Rotklee

roter Klee

Rotklee (Trifolium pratense) ist aufgrund seines hohen Proteingehalts in mehrjährigen Mischungen unverzichtbar. Rotklee, Rotklee trifolium pratense (Fabaceae), reich an pflanzlichen Östrogenen - auch Phytoöstrogene oder Isoflavone genannt. Biologische Saatgutproduktion von Rotklee (Trifolium pratense L.) Botanik. Für die Pflanze ist Rotklee ein krautiger Vertreter der Familie der Schmetterlingsblütler und damit eine Hülsenfrucht.

eine bei allen wilden Arten populäre Eiweißpflanze

Rotklee ist aufgrund seines Eiweißgehaltes eine besonders populäre asexuelle Pflanze für alle Tierarten. Besonders Hirsche, Rothirsche, Damhirsche und Sikas sowie Kaninchen verderben das Kleeblatt gern. Die Wildschweine nehmen Rotklee nicht unmittelbar auf, sondern vor allem unter kleebedeckten Weiden sind Larven und Insekten zuhause.

Rotklee zieht zudem nach wie vor zahlreiche Schadinsekten als wertvolle, süße Nektarquelle an, die für viele Vogelarten die Hauptnahrung darstellt. Dies beweist einmal mehr, dass wilde Eichen nicht nur dem zu jagenden Tier, sondern auch einer großen Anzahl anderer Tierarten zugute kommen und daher für den Schutz der Natur von großer Wichtigkeit sind.

Der Rotklee bindet Stickstoff, einen der für alle Arten von Nutzpflanzen wichtigen Nährstoffe, aus der Erdluft.

roter Klee

Der Rotklee ist außerordentlich reich an Form, obwohl es oft nicht möglich ist, die verschiedenen Rebsorten zuverlässig nach ihrem Erscheinungsbild zu unterscheiden. Die wilde Form des Wiesenrotklees (var. Spontanum Willk.) ist kompaktwüchsig, besonders jung und langlebig blühend und beständig. In der Schweiz werden die Rotkleesorten, die in der Regel erst zwei Jahre alt sind, als Kulturklee bekannt.

Amerikanischer Rotklee (var. Hausskn.) hebt sich von europäischem Rotklee durch seine kräftige Haarigkeit des Stängels ab. Bei unseren Wachstumsbedingungen ist er dem Klee in der Regel minderwertig. Die Blütezeit ist früher als bei Klee und ist langlebiger als bei diesem. Seit Beginn des Kleegrasanbaus versorgen sich die Bauern in diesem Gebiet mit Rotkleesamen aus eigenen Anbauflächen.

Rotklee ist eine mehrjährige Staude. Der Rotklee erblüht von May bis October. Der Rotklee formt eine bis zu 50 cm hohe Wurzel und eine Seitenwurz. Der Rotklee gedeiht auf mäßig ausgetrockneten bis hin zu frischem, nährstoffreichem Weideland. Der Rotklee ist eine sehr gute Nahrungspflanze. Es bietet proteinreiches und leicht verwertbares Material (Schubiger et al. 1998 und 2001).

Der Rotklee beinhaltet Formononetin, ein Isoflavone, das bei Kindern und Kühen Fruchtbarkeitsprobleme auslöst. Andere Substanzen mit östrogenen Wirkungen im Rotklee sind Biochanin A und sein Abbau-Produkt, nämlich Gene. Rotklee hat als Hülsenfrüchte die Eigenschaft, mit Unterstützung von symbiontischen Knotenbakterien (Rhizobium trifolii) Sauerstoff aus der Atemluft zu absorbieren und Eiweiß zu produzieren.

Der Rotklee ist für eine Reihe von Schädlingen und Krankheitserregern als Wirtspflanze geeignet. Der Rotklee ist ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Futterproduktion. Bei den meisten Standard-Mischungen ist es die bedeutendste Hülsenfrucht im ersten Hauptjahr der Verwendung (Suter at al. 2008). Mattenklee sind Rotkleesorten, die durch strikte Auswahl aus heimischen Farmsorten kultiviert wurden. Varietäten mit deutlich kürzerer Haltbarkeit werden als Acherklee genannt.

Holländischer Klee wird in Mischungen aus Gras und Weißklee eingesetzt. Der Rotklee ist ein diploider Stoff (2n = 14 Chromosomen). Daraus entstehen tetraploide Rotklee-Pflanzen. Schweizer Landwirtschaftsforschung 15: 401-410. Schuber FX, Lehmann J, 1994 Substanzen mit östrogenen Wirkungen in Rotklee. Landwirtschaftsforschung 1 (8), 361-363 Schuber FX, Bosshard HR, Lehmann J, 1998.

Nährstoffgehalt von Rotklee. Landwirtschaftliche Forschung 5 (4): 181-184. 1 Schuber FX, Lehmann J, Daccord R, Arrigo Y, Jean B, Scehovic J,.2001. 1 Ernährungswert von Wiesenpflanzen:

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