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Steht Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht im Gleichgewicht? Das Säure-Basen-Verhältnis. Sauer macht keinen Spaß! Das Säure-Basen-Verhältnis ist ein sehr zentrales Thema in der ganzheitlichen Ernährung. Durch eine basische Ernährung und Lebensweise bleiben Sie fit und vital.

Zuerst lernen Sie den Säure-Base-Test nach Sander kennen, mit dem Sie Ihren persönlichen Säuregrad bestimmen können.

Haushalts- und Gesundheitsernährung

In der Biochemie des Menschen sind Säure und Base Antagonisten. Zur Sicherstellung des Gleichgewichts zwischen Säure und Base in der Körperflüssigkeit (Homöostase) müssen beide vorliegen. Ein Wechsel im Verhältnis zwischen Säure und Base kann zu unterschiedlichen Erkrankungen des gesamten Köpers wie z. B. Schlafschwierigkeiten oder auch zu einer Störung des Schlafens beitragen. Treten die freien Fettsäuren und Basen, die den Lebewesen schädigen können, zusammen, kommt es zu einer Neutralisation, so dass dem Koerper kein weiterer Schaeden mehr zugefuegt werden kann.

Aber es gibt auch Bereiche im Körper, in denen eine höhere Menge an Säure (wie im Magen) oder eine basische Umgebung (z.B. im Dünndarm = Duodenum) vonnöten ist. Und was sind Basen und SÃ?uren? Für die beiden Bezeichnungen Säure und Basen gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Die einfachste ist die von Brönstedt, nach der jede Säure Wasserstoffatome (H) oder Hydroxygruppen (OH) freisetzen kann, während Basen eine Hydroxygruppe (OH) oder Wasserstoffatome (H) absorbieren können.

Je nachdem, ob eine komplette oder lückenhafte Trennung besteht, gibt es kräftige und schwach wirkende Säure und Basen. Dissoziierung ist die Zersetzung einer Säure oder Basen in ihre Komponenten. Die Distanzierung ist abgeschlossen, wenn das resultierende Verhältnis so weit zur Bauteilseite verlagert wird, dass die ursprüngliche Substanz kaum noch vorkommt.

Die Zersetzung von Chlorwasserstoffsäure zu Wasserstoffionen und Chloridionen ist weitgehend abgeschlossen, der Rest ist daher beinahe komplett auf die Abbauprodukte H+ und Cl- verlagert und es entsteht eine kräftige Säure. Eine solche Säure ist im Alltag in jeder Fahrzeugbatterie (Schwefelsäure H2SO4) zu finden. Doch auch die Magen-Säure ist eine kräftige Säure.

Die Zersetzung ist bei schwach sauren Stoffen nicht vollständig, so dass sich immer eine große Anzahl von Zersetzungsprodukten und Ausgangsstoffen im Gleichgewichtszustand befindet. Zu diesen gehört die essigsaure Säure CH3COOH. Das Ergebnis ist, dass diese schwach wirkende Säure vom Menschen in vertretbaren Quantitäten sicher verzehrt werden kann; sie ist Essige.

Wichtigste und auch bekannteste SÃ?uren sind:...: Letzteres ist eine Organosäure, alle anderen sind Anorganika. Die pH-Werte der Säure liegen unter dem Wert von ca. pH 6 Die bedeutendsten und am besten bekannten Basen oder Bäder sind:....: Die pH-Werte dieser Flüssigkeit liegen über dem Wert für den pH-Wert, der sich aus dem dissoziierten Gleichgewicht des Wasser und seiner Verdrängung ergibt.

Das neutrale Element ist in einer solchen Fülle vorhanden, dass es nicht berücksichtigt werden muss. Es wird nur die während der Dissoziierung entstehende Wasserstoff- (H+) und Hydroxylionen (OH-) konzentriert. In der originalen (neutralen) Bilanz ist die Gesamtkonzentration beider Bestandteile gleich und liegt bei 10-7 mg/l. Die pH-Werte ergeben sich aus einer einfachen mathematischen Berechnung: Aus diesem Zahlenwert (10-7) wird der dekadische logarithmische Betrag gebildet, d.h. der logarithmische Betrag mit der 10. Base (dies kann mit nahezu jedem Rechner gemacht werden, die Tasten lg oder log ergeben den decadischen Logarithmus) und der so erhaltene Betrag wird mit -1 mal -1 vervielfacht (oder das Minuszeichen mit einem Pluszeichen ersetzt).

