Phytoöstrogene Wechseljahre

Phytöstrogene Wechseljahre

Sprung zu Was passiert in den Wechseljahren? Pflanzenöstrogene helfen in den Wechseljahren. In den Wechseljahren kommt es häufig zu einer Vielzahl von hormonellen Beschwerden. Der Nachweis eines angeblichen Nutzens von Phytoöstrogenen während oder nach der Menopause stammt hauptsächlich aus epidemiologischen Untersuchungen.

Phytoestrogene zur Therapie von Wechseljahresbeschwerden

Interessant ist, dass diese bei einigen anderen Kulturen fast nicht bekannt sind. Neben den Bioprozessen müssen also auch sozio-kulturelle, psychologische und ernährungsphysiologische Aspekte in den Menopausen eine wichtige Rolle einnehmen. Die Wechseljahre, auch bekannt als Wechseljahre, sind wie die Trächtigkeit ein Übergang zu einem neuen Leben.

So wie die Trächtigkeit keine Erkrankung mehr ist, ist es nicht berechtigt, die Menopause als pathologischen Befund zu bezeichnen, obwohl in diesen Tagen durchaus Klagen aufkommen. Die Wechseljahre sind daher eine ganz gewöhnliche Lebensphase, die von biologischer Veränderung geprägt ist. Während der Menopause ändert sich der hormonelle Gleichgewichtszustand zu dem Zeitpunkt, an dem eine Schwangere nicht mehr trächtig wird.

Wie sieht es in den Wechseljahren aus? Wechseljahre sind ein individuelles Ereignis im Alltag einer jeden Person. Die Ausgangssituation ist sehr unterschiedlich, wodurch die genetischen und physischen Gegebenheiten (Gewicht, Körpergröße, Fettgehalt, Ernährungssituation), der soziale und wirtschaftliche Zustand sowie die psychologische Belastung beeinflusst werden. Auch die Wechseljahre können unterschiedlich lange andauern - durchschnittlich fünf Jahre - aber auch bis zu 15 Jahre.

In den Wechseljahren sind die Erfahrungen der Frau sehr verschieden. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass ein weiteres Drittel keine Symptome hat, ein weiteres Drittel fühlt sich in den Wechseljahren recht schwach, und das dritte Viertel hat starke psychische und physische Probleme und ist manchmal gar erwerbsunfähig. Vergleicht man sie mit anderen Kulturkreisen, so gibt es Stämme, in denen die für uns typische Wechseljahresbeschwerden bei der Frau nicht auftreten.

Zum Beispiel haben die Mayafrauen, die indischen Damen der Rajput-Kaste und die südafrikanischen Bantufrauen fast keine Wechseljahresbeschwerden. Oft wohnen diese in sozialen Strukturen, in denen nicht mehr tragfähige Menschen als klug und erlebt gelten oder einen hohen Stellenwert und damit eine soziale Wertschätzung erlangt haben. Macht Phytoöstrogene den entscheidenden Vorteil aus?

Gegenüber Westeuropäern und Nordamerikanern haben asiatische Frauen auch mit weniger Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen: So leidet zum Beispiel nur fünf bis zehn Prozent der asiatischen Frauen unter einer Hitzewallung, während niederländische Frauen unter 70 bis 85 Prozent der Beschwerden litten. Die in dieser Bevölkerungsgruppe üblicherweise verwendete phyto-östrogenreiche Diät (insbesondere Sojaprodukte) wird für dieses Problem mitverantwortlich gemacht.

Diese Vermutung wird durch die Tatsache bekräftigt, dass japanische Damen, die in den USA wohnen und amerikanisches Essen essen, ebenso unter Wechseljahrsbeschwerden wie nordamerikanische Damen und das gleiche hohe Brustkrebsrisiko haben. Studien mit weiblichen Patienten in Finnland, den USA und Japan haben auch gezeigt, dass Laktovegetarier in ihrer Nahrung einen höheren Gehalt an Phytoestrogenen zu sich nehmen als solche, die sich gemischt ernähren.

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