Pflanzliche östrogene

Kräuteröstrogene

Pflanzenöstrogene sind pflanzliche Substanzen, die denen des menschlichen Sexualhormons Östrogen sehr ähnlich sind und manchmal die gleiche Wirkung im Körper haben können. Die amerikanische NCCAM kommt zu keiner Therapieempfehlung für pflanzliche Östrogene. Östrogene im menschlichen Körper. Haben pflanzliche Östrogene wirklich helfen, in. Östrogene aus der Landwirtschaft.

Arzneipflanzen und Nahrung in den Wechseljahren zum Beispiel

Die Menopause ist bei allen Betroffenen, aber nicht bei allen Menschen. Etwa 50 bis 85 Prozentpunkte der klimakterischen Frau in den Industrieländern beklagen sich über Symptome. Interessant ist, dass diese bei einigen anderen Kulturen fast nicht bekannt sind. Neben den Bioprozessen müssen also auch sozio-kulturelle, psychologische und ernährungsphysiologische Aspekte in den Menopausen eine wichtige Rolle einnehmen.

Die Menopause, auch bekannt als Menopause, ist wie die Trächtigkeit ein Übergang zu einem neuen Lebensalter. So wie die Trächtigkeit keine Erkrankung mehr ist, ist es nicht berechtigt, die Menopause als pathologischen Befund zu bezeichnen, obwohl in diesen Tagen durchaus Klagen aufkommen. Die Menopause ist daher eine ganz gewöhnliche Lebensphase, die von biologischer Veränderung geprägt ist.

Kennzeichnend sind die generelle Alterung der Ovarien, die sinkende Bildung von Hormonen (Östrogene und Gestagene), die Abnahme und schließlich die Abwesenheit von mont. Während der Menopause ändert sich der hormonelle Gleichgewichtszustand zu dem Zeitpunkt, an dem eine Schwangere nicht mehr trächtig wird.

Menopause ist ein individuelles Verfahren im Alltag einer jeden Person. Die Ausgangssituation ist sehr unterschiedlich, wodurch die genetischen und physischen Gegebenheiten (Gewicht, Größe, Fettgehalt, Ernährungssituation), der soziale und wirtschaftliche Zustand sowie die psychologische Belastung beeinflusst werden. Auch die Menopause kann unterschiedlich lange andauern - durchschnittlich fünf Jahre - aber auch bis zu 15 Jahre.

Am Anfang ist der monatliche Zyklus noch regelmäßig, aber die ersten Symptome wie Schweißausbrüche oder Schlafschwierigkeiten können auftauchen. Bei der anschließenden Bauchspeicheldrüse - oft auch als Wechseljahre bekannt - kommt es dann zu wesentlich unregelmäßigeren monatlichen Zyklen, und die allgemeinen Symptome steigen. Dies ist mitverantwortlich für das Entstehen der einzelnen Vorwürfe.

Wenn der Organismus schließlich nur sehr kleine Östrogene und Gestagene ausbildet, stoppt die Menstruationsblutung und die Reproduktionsfähigkeit verschwindet. Dabei sind die Klimakteriumsbeschwerden anfangs noch klar erkennbar, nach einiger Zeit gehen sie jedoch nach. Mittlerweile können jedoch mittel- bis längerfristig weitere physische Störungen auftreten.

In den Wechseljahren sind die Erfahrungen der Frau sehr verschieden. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass ein weiteres Drittel keine Symptome hat, ein weiteres Drittel fühlt sich in den Wechseljahren recht schwach, und das dritte Viertel hat starke psychische und physische Probleme und ist manchmal gar erwerbsunfähig. Vergleicht man sie mit anderen Kulturkreisen, so gibt es Stämme, in denen die für uns typische Wechseljahresbeschwerden bei der Frau nicht auftreten.