Gemäß obiger Angabe zu Säure und Base bewirkt die Addition von Wasserstoffionen (H+) oder Hydroxylionen (OH-) eine Akkumulation und damit eine Gleichgewichtsverschiebung. Blut7,35-7,45 mit einem Durchschnittswert von 7,4Dies ist etwas über dem Nulleiterbereich. Urin4,8-8,0Die große Bandbreite lässt sich dadurch erklären, dass der Organismus nicht benötigter Säure über den Harn ausstößt.

Um den pH-Wert des Bluts von etwa 7,4 bestmöglich zu halten, besitzt der Körper so genannte Buffersysteme. Obwohl diese Bestandteile verschiedene pH-Werte haben, resultiert der pH-Wert des Bluts aus ihrer Wechselwirkung. Noch einmal: Eine Hyperazidität tritt auf, wenn der pH-Wert des Bluts unter die Grenzwerte von 7,35 fällt.

Das zugeführte Futter wird im Magen-Darm-Trakt abgebaut und anschließend mit Luft "verbrannt". Allerdings ist diese Verfeuerung nicht mit der Bildung von Flammen assoziiert, sondern erfolgt mit Unterstützung von "Biokatalysatoren", den sogenannten Fermentern. Dies erfolgt unter anderem durch Neutralisation der entstehenden Säure mit Basen, d.h. sie wird gepuffert.

Das dabei entstehende Produkt wird z.B. über die Leber abgesondert. Sind nicht genügend Basen verfügbar - sie müssen über die Ernährung versorgt werden - oder ist nicht genügend Sauerstoff verfügbar, verlagert sich der pH-Wert des Bluts mehr und mehr in den Säurebereich. Damit der pH-Wert im Blutsystem nicht zu niedrig wird, werden die überflüssigen Fettsäuren im Gewebe, in den Muskel-, Band- oder Gelenkbereichen zwischengespeichert.

So entlastet das empfangende Bindegewebe die Niere, da sie die saure Flut nicht unmittelbar auflösen kann. Entsteht ein langanhaltendes Basisdefizit, tritt eine "latente Azidose" auf und dabei zeigen sich erste Anzeichen, die zunächst noch den Typ einer "Erkrankung" haben.

Im späteren Verlauf der "dekompensierten Azidose" kann der Organismus der Flut von Säuren nicht mehr nachkommen. Es gibt neben den Acidosen auch Alkaliosen, bei denen der pH-Wert des Bluts zu stark in den Basenbereich gelangt. Daraus resultierende Beeinträchtigungen des Säure-Basen-Haushaltes können stoffwechselbedingte (ernährungsbedingte) oder atemwegsbedingte ( "respiratorische") Gründe haben, die sich ausgleichen können, wenn auch nur in begrenztem Umfang.

Stoffwechselazidose ist die wohl am weitesten verbreitete Störung des Säure-Basen-Haushaltes und der "Übersäuerung" par excellence. Doch auch ein starker Angriff von organischen Säure wie z. B. ?-hydroxybuttersäure oder Milchsäuren (Laktat) oder chronischer renaler Insuffizienz sowie der Einsatz von Laxantien kann zu Übersäuerungen der Haut beitragen. Für eine komplette Absonderung der so immer wieder im Metabolismus vorkommenden Säure bedarf es einer konsequenten basischen Überernährung.

Von Anfang an besser ist jedoch eine bewusst auf ein ausgeglichenes VerhÃ?ltnis von sÃ?ure- und basenbildenden Lebensmitteln ausgerichtete ErnÃ?hrung. Anders als bei den Basen werden im Organismus kontinuierlich Säure aufgebaut. Die Basen hingegen müssen immer in ausreichender Menge über die Nahrungsmittel versorgt werden. Der saure Geschmack im Munde, z.B. ein Sauerapfel, enthält keine saure Komponente im Vergleich zum pH-Wert des Bluts, sondern wird hauptsächlich in Grundkomponenten zersetzt.

Um Azidose zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass die überschüssigen sauren Nahrungsmittel nicht mehr als 20% der Nahrungsmittel einnehmen.

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