Säure Basen Haushalt

Saure Basen Haushalt

Am Säure-Basen-Haushalt sind verschiedene Organe beteiligt. Acid-Base Balance: Wie Sie Ihren Körper effektiv entsäuern. Dabei spielt das sogenannte Säure-Basen-Gleichgewicht eine zentrale Rolle. Zu den Regulatoren im Säure-Basen-Haushalt gehören Magen, Nieren, Haut, Darm, Lunge und Bindegewebe. Sie führen zu Störungen im Säure-Basen-Haushalt und damit zur Übersäuerung.

Säuren - Basen - Haushalt

Kann man den Organismus durch eine einseitig gesäuerte Diät übertreiben? Damit die Stoffwechselvorgänge im Organismus ungestört ablaufen, muss die Umgebung des inneren Körpers, der Säure-Basen-Haushalt, aufrechterhalten werden. Fluktuationen durch Nahrungsaufnahme, Degradation und Recycling müssen daher laufend ausgeregelt werden. Das passiert durch den Gaswechsel der Lungen, durch Ausscheidemechanismen der Nieren und des Säure-Basen-Systems im Organismus.

Nach der chemischen Bestimmung setzen Säure positive Wasserstoffpartikel (Protonen) ab, d.h. wenn aus dem Stoffwechsel von Nahrungsmitteln oder durch Umwandlung und Zersetzung endogener Stoffe Wasserstoff freigesetzt wird, wird die Umwelt sauer. Als säurebildend gelten vor allem proteinreiche Lebensmittel wie z. B. Rindfleisch, Fische, Eier, Molkereiprodukte und Käsesorten. Cola-Getränke, Wurstwaren und Fleischprodukte beinhalten oft Säure bildende Leuchtstoffe als Zusatzstoffe.

Wenn sich im menschlichen Körpers negative Hydroxyanionen bilden oder die Konzentrationen an positiven Wasserstoffpartikeln abnehmen, wird die Umwelt basisch. Basen sind mineralreiche (vor allem kaliumreiche) Lebensmittel wie Früchte (auch Zitrusfrüchte!), Gemüsesorten und Säfte. Kohlehydrate und Fett belasten den menschlichen Körper nicht mit Säure oder Basen. Während der Nutzung entsteht zwar viel Kohlendioxid, das mit Hilfe von Kohlendioxid reagiert, das aber über die Lungen ausgeatmet wird.

Für die Bewertung des Säure-Basen-Milieus im Labor gelten die pH-Werte als Parameter: Ein pH-Wert von 7 wird als neutraler Faktor beschrieben, unter 7 ist er im Säurebereich, über 7 im Grundwasser. Im Körper liegen die pH-Werte zwischen 6,8 und 7, im Körper im Normalfall bei 7,4, also im Alkalibereich.

Liegt ein Überschuss an Säure vor oder fällt der pH-Wert des Bluts auf 7,37, nennt man dies Aszidose. Eine Erhöhung des pH-Wertes auf 7,44 führt zu einem Überschuss an Basen, einer sogenannten Alkaliose. Buffer sind Stoffe, die den pH-Wert einer Flüssigkeit aufrechterhalten.

Die wichtigsten dieser Kontrollmechanismen im Gehirn sind der Kohlensäure-Bikarbonat-Puffer. Kohlendioxid wirkt basenneutralisierend (Hydroxyanionen) und Bicarbonat binden Säure (Protonen). Andere Blutpuffersysteme sind unter anderem Blutfarbstoffe (Hämoglobin), Plasmaproteine und Phosphat. Naturheilkundige sind der Meinung, dass eine kontinuierliche Säureüberschuss-Ernährung zu einer leichten Verlagerung des Blut-pH-Wertes im Normalbereich zur Säure führt und die Puffervolumen des Bluts eindeutig reduziert werden (=latente Azidose).

Die Nieren können bei gesundem Menschen auch bei einem pH-Wert von 7,4 überflüssige H-Atome ausscheiden.

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