Säure Basen Haushalt Lebensmittel

Saure Basen Haushaltsnahrung

Bei vielen Lebensmitteln beurteilen sie selbst, ob sie eine säurebildende oder basenbildende Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt haben. Säuerliche Lebensmittel haben nicht unbedingt einen sauren pH-Wert. Das können Sie zu einem guten Säure-Basen-Haushalt beitragen. Grundnahrungsmittel mit Tabelle der säurebildenden und Grundnahrungsmittel.

Säuren - Basen - Nahrung

Aber nicht nur Athleten wissen, dass eine ausgewogene und ausgewogene Kost für die mentale und physische Leistung unerlässlich ist. Eine besondere Rolle kommt neben einer Vielzahl unterschiedlicher Nahrungsformen der Säure-Basen-Nahrung zu, da ein natürlicher Ausgleich im menschlichen Organismus miteinbezogen wird. Täglich wird das Säure-Basen-Gleichgewicht stark durch die Aufnahme von Nahrungsmitteln beeinflusst.

In chemischer Hinsicht sind Säure und Base im Kontrast dazu. Dominieren die säurehaltigen Substanzen in einem Gemenge, spricht man von einer Säure und hat einen pH-Wert von weniger als sieben; dagegen wird ein Gemenge als Basen mit einem pH-Wert über sieben genannt; das Humanblut hat in der Regel einen pH-Wert von etwa 7,4 und wird stark endogen kontrolliert[1].

Dadurch entsteht ein geringer Überfluss an alkalischen Substanzen im Gehirn. Auch der pH-Wert des Urins wird durch die Diät beeinflußt. Bei der Zersetzung der aufgenommenen Nahrungskomponenten in den Zellen des Körpers werden verschiedene Produkte erzeugt, die einen Säure- oder Grundcharakter haben und somit ins Gleichgewichtszustand gelangen[2]. Für den Säure-Basen-Haushalt ist es beispielsweise beim Verzehr eines Äpfels ausschlaggebend, ob der Äpfel mehr Säure bildende oder mehr Basen bildende Inhaltsstoffe hat.

Die steinzeitlichen Ahnen kompensierten den durch den eiweißreichen Fleischkonsum verursachten Säureüberschuß durch die relativ hohe Zufuhr von basischen Pflanzenfutter. Die Eiweißzufuhr übertrifft in der modernen Diät jedoch oft die Zufuhr von Gemüsen, Salaten oder Früchten, so dass unsere Nahrungsmittel zum Säuregehalt des Organismus beitragen[2]. Ein jahrelanger Überschuss an Säure wirkt sich offenbar nachteilig auf die gesundheitliche Situation aus; in welchem Ausmaß hängen sie vom Zustand und der körperlichen Aktivität jedes Individuums ab[3].

Inwiefern kann ich den Säure-Basen-Haushalt mit meiner Diät beeinfluss? Nahrungssünden können durch ein Säure-Basen-Gleichgewicht physikalischer Regulationsprozesse auszugleichen sein. Aber auch die besten Ausgleichsmechanismen sind einmal ausgeschöpft und das Säure-Basen-Gleichgewicht kann aus dem Gleichgewicht geraten[3]. Nahrungsmittel mit einem großen Gehalt an Basismineralien, zum Beispiel Calcium, Potassium oder Magnesiums, die zugleich einen niedrigen Proteingehalt haben, werden im Organismus metabolisiert[3].

Vor allem Blattsalate, Gemüsesorten und Früchte dienen nach dem Genuss als Basisbildner und damit als pH-Wert. Auf der anderen Seite haben proteinreiche Lebensmittel eine Säure-bildende Wirkung[3]. Welche Lebensmittel im Organismus eine sauren oder alkalischen Effekt haben, kann man aus unterschiedlichen Säure-Base-Tabellen nachlesen. Dies zeigt zum Beispiel, dass Weinbeeren oder Trockenfeigen zu den kräftigsten Basisbildnern zählen, während Schnittkäse, Salami oder Rohreis zur starken Säurenbildung beitragen[4].

Es ist natürlich nicht empfehlenswert, jeden Tag eine große Anzahl von Weinbeeren oder Feige zu essen, um den durch Proteine verursachten Säureüberschuß aufzufangen. Auch andere Lebensmittel wie z. B. Erdäpfel, Zwiebel, Vollmilch, Frischkräuter, Rahm oder Wasser haben eine basische Wirkung[4]. Dagegen bilden Fleischerzeugnisse, Wurstwaren, Fische, Käsesorten, Quark oder alkoholische Getränke Säure. Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die wenig oder keinen Einfluß auf das Säure-Basen-Gleichgewicht haben, also eine neutrale Wirkung haben.

Für die Grundnahrung werden auch Gemüse-Suppen oder Erdäpfel in Gemüse-Sahne-Sauce empfohlen. Bei einem Diätplan sollten ca. 80% der Nahrung entweder aus Grundnahrungsmitteln oder aus neutralem Essen sein. Weil auf säurehaltige Lebensmittel natürlich nicht verzichten werden sollte, können etwa 20% der Nahrung aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen[4].

Allerdings sollten die Informationen in den Säure-Base-Tabellen mit Bedacht behandelt werden. Eine nicht unerhebliche Bedeutung für die Auswirkung im Organismus hat beispielsweise die Lebensmittelverarbeitung. Ist die Darmtätigkeit gestört, kann auch die optimale Grundnahrung den gegenteiligen Effekt haben und einen Säureeinfluss haben. Bei gleichzeitigem Verzehr übergroßer Mengen an Süßigkeiten kann eine reine pflanzliche Grundnahrung als Säuerungsmittel wirken[4].

Diese Säure-Base-Tabellen beinhalten bei weitem nicht alle Lebensmittel, da nicht alle Inhaltsstoffe eine sauren oder alkalischen Einfluss auf den Organismus haben[5]. Die ausgewogene Ernährungsweise im Sinne des Säure-Basen-Haushalts des Organismus wird oft unterbewertet. Zum Ausgleich des Säureüberschusses durch eine eiweißreiche Diät sollte auf eine ausreichend hohe Zufuhr von basischen Nahrungsmitteln geachtet werden.

Schließlich ist jedoch hervorzuheben, dass neben einer ausgeglichenen Diät auch sportliche und sportliche Betätigung einen entscheidenden Beitrag zum funktionalen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts leisten[2]. Karl von Köber, Claus Leitzmann: Vollwertkost: Konzept einer modernen und zukunftsfähigen Diät. Der Georg-Thiesche Verleger, 2013, S. 102 [3] Sabine Wacker, Andreas Wacker: 300 Fragestellungen zum Säure-Basen-Haushalt.

4 ] Michael Worlitschek, Peter Mayr: Shopping right Acid-Base Balance: Bewertungen für Sie: 300 Lebensmittel und Fertigerzeugnisse. Verlagshaus Georg-Thiéme, 2013, S. 31 f. 5] Sabine Wacker: Basisfasten! Verlagshaus Georg Thiéme, 2011, S. 29.

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