Proteine Ernährung

Eiweiß-Ernährung

Wie kann ich den Proteinbedarf einer veganen Ernährung decken? Die folgenden pflanzlichen Lebensmittel enthalten viele hochwertige Proteine. Die Kohlenhydrate sind neben Fetten und Proteinen einer der Hauptnährstoffe in unserer Ernährung. Der wichtigste Nährstoff für Ihr Baby sind Proteine. Eiweiße in der menschlichen Ernährung:

Was unser Organismus an Proteinen benötigt.

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Proteine: Pflanzliche Proteine besser als tierische Proteine

Rotlinsen statt Huhn, Tofu statt Steak: Laut Forscher leben Menschen, die viel Pflanzenprotein essen, besser. Wenn Sie sich jedoch gut verpflegen wollen, sollten Sie nicht nur darauf achten, dass Sie genügend Protein zu sich nehmen. Eine neuere Studie belegt auch, in welchen Nahrungsmitteln die Proteine sind. Daher ist die Zufuhr von tierischem Eiweiss mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert.

Doch wer sich von mehr pflanzlichen Proteinen nährt, hat bessere Chancen, bei guter Gesundheit zu altern, schreibt die Wissenschaftlerin in der Fachzeitschrift "Jama Internal Medicine". Bis zu 32 Jahre lang hatten Wissenschaftler sie für zwei Untersuchungen betreut. In der Zwischenzeit mussten die Testpersonen alle zwei Jahre einen Fragebogen über ihren Lebenstil und ihre Essgewohnheiten beantworten.

Die Wissenschaftler um Mingyang Song von der Harvard Medical School haben diese Informationen dann mit den Sterbeziffern zusammengeführt. Während des Untersuchungszeitraums sind 36.115 der Probanden gestorben, 8851 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 13.159 an einer Krebserkrankung und 14.105 an anderen Erregern. Im Prinzip spielen die tierischen Proteine in der Ernährung der Probanden eine viel grössere Rolle als die pflanzlichen Proteine.

Die Testpersonen deckten 14% ihrer Tageskalorien mit tierischem Eiweiss ab, während die pflanzlichen Proteine nur 4% erreichten. Die Wissenschaftler innen und Wissenschaftler haben viele pflanzliche Proteine mit vielen Tierproteinen im Vergleich untersucht und klare Differenzen festgestellt: Wenn der Kalorienverbrauch von tierischem Protein im Verhältnis zu allen verbrauchten Mengen um zehn Prozentpunkte zunimmt, steigt das Risiko des Todes während des Untersuchungszeitraums um zwei Prozentpunkte.

Betrachtet man nur das Todesrisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so ist es um acht Prozentpunkte gestiegen. Andererseits beobachteten die Wissenschaftler auch, dass ein Anstieg des pflanzlichen Proteins in der Nahrung das Todesrisiko reduziert. Mit 3 Prozentkalorien, die die Probanden stärker in pflanzlichen Proteinen aufgenommen haben, verringerte sich das Todesrisiko im Untersuchungszeitraum um 10 Prozentpunkte.

Lediglich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen war das Risikopotenzial noch um zwölf Prozentpunkte niedriger. "Unser Ergebnis legt nahe, dass man mehr Pflanzenproteine zu sich nehmen sollte", sagte Song. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass nicht nur die unterschiedlichen Proteine für die positive Wirkung verantwortlich sind, sondern auch die Pflanzennahrung als Komplettpaket.

Die Hauptlieferanten der Untersuchung waren unbearbeitetes Rind- und Schweine- und Geflügelfleisch, Molkereiprodukte, Fisch und Ei. Die Testpersonen erhielten ihr Pflanzeneiweiß hauptsächlich aus Broten, Cerealien, Nudeln, Schalenfrüchten, Kernen, Bohnen/Pulver. Wer zwischen unterschiedlichen Anbietern von tierischen Proteinen wählen will, ist mit Sicherheit besser beraten als bei rotem Wurst- und Wurstwaren, erklärt Song.

Wie nahezu alle ernährungswissenschaftlichen Studien hat die Forschung einen Haken: Bei ihren Bewertungen konnten die Wissenschaftler nur feststellen, dass Menschen, die viel Tierprotein zu sich nehmen, früher absterben. Sie konnten nicht nachweisen, dass die Proteine wirklich dahinter stecken. Neben dieser Schwachstelle sieht Heiner Boeing vom German Institute of Nutrition Research die Arbeit gut gemacht: "Zwei namhafte Langzeit-Studien liefern die Basis und die statistischen Analysen und Bewertungen sind sehr sorgfältig durchgeführt worden", sagt Boeing.

"Manche Fachleute raten derzeit zu einer hohen Eiweißzufuhr, unter anderem als Massnahme zur Gewichtsreduktion", sagt er. Insofern liefert die Untersuchung wesentliche Anhaltspunkte für die gesundheitlichen Differenzen zwischen den einzelnen Proteine.

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