Raps Omega 3

Omega-3-Raps

Die am schnellsten reagierenden und oxidierenden Fettsäuren sind Omega-3-Linolensäure (C18:3) und Omega-6-Linolensäure. Raps, Leinsamen und Walnussöl) sind gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Rapssaat ist eine Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Aus Sonnenblumen-, Raps- und Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Rapsöl: Alle Informationen & Hinweise zum Thema Rapsöl

Die Kerne der Ölpflanze werden zur Herstellung von Rapsöl eingesetzt. Dadurch wird der Ölpflanzengeschmack gesteigert, der Anteil an ungesättigten Fettsäuren steht dem des Olivenöls in nichts nach. Verwendung/Effekt: Qualitativ hochstehendes Rapsöl wird als Salat- und Röstöl eingesetzt und ist in Salat und Majonäse enthalten. Die Gehalte an ungesättigten Fettsäuren (ca. 65%) und polyungesättigten Fettsäuren (ca. 30%) machen Rapsöl zu einem der am häufigsten eingesetzten Speiseöle.

Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren, viel Vitamine und Carotinoide machen dieses geschmacksneutrale, gesundheitsfördernde Pflanzenöl zusätzlich populär in der ernährungsbewussten Küche. Rapsöl ist für eine cholesterinbewußte Ernährung geeignet und wirkt durch seine Fettkomposition positiv auf die Durchblutung. Passend: Das raffinierte Rapsöl ist sehr hitzebeständig und daher sehr gut zum Rösten und Kochen in der Küche geeignet.

Der Geschmack authentisches kaltgepresstes Öl ist hervorragend für feinste Salat- und Gewürzsaucen, Dipps und köstliche Einlagen.

Marine-Mikroalgen tun es, bevor Raps die Omega-3-Fettsäuren DPA und EPA produziert.

Es ist den Wissenschaftlern geglückt, Raps anzubauen, der die für den Menschen so bedeutenden Omega-3-Fettsäuren EPA und DPA ausbilden kann. Unter allen omega-3 Fettsäuren haben EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) die größte Biologie. Obwohl es den Wissenschaftlern vor mehr als zehn Jahren zum ersten Mal gelingt, die Produktion der kostbaren Speisefettsäuren selbst zu ermöglichen, haben sich die Begriffe noch nicht durchgesetzt.

Jetzt haben die Wissenschaftler einen neuen Versuch wagen können. Rapssaat ist die zweithöchste Weltmarktsaat. Nachdem sie erfolgreich mit Ackerschmalwand, braunem Senf (Brassica juncea) und Lustgold (Camelina sativa) experimentiert hatten, ist es ihnen gelungen, eine der bedeutendsten Ölsamen überhaupt, den Raps (Brassica napus), umzuwandeln. Jeder, der gereizt ist, weil er seit Jahren Rapsöl verwendet, das laut Kennzeichnung einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist, muss sich bewusst sein, dass es unterschiedliche Ausprägungen gibt.

Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) kommt auch in Lein-, Walnuss- und Perillenöl sowie in Chiakernen und Nüssen vor. So ist es nun den Forschern geglückt, Raps zu vermehren, dessen Erdöl so viel EPA und DHA beinhaltet, dass ein Eßlöffel ( "14 g") für den täglichen Bedarf ausreichen.

Diese haben die notwendigen Funktionalitäten und Qualitäten, um diese Fettsäurenketten aus dem Ausgangsmaterial Malonyl-CoA, der Abkürzung für Malonyl-Coenzym A, mit Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid-Phosphat (NADPH) zu produzieren. Malonyl-CoA und NADPH sind im Zytoplasma von Raps enthalten, so dass sich die Wissenschaftler ausschließlich auf die Übertragung des Synthesekomplexes, also der zellulären Workbench, konzentrierten.

Das haben die Wissenschaftler zunächst an Arabidopsis-Pflanzen getestet. Mit Hilfe des Bodenbakterien, dem Agrobakterium Tumefaciens, führten sie den Synthese Komplex in die Pflanze ein, nicht ohne ihn mit einem genetisch bedingten Promoter versehen zu haben, der die Ausprägung im Saatgut initiieren sollte. Das Experiment war zwar erfolgreich, aber einige Arabidopsis-Samen beinhalteten DHA, die Wissenschaftler mussten ein neues Experiment durchführen.

Ursächlich dafür war, dass Arabidopsis-Pflanzen in der dritten Erzeugung die Produktion von DHA eingestellt hatten. Klare Fälle von "Gene Silencing" (Inaktivierung von Genen), so die Wissenschaftler. Im zweiten Versuch verwendeten sie den Synthese Komplex der Subspezies Schizo9695, dessen Sequenzen kleiner waren als bei Schizo20888 Ein Aspekt, der im Endresultat keine Bedeutung haben sollte, jedoch die Infiltration des Erbguts ermoeglichte.

Damit die nachfolgenden Generationswechsel nicht wieder aufhören, DHA zu erzeugen, haben die Wissenschaftler einige Genregulationselemente hinzugefügt. Die Arabidopsis Pflanzen enthalten nicht nur mehr DHA, sondern über mehrere Gene. Somit steht einer Vergewaltigung nichts mehr im Wege. Die Wissenschaftler waren überrascht, dass der Anstieg der Fettsäureproduktion nicht zu einem Fehlen von natürlichen Rapsfettsäuren führt, die zudem auf Malonyl-CoA und NADPH als Ausgangsmaterial beruhen.

Der Grund für die Koexistenz von Speisefettsäuren war, dass sowohl Malonyl-CoA als auch NADPH ausreichen. Das haben die Wissenschaftler anhand der Zuchterfolge ihrer Vorläufer in den 60er Jahren erklärt. Zu dieser Zeit war der große Erfolg bei der Vermarktung von Raps, die Saatgutqualität zu verbessern. Dies war eine unversättigte Säure, die lange Zeit die Verwendung von Raps als Lebens- oder Futtermittel verunmöglichte, da sie erwiesenermaßen bei Mensch und Tier Organschädigungen und Herzprobleme auslöste.

Man vermutet, dass der gestiegene Anteil an Malonyl-CoA und NADPH auf die Zeit davor zurückzuführen ist, als noch viel davon für die Herstellung von Erukasäure gebraucht wurde. Auffallend war auch, dass die besten Resultate, d.h. die besten DHA- und EPA-Werte, erreicht wurden, wenn der Synthese Komplex von den Mikroalgenarten fast unveraendert entnommen wurde.

Die Wissenschaftler waren erneut überrascht, dass diese besondere Einstellung in diesem Falle überflüssig oder gar unproduktiv war. Sie sind davon Ã?berzeugt, dass ihr Vorgehen als Quelle von DHA und EPA eine ernsthafte Herausforderung ist. DHA und EPA aus Raps wären ihrer Ansicht nach nachhaltigere und im Vergleich zur Erzeugung im Bio-Reaktor noch preiswerter.

Ob und wann DPA und EPA aus Raps als Nahrungsmittel zugelassen werden können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwer zu beantworten.

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