Rotklee Wirkung haut

Haut mit Rotklee-Effekt

Die Rotkleeblüten eignen sich besonders für die Pflege sehr empfindlicher oder trockener Haut. Pflanzenöstrogene werden in der Regel sehr gut über die Haut oder Schleimhaut aufgenommen. Als Inhaltsstoffe werden sie in vielen Gesichtscremes für die reife Haut verwendet. Die Heilpflanze hat auch eine erstaunliche Wirkung auf die Haut. Der Rotklee hilft nicht nur gegen Wechseljahrsbeschwerden, sondern auch gegen Hautfalten, da er Feuchtigkeit in der Haut speichert.

Kosmetischer Effekt von Rotklee

Der Rotklee ist eine weit verbreitetes landwirtschaftliches Gewächs. Es wird als phytoöstrogene Heilpflanze neben Sojabohnen und der Traubenkerze betrachtet und wird in der Heilkunde bei Klimakteriumsbeschwerden verwendet. Zutaten: Phytohormone (einschließlich der Isoflavonen Genistein, Biochanin A, Formononetin und Daizein). Wer die Anlage für eine Urtinktur sammelt, sollte dies im Monat Mai tun: Ermittlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fanden bis Ende Mai den größten Anteil an Rotklee an Isoflavonen, der auf einem Extrakt in einer 50%-igen wässrig-alkoholischen Kochsalzlösung basierte.

Der Grund dafür ist das optimale Mischungsverhältnis zwischen den Blattmassen (die mehr isoflavonhaltige Stoffe enthalten) und den Stängeln. Rotkleeblumen werden üblicherweise gegen Neurodermitis und Psoriasis verwendet. Rotklee hat durch seinen erhöhten Anteil an Isoflavon eine antioxidative und hautregenerierende Wirkung und regt den Stoffwechsel der Haut an.

Rotklee-Effekt | Rotklee

Der Rotklee-Effekt ist bei allen Wechseljahrsbeschwerden günstig, aber Rotklee hat viele andere aktive Bereiche, die ihn auszeichnen. Die positive Wirkung von Rotklee bei allen Wechseljahrsbeschwerden beruht auf dem großen Gehalt an den Isoflavonen. Rotklee beinhaltet neben den Sekundärpflanzensubstanzen auch Komponenten wie Tannine, Eiweiß, Glykoside, Phenole und ätherische Öle.

  • Die hormonale Wirkung von Pflanzenöstrogenen wird in erster Linie ausgenutzt. Auch Rotklee funktioniert: - Der Hautschutzeffekt von Rotklee sollte nicht unterschätzt werden, denn seine Wirkstoffe wirken gegen Zell schädigende freien Radikalen, schützen die Haut vor der lichtbedingten Hautalterung durch UV-Strahlen, steigern die Dichte und Elastizität der Haut. Man kennt fünf verschiedene isoflavonische Stoffe, die in ihrer Zusammenstellung Frauenhormonen ähneln, von denen vier im Rotklee sind.

Rotklee ist aufgrund seiner besonderen Rezeptur auch besser tolerierbar als Sojazubereitungen, zum Beispiel weil die darin enthaltene sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe an Glukose binden. Tipp: Phytohormone sind nicht nur gut für Sie, Ihr Mann kommt auch in den Genuss des Zellschutzes durch Rotklee.

Phytohormone, Phytoestrogene, Isoflavone für die Kosmetikindustrie

In vielen Cremes für die reifere Haut sind sie enthalten und sollen die Haut erfrischen. Wie wirkt es und sind diese Zutaten nützlich? Das Wichtigste über die Wirkung von Pflanzenhormonen in der kosmetischen Industrie. Das Phytohormon ist ein in der Pflanze vorkommendes Hormon und gehört zur Vielfalt der Sekundärpflanzenstoffe. Das Phytohormon reguliert die Wachstums-, Entwicklungs- und andere biochemischen Prozesse in der Pflanze, vergleichbar mit den Hormonen in Tier und Mensch.

Sie können als Botschafter die Wachstumsvorgänge in pflanzlichen Organismen anregen oder behindern und so das Wachsen von Trieben, Pflanzenwurzeln, Pflanzenblättern und Saatgut ausgleichen. Pflanzenhormone sind auch Sekundärpflanzensubstanzen, die beim Menschen hormonähnlich wirken, ohne für diese Funktion bei der Pflanzenwelt verantwortlich zu sein. Ein Beispiel für Pflanzenstoffe mit Wirkung auf den Menschen sind die so genannten Phytoestrogene.

Die Östrogene haben eine ähnliche Wirkung, sind aber wesentlich geringer als das humane Oestrogen und daher ohne die Nebeneffekte, die durch die Östrogene auslösbar sind. In Kosmetika werden Pflanzenhormone als Mischung aus verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen verwendet. Phytohormonreiche Gewächse sind Sojabohnen ( "Glycine Soja"), Hülsenfrüchte (Humulus lupulus), Rotklee (Trifolium pratense) oder Yamswurzel (Dioscorea villosa Extrakt).

Es handelt sich um ein Beispiel für Anlagen, die in Kosmetika mit Pflanzenhormonen auf der INCI zu sehen sind. Phytohormone wirken zum Teil durch die Anbindung von Phytoöstrogenen, den sogenannten Östradiolen, an die Estradiolrezeptoren. Auch äußerlich ist dies zu beobachten: Die Kollagensynthese und die Bildung neuer Zellen wird stimuliert und der Abbau von Kollagen gebremst.

Das sind Effekte, die den nachteiligen Auswirkungen des Östrogenmangels gegensteuern. Die Collagensynthese und die in vitro HyaluronsÃ?ure-Synthese wurden durch die Extrakte aus Soja und Soja-Isoflavonen angeregt (Südel et al, Photochemie und Photobiologie 81, S. 581-587 (2005)).

  • Genestein ist ein in hohen Konzentrationen in Sojabohnen vorkommendes Pflanzenhormon. Bei einer genisteinhaltigen Crème konnte nach 3 Monaten eine signifikante Zunahme der Hautstärke festgestellt werden (Schmid et al, Cosmetics & Toiletries 117, S. 45-50 (2002)). - Genistein und Daidzein (Soja-Phytohormone) reduzieren in vitro UV-bedingte Hautschädigungen (Iovine et al, Journal of Biomedicine and Biotechnology, Band 2011, Artikel-ID 692846).
  • Genestein hat in vitro eine entzündungshemmende Wirkung gezeigt (Trompezinski et al. Arch.) - Die dreimonatige Applikation einer genisteinhaltigen Pflegecreme und Daidzein (Soja-Phytohormone) hat zu einer Verminderung der Gesichtsfalten und zu einer Steigerung der Hauttrockenheit und -rauheit geführt. Schlussfolgerung: Wirksamkeitsnachweise liegen vor allem in vitro vor. Nichtsdestotrotz muss eine bestimmte Wirkung mit Pflanzenhormonen nachgewiesen werden.

Das Phytohormon in der Pflege ist schwer zu beurteilen, da die Konzentrationen und die Zusammensetzungen der Sekundärstoffe in den einzelnen Kulturen sehr unterschiedlich sind. Ein gewisser Anteil eines Pflanzenextrakts in meiner Sahne führt nicht zwangsläufig zu einer gewissen Menge an Pflanzenhormonen. Ist dies der Fall, so sind die Pflanzenhormone wirksame Bestandteile für die Haut, die reif und trocken ist.

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