Säure Basen Ausgleich

Saure Basen Balance

Zahlreiche Krankheiten können durch einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt verhindert werden. Vollständiges Programm zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes. Eine wichtige Regulation im menschlichen Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. An diesen Satz dachte ich immer wieder, wenn ich an der Säure-Basen-Balance arbeitete. Citrusfrüchte enthalten besonders viele organisch gebundene Mineralien und unterstützen so den Säure-Basen-Haushalt.

Die körpereigenen Stoßdämpfer sorgen für ein ausgewogenes Säure-Basen-Gleichgewicht.

Bildvergrößernde Erkrankungen können das Säure- und Basengleichgewicht im Organismus stören. Hypothesen zum Säure-Basen-Haushalt, zur Überversäuerung des Organismus und zu kurativen Nahrungsergänzungen erfüllen viele Berater. Zuviel Säure sollte Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Infektionsanfälligkeit, Rheuma und gar Krebspatienten begünstigen, eine Grundnahrung gegen all diese Probleme schonen. In der Tat sind Basen wie das berühmte Haushaltssoda Antagonisten von Säure, sie hemmen sich selbst.

Bei jedem Lebewesen befinden sich Säure und Basen in einem vitalen Verhältnis, das durch unterschiedliche Mittel wie z. B. Respiration oder Nierenfunktionen reguliert oder gepuffert wird. Die Nährstoffzufuhr beeinflußt auch das Säure-Basen-Gleichgewicht. Besonders die körpereigene Säure wird durch den Fleischkonsum erhöht, was aber in der Regel ohne Probleme die eigenen Stoßdämpfer ausgleicht. Weil der Austausch von Gasen durch unsere Atemwege sehr bedeutsam für ein ausgewogenes Säure-Basen-Gleichgewicht ist, müssen Mediziner darauf achten, es bei der Kunstatmung nicht zu verwechseln.

Erkrankungen können auch Säure und Basen stören, insbesondere Lungenkrankheiten, Zuckerkrankheit oder Schwäche der Niere. Wenn die Niere nur begrenzt arbeitet, mangelt es dem Organismus an basischem Bikarbonat und der Organismus wird überversäuert. Dieses Defizit kann jedoch mit Bikarbonat-Tabletten leicht ausgeglichen werden. Zu viele Basen können aber auch gefährliche sein, vor allem für Nierenpatienten.

Nüchternheit führt auch zu einer Überversäuerung des Organismus. Jedoch ist eine vielseitige, recht einfache Kost mit wenig oder gar keinem Frischfleisch und viel Frischobst und Frischgemüse durchaus gesundheitsfördernd. Wenigstens genauso viel Sport, denn körperliches Training fördert die Säureabgabe.

Sportlerhaushalt

Es gibt in jedem Ernährungsgeschäft Präparate für den Säure-Basen-Gleichgewicht. Die Hauptursache der Azidose soll eine Diät mit überschüssigem Säuregehalt sein. Die Produktpalette, um Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht in Ordnung zu bekommen, spiegelt das gesellschaftliche Engagement wider, steht aber in keinem angemessenen Verhältnis zu den Forschungsinteressen. Die medizinische Forschungs-Datenbank enthält beispielsweise mehr als 45.000 Fachbeiträge zu den Stichworten Zuckerkrankheit und Nahrung, aber nicht einmal Säureexposition und Nahrung sind für den Organismus belastend.

Bereits in den 1920er Jahren wurde die Suche nach diesem Ausgleich als homöostatisch bezeichnet (1), und der Säure-Basen-Haushalt gehört dazu. Diese Stoffwechselreaktionen laufen nur bei einem gewissen Säuregrad in den Körperzellen oder im Gehirn ab. So hat der Organismus einen Mechanismus, um den Säuregrad zu regulieren und überschüssige Säure aufzunehmen: die Buffersysteme.

Der Laktatpuffer ist daher säurepuffernd und führt selbst nicht zur Azidose. Sie ist nicht die häufig behauptete Grundursache für die "saure" Muskulatur im Sportbereich. Die Säure oder das Protonenmaterial wird bei der Direktspaltung des Wärmeträgers ATP und bei der so genannten Glykolyse (Abbau von Glukose oder Glykogen zu Pyruvat) frei.

Auf chemischem Weg sind die Carbonsäuren so genannte H-Atome. Die Freisetzung erfolgt unmittelbar, wenn verschiedene Inhaltsstoffe wie Glukose oder Fettsäure abgebaut oder über den Weg des Kohlenstoffdioxids (CO2) gebildet werden. Durch diese CO2-Ausscheidung wird ein Rückwärtsreaktion ermöglicht: Ein H-Atom, also die Säure, wird durch chemische Bindung zu einem neuen CO2-Molekül, das nun ausatmen kann.

lch kann Säure atmen. Bei SportErwachsenen mit wenig Bewegung und einer gemischten Diät kommt es im Metabolismus zu einem Anstieg der Säurenbildung um 800 g/Tag. Mit den Puffersystemen kann eine Azidose problemlos verhindert werden. Intensive Sportarten produzieren 600 g CO² pro Std. und hochintensive Übungen, die 2-3 min. dauern, produzieren etwas mehr als 1 g proton.

Dementsprechend ist die Säurebildung bei Sportlern deutlich größer als bei kaum körperlich tätigen Menschen. Das wird aber allgemein als harmlos angesehen - und es wird anerkannt, dass Ausdauer- und vor allem Breitensport nicht gesundheitsschädlich, sondern förderlich ist. Warum also sollte die deutlich geringere Säurenbelastung durch die Nahrung ein Hindernis sein? Warum sollten die Puffer-Systeme, wenn sie im Sportbereich gut arbeiten, die viel geringere Säurenbelastung durch die Nahrung nicht verkraften?

Diejenigen, die die technische Literatur anstelle der vielen Publikumsdiskussionen über das Säure-Basen-Gleichgewicht betrachten, werden eine große Freude haben. Das Risiko, vorzeitig an einer bestimmten Erkrankung zu erkranken, steigt bei gesunder Bevölkerung nicht signifikant an, auch wenn die Nahrung sauer ist. Dagegen hat eine starke Grundnahrung die gleiche Wirkung wie eine starke Säuerlichkeit.

Ausnahmsweise kann es im Krankheitsfall anders ausschauen und es macht Sinn, je nach Erkrankung auf den Säure-Basen-Haushalt zu achten. Damit sind die Tips für den Säure-Basen-Haushalt ganz leicht. Ansonsten: Lass dich nicht beanspruchen und genieße den sportlichen Aspekt sowie die ausgeglichene Ernährung.

Auch interessant

Mehr zum Thema