Pflanzliche östrogene Präparate

Kräuteröstrogene Präparate

oder verwenden Sie fertige Präparate aus dem Handel. Daher werden Zubereitungen mit Mönchspfeffer oder Yamswurzel empfohlen. Manche Produkte sind in Deutschland als pflanzliche Arzneimittel zugelassen.

Krebssuche: "Pflanzliches Oestrogen kann das Risiko von Krebs erhöhen" - Medizin - World

In den Wechseljahren, Herr Kulling, gibt es oft Klagen wie zum Beispiel eine Hitzewallung. Manche haben keine Lust auf verschreibungspflichtige Hormone. Pflanzenöstrogene wie Soja oder Rotklee scheinen eine gute Wahl zu sein. Darüber hinaus wird von den Herstellern eine andere Menge an Isoflavon, also pflanzliche Estrogene, empfohlen - zwischen 20 und 100 mg pro Tag, in einigen Fällen bis zu 150 mg.

Ich bin auch besorgt, dass es viele verschiedene ISO-Flavone gibt, die nicht alle die gleiche Wirkung haben. Eine Vielzahl dieser Stoffe wurde noch nicht näher erforscht. Doch die Frau selbst erkennt, wie viel sie einnehmen muss, um die Symptome zu mildern. Inwieweit und wie gut die Präparate gegen die Hitzewallung wirksam sind, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen nicht einhellig.

Bei ungenügender Wirksamkeit kann die Vermutung, dass die Präparate vollkommen frei von Nebenwirkungen sind und bei ungenügender Wirksamkeit eine höhere Dosierung möglich ist, zu einer sehr hohen Zufuhr von Isoflavonen führen. 2. Das Brustkrebsrisiko steigt mit zunehmendem Lebensalter. Nahezu drei Viertel dieser Krankheiten kommen bei über 50-jährigen vor.

In den meisten Brusttumoren gibt es "Antennen" für Estrogene. Es ist zu befürchten, dass das Brustkrebsrisiko weiter steigt, wenn eine höhere Dosierung von Pflanzenöstrogenen über einen längeren Zeitabschnitt hinweg einnimmt. Deshalb wird von Präparaten, die pflanzliche Estrogene enthalten, abgelenkt. Wenn eine Osteoporose ein ernstes Gesundheitsproblem ist, können sie durch die Aufnahme von Kräuteröstrogenen kostbare Zeit einbüßen.

Dies könnte auch nachteilige Auswirkungen auf die Drüse haben. Mit steigendem Lebensalter haben sie eher eine leicht unteraktive Drüse. Dies kann durch den Verzehr von Isoflavonen verstärkt werden, insbesondere wenn Sie nicht genügend Iod zu sich nehmen. In Menschen, die auf die Versorgung mit Schilddrüsenhormonen angewiesen sind, können diese eine nachteilige Wirkung auf den Schilddrüsenhormonspiegel haben.

Es gibt keine bekannten Gesundheitsrisiken, und dort sollten sich Schwangere in den Menopausen besser fühlen. Ist das nicht ein Zeichen für die Östrogen-Präparate? Daher erhebt sich die Frage, ob es wirklich so ist, dass die asiatischen Mütter weniger unter Wechseljahresbeschwerden als die europäischen haben. Andererseits kann man die Essgewohnheiten nicht vergleichen: Soja-Produkte wie z.B. Tofu, Tempeh oder Miso sind nur ein Baustein von Pflanzennahrung in Asien, die in grösserer Auswahl und in grösseren Mengen konsumiert werden.

Menschen konsumieren über ihr ganzes Lebensalter hinweg in annähernd konstanten, moderaten Dosierungen - und nicht erst ab einem gewissen Lebensalter in hohen Dosierungen als Nahrungsergänzung. Kindernahrung auf Basis von Sojaprotein beinhaltet erhebliche Anteile an Sojaeiweiß. Die verabreichte Isoflavondosis ist bei Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung nach Herstellerangaben sehr hoch - sie ist um ein mehrfaches höher als diejenige, die bei Wechseljahrsbeschwerden angewendet wird.

Inzwischen ist bekannt, dass auch bei Kindern gut aufgenommene und in hohen Konzentrationen im Körper nachgewiesen werden können. Sojalebensmittel sollten daher nicht ohne medizinische Gründe oder nur aus ethischen oder ökologischen Gründen verwendet werden. Glücklicherweise ist die Nutzung von Sojalebensmitteln in Deutschland nicht sehr häufig.

Doch in den USA und Israel erhält mittlerweile rund ein Drittel der Säuglinge Sojalebensmittel, in einigen Staaten Europas wie Großbritannien oder Italien sogar bis zu fünf Prozentpunkte. Einige Leute behaupten, dass dies nicht alarmierend sein kann, wenn in Asien viel mehr Menschen mit so viel weniger als in Europa erwachsen werden. Zum einen werden Säuglinge in Asien nicht mit Sojafutter, sondern mit Muttermilch oder Babynahrung auf Kuhmilchproteinbasis gefüttert.

Infolgedessen ist die Zufuhr von Isoflavon in den ersten beiden Jahren des Lebens - im Unterschied zur Anwendung in Soja-Kindernahrung - recht gering. Die deutschen und europäischen pädiatrischen und pädiatrischen Ernährungsgesellschaften sind sich einig, dass Sojaprotein-basierte Säuglingsnahrungen nur in ärztlich gerechtfertigten Ausnahmefällen angewendet werden sollten. Auch wenn ein Kind Kuhmilchprotein nicht toleriert, sollte in den ersten sechs Lebensmonaten kein Sojafutter eingenommen werden.

Zudem macht die Dosierung das Gifte - dieser Paracelsussatz trifft auch heute noch vorbehaltlos zu - vor allem für Substanzen aus der freien Wildbahn.

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