Säure Basen Gleichgewicht

Saure Basen Balance

Säuren und Basen gleichen sich in unserem Körper täglich aus. Der normale Aufbau der Zellkomponenten und die molekulare Form der Proteine hängt von einem ausgewogenen Säure-Basen-Gleichgewicht ab. Unter Basen versteht man Stoffe, die Wasserstoffionen binden. Das Ziel ist das Gleichgewicht zwischen sauren und alkalischen Substanzen. Wie sieht es mit dem Säure-Basen-Haushalt (oder dem Säure-Basen-Haushalt) aus?

Wie ist der Säure-Basen-Haushalt? - Blog Gesundes Leben

Eine ausgewogene Säure-Basen-Balance ist für unseren Metabolismus entscheidend. Im Organismus gibt es Regelmechanismen, die den pH-Wert von Blut und anderen Flüssigkeiten aufrechterhalten. Denn unser Metabolismus kann nur dann richtig funktionieren, wenn die einzelnen Bereiche ihren gewünschten pH-Wert beibehalten. Wenn dieses Gleichgewicht von Säure und Basen im Organismus aus dem Gleichgewicht ist, hat dies langfristig negative Auswirkungen auf unsere eigene Gesundung.

Unser Lebewesen ist daher stets damit befasst, das Säure-Basen-Verhältnis im menschlichen Körper im Gleichgewicht zu erhalten. Fressen, Tränken und Atmen transportiert jeden Tag sowohl säurehaltige als auch alkalische Substanzen in den menschlichen Kreislauf. Makronährstoffe und Spurenelemente, die der Mensch benötigt und nutzen kann, werden absorbiert, Überschüsse abgesondert und ein Überschuss an Säure im menschlichen Körper wird entweder mit Hilfe von Grundstoffen abgebaut oder durch körpereigene Entgiftungsorgane abtransportiert.

Auf diese Weise können sich Säure und Base im Idealfall immer ausgleichen. Wird der Organismus jedoch mit zu vielen säurebildenden Substanzen versorgt, wird er letztendlich überlastet. Wenn der Metabolismus durch eine solche Langzeitazidose in seiner Wirkung beeinträchtigt wird, sind die Wirkungen auf den Organismus vielschichtig. Unsere moderne Lebensweise trägt vor allem dazu bei, die Säure-Basen-Regelung zu überlasten.

Allerdings können sich auch starke sportliche Aktivitäten wie Leistungssport und Stress nachteilig auf den Säure-Basen-Haushalt auswirken. Das Säure-Basen-Verhältnis kann verwirrt werden, besonders nach einer Phase üppiger Ernährung mit viel Frischfleisch und wenig Antioxidans. Gerade weil Nahrungsmittel einen Säuregeschmack haben, sind sie nicht unbedingt bildungsaktiv. Beispielsweise bilden Limonen und Kraut Basen im Organismus, während Hackfleisch, raffiniertes, gehärtetes Fett und süßer Zuckersirup ebenfalls Säure bilden.

In der Regel sollte das Säure/Basen-Bildungs-Verhältnis etwa 20 bis 80 betragen. Deshalb ist eine ausgeglichene Diät mit viel Grün zeug, Früchten und Gewürzen in der Regel nicht ohne Grund zu empfehlen. Der Säure-Basenhaushalt kann daher vor allem nach einer Phase des reichhaltigen Essens mit viel Frischfleisch und wenig Antioxidantien verwirrt werden.

Das tierische Protein ist schwefel- und phosphorhaltig, was die Säurebildung fördert und zugleich eine erhöhte Proteinaufnahme zu einer erhöhten Ausschüttung des Minerals Calcium zur Folge haben kann. Der Alkoholkonsum kann auch das Säure-Basen-Gleichgewicht verwirren, da dies zu einem erhöhten Wasserabfluss über die Leber geführt hat. Beim Harn geht 3-4 mal mehr als sonst so viel Energie ab - ein Spurenelement, das wie Calcium zu den körpereigenen Elektroden gehört.

Solche Mineralien sind im Organismus in aufgelöster Form als sogenannte Grundelektrolyte vorhanden. Besonders wichtig ist auch das Spurengas Zink, da es ein Co-Faktor des Enzyms Carboanhydrase ist und für einen gesunden Säure-Basen-Stoffwechsel verantwortlich ist.

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