Rotklee Extrakt Herstellen

Herstellung von Rotklee-Extrakt

Diese wird für die Herstellung der eigenen Rotklee-Tinkturen benötigt:. Rotklee-Extrakt ist bei Frauen besonders beliebt, da er Menstruationsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden lindern kann. In der Apotheke gibt es auch hochdosierte Extrakte und Kapseln: Die Herstellung von Rotkleesaft ist eine spannende Angelegenheit.

Herstellung von wässrig-alkoholischen Pflanzenextrakten | Aufbereitungsanlagen

Damit wir Pflanzenwirkstoffe einsetzen können, gewinnen wir sie mit verschiedenen Lösungsmitteln. Weil wir das entsprechende Extraktmittel in der Regel im Extrakt lassen und nicht destillieren, sollte dies nicht toxisch und hautfreundlich sein. Bei uns sind daher Äthanol (Trinkalkohol, Weinbrand) und Glyzerin die am besten geeigneten Extraktionsmittel.

Der enthaltene Wirkstoff unterliegt Oxidations- und ggf. auch Enzymabbauprozessen. Verglichen mit reinen Wasserextrakten werden mehr lipophile (fettlösliche) Bestandteile gewonnen, z.B. viele Flavono- und Carotinoide, aber auch Alkali, Glykoside, Seifen, einige bittere Substanzen und essentielle öle können durch Verdünnung von Alkoholika gewonnen werden. Eine gewisse Menge des Wassers wird gebraucht, um die Zellwand der Medikamente aufzublähen und das Innere der Zelle besser erreichbar zu machen, zu viel Flüssigkeit kann eine übermäßige Schwellung verursachen und somit die Entnahme erschweren.

Werden die getrockneten Teile der Pflanze mit einem Lösemittel zubereitet, sprechen wir in der Praxis von einer Urtinktur. Trockenpflanzen haben den Vorzug, dass sie auch außerhalb der Vegetationsperiode für Extrakte zur Auswahl sind. Außerdem erweitert sie das Angebot an Nutzpflanzen um nicht heimische Sorten, die wir nicht neu erntet werden können. Mein bevorzugtes Extraktionsverfahren ist der Frischpflanzenextrakt, der - wie der Titel schon sagt - auf Frischpflanzen basiert.

Für die Extraktion oder wahlweise Gemische aus Spiritus, Glyzerin und Wasser oder auch Hydrat, z.B. im Mischungsverhältnis 50:20:30, bevorzuge ich selbst 70% Reinspiritus; wie man damit einen hochwertigen, konzentrierten Extrakt herstellen kann, erfahren Sie weiter hinten im Kapitel "Durchführung einer Turboextraktion".

Spiritus (Ethanol) mit 70 Vol.-% hat sich als der optimale Maßstab für viele Kräutermedikamente erwiesen: Bei der Produktion von kosmetischen Naturkosmetikemulsionen hat dieser Grad der Verdünnung noch einen weiteren Vorteil: Da der gekühlten Dispersion zunächst einmal etwas Farbe zugegeben wird, ist die kalte Flüssigkeitsmenge mit einer 70%igen Färbung niedrig und die Dispersionen sind in der Regel konstant.

Wenn Sie mit (e. .) 40%iger Tinktur arbeiteten, kann der Gehalt an kalter wäßriger Flüssigkeit so groß sein, daß die Dispersion unstabil wird oder das Gießwasser nicht mehr ganz aufsaugt. Deshalb beginne ich meine Auszüge in der Regel mit 70%. Abhängig von den Pflanzenbestandteilen und den aktiven Inhaltsstoffen sind jedoch geringere Mengen erforderlich - reine, unvergällte Spirituosen sind auch eine Frage der Kosten; in Ausnahmefällen (z.B. bei der Harzextraktion ) kann eine erhöhte Dosierung Sinn machen.

Dabei wird bei der Auswahl der für einen Extrakt optimalen Alkoholkonzentration sowohl die Wasserlöslichkeit der angestrebten Inhaltsstoffe als auch der jeweilige Pflanzenteil berücksichtigt: Das Präparat muss zwei Mal am Tag (oft mehrere Minuten) verschoben werden, um die aktiven Bestandteile aus dem pflanzlichen Material zu entfernen; Lichtwärme fördert diesen Vorgang.

Schon nach einer bestimmten, verblüffend kurzer Zeit ist ein Konzentrationsausgleich der Bestandteile zwischen Medikament und wässrig-alkoholischer Kochsalzlösung gegeben; verlängerte Extraktionszeiten oder ein doppelter Zugang sind daher nicht sinnvoll. Wenn Sie mehr konzentrierte Auszüge wünschen, können Sie dies durch Verdampfen des Alkoholes erzielen, indem Sie die Trinkflasche in einer Schüssel offen lassen. Als Zeitdauer für eine vollständige Entnahme werden einige wenige Tage (5 min für eine kontinuierliche Schredderung des Medikaments mit einem Handmixer über diese Zeit, die sogenannte Turbo- oder Wirbel-Extraktion, s. weiter hinten in diesem Artikel) genannt.