Oft wohnen diese in sozialen Strukturen, in denen nicht mehr tragfähige Menschen als klug und erlebt gelten oder einen hohen Stellenwert und damit eine soziale Wertschätzung erlangt haben. Gegenüber Westeuropäern und Nordamerikanern haben asiatische Mütter auch mit weniger Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen: So erleiden nur fünf bis zehn Prozentpunkte der asiatischen Mütter eine Hitzewallung, während niederländische Mütter unter 70 bis 85 Prozentpunkten leidet.

Diese Vermutung wird durch die Tatsache bekräftigt, dass japanische Damen, die in den USA wohnen und amerikanisches Essen essen, ebenso unter Wechseljahrsbeschwerden wie nordamerikanische Damen und das gleiche hohe Brustkrebsrisiko haben. Studien mit weiblichen Patienten in Finnland, den USA und Japan haben auch gezeigt, dass Laktovegetarier in ihrer Nahrung einen höheren Gehalt an Phytoestrogenen zu sich nehmen als solche, die eine gemischte Diät einnehmen.

Phytoestrogene sind Naturstoffe, die in über 300 Anlagen vor allem in den äußeren Lagen der pflanzlichen Organe vorzufinden sind. Der chemische Aufbau der Phytoestrogene gehört zu den Poly-phenolen und ist den körperlichen Estrogenen ähnlich. Die Gehalte an Phytoestrogenen in den einzelnen Kulturen sind sehr verschieden und hängen auch von den Anbau-, Verarbeitungs- und Verarbeitungsmethoden, dem Anbauklima, dem Zeitpunkt der Ernte und den Lagerbedingungen ab.

Obwohl Pflanzenöstrogene eine vergleichbare Wirksamkeit wie körpereigene Estrogene haben, ist ihre Wirksamkeit maximal ein Promille derjenigen von Östradiol, dem wirksamsten Estrogen im Körper. Doch mit einer phytoöstrogenhaltigen Diät können so große Anteile eingenommen werden, dass sie ausreichend sind, um mit den eigenen Estrogenen zu mithalten. Phytoestrogene haben die vorteilhafte Fähigkeit, die Östrogenwirkung bei Estrogenmangel zu unterdrücken.

Bei großen Mengen Östrogen hingegen schwächen sie die Östrogenwirkung, d.h. sie haben dann eine antiöstrogenähnliche Auswirkung. Es gibt Belege dafür, dass Phytoestrogene das Wachsen von Milchzellen verhindern (antiöstrogenähnliche Wirkung) und sich positiv auf die Dichte der Knochen auswirken (östrogenähnliche Wirkung). Obwohl die Menopause wissenschaftlich vor allem durch den Verlust von Östrogen charakterisiert ist, können andere Einflussfaktoren das Ausmaß und die Schwere der Wechseljahresbeschwerden beeinflussen, wie bereits früher nachgewiesen wurde.

Das heißt, dass eine Patientin mit Wechseljahrsbeschwerden in der Regel kein Ersatz für Hormone ist. Eine Ernährungsumstellung und die Verabreichung von Kräuterpräparaten (z.B. Cimicifuga racemosa-haltige Medikamente) sollte eher die Grundtherapie sein. Es gibt einen Bezug zwischen einer pflanzenbasierten, phytoöstrogenhaltigen Diät und der Prävention von Wechseljahresbeschwerden und postmenopausalen Erkrankungsrisiken.

Daher ist eine Diät mit Vollkorn-Produkten sowie rohen, ungeschälten Früchten und Gemüsen (nicht nur) in den Menopausen empfehlenswert. Obwohl es keine allgemeine Empfehlung für die Aufnahme von Phytoestrogenen gibt, zeigen erste Einschätzungen einen täglichen Bedarf an Isoflavonen von etwa 40 bis 45 mg/Tag.

Alle diese Maßnahmen können ausreichen, um klimakterische Symptome zu vermindern und postmenopausale Gesundheitsgefahren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose oder Krebs zu verhindern.

Mehr zum Thema