderung der Konzentrationen von Stoffen, die üblicherweise im Organismus vorzufinden sind.

Orthomolekular heißt "die rechten Moleküle" ("orthos" gr. = gut, richtig; "molecula" lat. = Baustoff ), im übertragenden Sinne "die rechten Nährstoffe". www.fotolia. enDas therapeutische Prinzip der Orthomolekularmedizin basiert auf der Gewissheit, dass die komplizierten Stoffwechselprozesse im Organismus nur dann reibungslos verlaufen, wenn alle wichtigen Spurenelemente in ausreichenden Mengen vorhanden sind.

Mikro-Nährstoffe wie z. B. Mineralien, Aminosäuren, Spurenelemente und essenzielle Speisefettsäuren kann der Mensch gar nicht oder nicht in ausreichenden Mengen produzieren. Bei der Entwicklung von Krankheiten wie Arterienverkalkung, Krankheit, Gicht, Zuckerkrankheit oder Knochenschwund spielen Nahrung und Nährstoffzufuhr eine große Bedeutung. Mehr und mehr Mediziner setzen daher das Konzept der orthomolekularen Therapie als Ergänzung zur konventionellen Medizin ein.

Die Orthomolekularmedizin ist in den Vereinigten Staaten seit 1987 als Therapiemethode anerkannt und wird in Verbindung mit der konventionellen Heilkunde angewendet. Orthomolekularmedizin wird hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung von chronischen Krankheiten verwendet. Beispielsweise haben Diabetespatienten einen um mehr als 30 % geringeren Vitamin-C-Plasmaspiegel im Gegensatz zu metabolisch gesunden Menschen.

Mit einer zusätzlichen Dosis des Vitamins kann die Entstehung von Komplikationen des Diabetes, wie z.B. Trübung der Augenlinse, verhindert werden. Außerdem müssen Rauchende mehr Vitamine als Nichtraucher absorbieren, um einen vergleichbaren Plasma-Gehalt zu haben. Wegen der sehr komplizierten Prozesse im Organismus und der über 40 wichtigen Spurenelemente werden in der Orthomolekularmedizin meist mehrere Spurenelemente kombiniert.

Immer wieder werden die zum Teil sehr hohe Dosierung der einzelnen Spurenelemente kritisch hinterfragt, und die Studiensituation ist mühsam. Die Wirksamkeit vieler Stoffe in der Orthomolekularmedizin ist in entsprechenden Untersuchungen noch nicht nachweisbar. Die Wirksamkeit der Antioxidantien Vitamin A und E ist erwiesen: Eine große Untersuchung (Havard-Pflegestudie) zeigte, dass die Verabreichung von 100 I.E. Vitamin E/Tag das Risiko eines Herzinfarkts um 41% reduziert.

Die Wirkung einer höheren Dosis von Vitaminen C wurde bei einer Vielzahl von Krankheiten wie koronarer Herzerkrankung (KHK), Atemwegserkrankung oder Grauem Star nachweisbar. Nach Angaben der GDOM (Deutsche Gesellschaft für Molekulare Orthopädie ) kann ein Gesundheitsnutzen auch für die vermehrte Aufnahme anderer Spurenelemente nachweisbar sein.

Für eine große Zahl von Krankheiten stehen heute die orthomolekularen Wirkstoff-Kombinationen zur Verfügung. Eine wichtige Anmerkung der DGO ist:'' Deshalb ist es besonders bei Krankheiten wie Zuckerkrankheit oder Herzinfarkten notwendig, die orthomolekularen Heilverfahren nur in Rücksprache mit dem Behandler anzuwenden. Lediglich wenige Vitamine oder Mineralstoffe sind in der Bundesrepublik zugelassen.

Die orthomolekularen Präparate sind als "diätetische Nahrungsmittel für spezielle Anwendungen " auf dem tschechischen und europäischen Binnenmarkt erhältlich.

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