Jetzt stellt sich die Frage: Wie viel Drogen verabreiche ich für wie viel Blut? Inwieweit müssen die Anlagenteile extrahiert werden? Abhängig davon, was wir gewinnen wollen, kann es verschiedene Szenarios gibt, die im Grunde die folgenden vier Elemente unterscheiden, die alle miteinander interagieren (je wärmer der Extrakt ist, umso kleiner wird das pflanzliche Material gemahlen, umso geringer ist die Extraktdauer):

Aussortieren (besonders bei Frischmedikamenten ) aller bräunlicher, verblichener und visuell fehlerhafter Teilstücke. Bei Frischpflanzen ist es von Vorteil, sie einige wenige Wochen am Tag verwelken zu lassen, da sie dann nicht mehr so viel Feuchtigkeit enthalten. Danach werden die getrockneten oder gefrorenen Blumen geschreddert.

Bereiten Sie die Medikamente (1 Teil Medikament, 5-10 Teilen Alkohollösung ) mit einer wässrig-alkoholischen Flüssigkeit in einem schwarzen Gefäß vor und belassen Sie sie bei Zimmertemperatur (ca. 25 °C) für ca. 5-7 Tage. Wichtiger Hinweis: Mehrere Male am Tag rütteln (bewegen), um die aktiven Inhaltsstoffe aus dem pflanzlichen Material zu entfernen.

Allerdings haben sich die höheren Temperaturwerte (bis ca. 60 C) durchgesetzt. Es macht Sinn, die Pflanze(n), die Alkohol-Konzentration (auch zur Berechnung der späteren Haltbarkeit von Rezepten) und das Produktionsdatum anzugeben. Zum Einsatz in den Rezeptideen haben sich die dunklen Pipettenflaschen oder die Flasche mit Tropfereinsatz als geeignet erwiesen, die gewünschten Dosiermengen (abhängig von der Extraktviskosität ) zu liefern.

Bei den Extrakten handelt es sich um Konzentrate, in denen das Lösemittel teilweise oder ganz abgetrennt wird. Die Pflanze enthält hocheffektive Stoffe, mit denen ein Laien (und das sind wir in der Regel) umzugehen hat. Die oben beschriebene kurze Turbo-Extraktion ist eine sehr gute und nahezu erschöpfende Extraktionsmethode, für die Sie einen Handmixer brauchen, der 5 Min. ohne Unterbrechungen auskommt.

Bei der Turbo-Extraktion werden in der Praxis meist mehr als mehrere Wochen erzielt: Dieser neu produzierte Turbo-Extrakt ist durch Schwebestoffe und feinste Pflanzenteile trüb. Ein Teil der Auszüge schäumt durch die darin befindlichen saponins. Die wie oben beschriebenen Pflanzenarzneimittel im Mischungsverhältnis 1:5 bis 1:10 mit dem wässrig-alkoholischen Extraktionsmittel in ein Becherglas geben und in einen mit Kaltwasser gefüllten Becher geben.

5 Min. mischen; der wässrig-alkoholische Extrakt (alternativ ein Glycerin-Wasser-Gemisch 70:30) kann alle Körperzellen durchtränken und die Bestandteile auflösen. Der Extrakt wird dann ca. 24 Std. ruhen lassen, damit sich die Schwebestoffe auf dem Untergrund ablagern. Der Extrakt wird dann gefüllt und etikettiert.

Die Turbo-Extraktion wird noch stärker, wenn die Kräuterdrogen doppelt mit der halben Extraktionsmenge gewonnen werden: Nach den ersten 5 min wird das Pflanzenmaterial herausgepresst und mit der zweiten Extraktionsmittelhälfte wieder herausgezogen; beide Verfahren werden dann addiert. Mit dem frischen, ungesättigten Lösemittel werden Reststoffe aus dem Pflanzenextraktionsmaterial entfernt und fast vollständig entfernt.

Andere Extraktionsmethoden: Eines dieser "Lösungsmittel", das Sie regelmässig benutzen (denken Sie an Ihre entspannenden Tassen Tee): Nass. Dabei werden die Anlagenteile mit kochend heissem oder heissem Wasser bedeckt und 5-10 min. stehengeblieben. Die Wassertemperatur ist anlagenspezifisch: Einige sollten mit heissem, nicht mehr kochenden Leitungswasser aufbereitet werden, um die wertvollen Bestandteile wie grüner Tees oder Wegerich nicht zu vernichten.

Dieses Extraktionsverfahren wird auch als Infus bezeichnet. Ein wässriger Extrakt hat den nachteiligen Effekt, dass er einerseits in Bezug auf die darin aufgelösten aktiven Substanzen und andererseits in Bezug auf seine Lagerfähigkeit, da sich die Keime in der Luft sehr rasch ausbreiten. Hartere Pflanzteile (z.B. Wurzel und Rinde) oder solche mit schlecht löslicher Komponente (Kieselsäure im Schachtelhalm) werden mit Kaltwasser zubereitet, zum Kochen gebracht und 10-15 Min. lang leicht kochen.

Beim Abkochen gehen die flüchtigen Inhaltsstoffe unter. Für kieselsäurehaltige Anlagen hat sich die Mazerationsabkochung über Nacht im kalten Salzwasser als wirksam erwiesen; am folgenden Tag wird die Mischung 10-30 Min. lang abgekocht und anschließend filtriert. Bei schleimhaltigen Medikamenten (z.B. Marshmallow-Wurzeln oder Quittensamen) ist der Extrakt in kaltes Leitungswasser geeignet.

Das Medikament wird mit Kaltwasser gegossen und mehrere Std. oder übernachtend ( "bei Raumtemperatur") gelagert. Kalte Extrakte werden auch dann bevorzugt, wenn die unerwünschten Inhaltsstoffe durch Heißwasser zersetzt werden.

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