Schüssler Salze10

Die Schüssler Salze10

Im vorliegenden Übersichtsartikel erläutern wir die Art der Schüßler-Salze und die Anwendungsgebiete der 12 Hauptsubstanzen. Im eBook "Schüssler Salze heute" werden die Anforderungen und die Realität der Biochemie nach Dr. Schüßler im 21. Jahrhundert beschrieben. Die Schüsslersalze erfreuen sich in den letzten Jahren wieder großer Beliebtheit.

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Schüsslersalze

Der Mediziner Schüssler hat in seinem Werk "Abbreviated Therapy" eine homöopathische Behandlung entwickelt, die auf zwölf funktionellen Wirkstoffen basiert und ein weites Einsatzspektrum hat. Schüssler bezeichnet es als funktionellen Wirkstoff, weil es dazu bestimmt ist, gewisse Funktionen des Organs zu steuern. Der Mediziner Schüssler (1821-1898) hat in seinem Werk "Abbreviated Therapy" eine homöopathische Behandlung entworfen, die mit zwölf funktionellen Wirkstoffen zurechtkommt und ein weites Einsatzspektrum hat.

Schüssler bezeichnet es als funktionellen Wirkstoff, weil es dazu bestimmt ist, gewisse Funktionen des Organs zu steuern. Bei den zwölf funktionellen Wirkstoffen handelt es sich um verdünnte Anorganika, denen die Nachfolge von Schüssler auch Supplemente und Wundsalben hinzufügt. Für den Mediziner Schüssler war die Vielzahl der homöopathischen Mittel zu verwirrend. Die Naturheilverfahren mit den so genanten Schüsslersalzen sind weitläufig.

Das Konzept der Therapiemethode wurde von dem deutschen Mediziner Schüssler (1821 bis 1898) nach einiger Zeit der Arbeit mit der Homöopathie entwickelt. Die Vielfalt der Homöopathika verwirrte Schüssler. Diese These verfolgte Schüssler. Während seiner Forschungen hat er zwölf Salz im Gewebe und im Körper gefunden.

Als biochemisch funktionelle Wirkstoffe bezeichnet er diese Mineralstoffe, da sie jeweils auf gewisse Organismenfunktionen einwirken. Der Mineralienmangel in den Körperzellen entstehe nicht, weil die Menschen mit der Nahrung zu wenig von diesen Substanzen essen, sondern weil die Zelle die Mineralstoffe nicht aufnehmen könne, meinte er.

Ein Defizit wird oft durch die Unfähigkeit des Körpers verursacht, Mineralstoffe aus der Ernährung aufzusaugen. Er " erlernt " wieder, sich um sich selbst zu kümmern durch die Anziehung der potentiellen Salz. Um das Salz im Organismus wirksam werden zu lassen, müssen sie wie die homöopathischen Mittel aufbereitet werden.

Laut Schüssler'scher Lehre müssen die Salze so weit aufgelöst werden, dass sie über die Schleimhaut der Mundöffnung, des Halses und der Ösophagus direkt in das Gewebe vordringen. Wie in der homöopathischen Medizin erfolgt dies durch allmähliche Verwässerung mit Laktose, die stundenlang in die Grundsubstanz eingerieben wird. Schüssler Mineralstoffe haben im Gegensatz zu Kalzium oder Magnesit, die man in Drogeriemärkten und in der Apotheke erwerben kann, eine andere Struktur und Wirkung im Organismus.

Genauso wie der Homöopath, Herr Dr. med. Samuel Hühnemann, nur eine Kur für jeden einzelnen Patient vorgesehen hatte, hat Schüssler auch ein strenges Therapiekonzept entwickelt. Schüssler Minerals sind entweder über die Pharmazie zu beziehen oder können dort nachbestellt werden. Phosphorsäurekalk (Calcium phosphoricum) wird von Schüssler bei Auszehrung, Müdigkeit, Appetitverlust, Heißhunger auf geräucherte Speisen, Salzen, scharfen Speisen, Milchunverträglichkeit, Gelenkschmerzen und einer geschwächten Wirbelsäule eingesetzt.

Das Phosphorsäureeisen (Ferrum phosphoricum) ist das ausgeprägte Fiebersenken. Chlorkalium (Kaliumchloratum) ist der Hauptgrund für fortgeschrittene Infektionen wie Mittelohrentzündungen, Konjunktivitis und Tonsillen. Phosphorsäure-Kali ( "Kalium phosphoricum") wird in erschöpften Zustand gegeben. Anders als alle anderen Schüssler-Mineralien wird Phosphorkalium nicht in Tablettenform im Maul geschmolzen, sondern das Puder wird in heissem Wasser gelöst und dann getrunken.

Schwefelsäurekali ( "Kalium sulfuricum") wird bei allen entzündlichen Prozessen mit eitrigem, gelbem Schleim und zur allgemeinen Entschlackung eingenommen. Phosphorsäure ist ein biochemisches Schmerzmittel und Antikonvulsiva. Speisesalz (Natrium Muriaticum oder Natriumchloratum) hat ein sehr weites Wirkspektrum. Phosphorsäure Natriumnatrium (Natriumphosphoricum) wird als Neutralisierungsmittel gegen Azidose benutzt. Schwefelsäure Natriumsalz oder Glaubenersalz (Natrium sulfuricum) wird bei allen Krankheiten der Pfortaderorgane angewendet.

Schwefelsäure Kalzium oder Gipse (Calcium sulfuricum) wird vor allem bei vorhandener Eiterung verwendet. Darüber hinaus wurde die Schüssler-Methode um zwölf sogenannte Supplemente ergänzt, nachdem die Forschung im Lauf der Zeit weitere Mineralien im humanen Körpergewebe aufgedeckt hat. Nur dann kann der Körper auf ein Mittel, eine Behandlungsmethode oder eine Behandlung entsprechend ansprechen.

Die Konzeption der Schüsslersalze und der anschließenden Behandlung ist simpel und für die Eigenmedikation gut durchdacht. Sollte innerhalb eines Halbtages bei schweren Symptomen keine signifikante Verbesserung in Aussicht stehen, sollte immer ein Hausarzt oder eine Heilpraktikerin konsultiert werden. Auch bei dieser Technik können, wie aus vielen Naturvorgängen bekannt, erste Reaktionen auftreten.

Die theoretischen Betrachtungen Wilhelms Schüssler sind in der Welt der Therapie kontrovers. Allerdings belegen viele gute Therapeutenerfahrungen die Effektivität der Methodik. So ist es unumstritten, dass die Wirkung der Speisesalze gegeben ist, aber man weiss nicht warum. Mehr über Schüssler-Salze hier. Onlinekurs für den Bereich der Klassischen Homeopathie.

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