Schwarzkümmel Heilwirkung

Heilungseffekt von Schwarzkümmel

Bei Asthma haben Forscher der Charité in Berlin eine heilende Wirkung nachgewiesen. Schwarzkümmelöl wurde vor einiger Zeit als Heilöl wiederentdeckt. Anba Damian spricht über die heilende Wirkung von Schwarzkümmel. Unglücklicherweise ist die universelle Heilwirkung von Schwarzkümmel in unseren Breitengraden weit weniger bekannt.

Schwarzkümmel - das "Allheilmittel

Schwarzkümmel hat seinen Anfang im Morgenland und wird dort seit Tausenden von Jahren als Mittel eingesetzt. Das Saatgut wird zu Heilungszwecken und als Würze eingesetzt. Schwarzkümmel zählt zur Hahnenfußgewächse und ist trotz seiner Namensähnlichkeit nicht mit dem Kümmel bzw. Schwarzkümmel verbunden. Der Schwarzkümmel enthält viele kostbare essentielle öle, die zu Heilungszwecken eingesetzt werden und folgende heilende Wirkungen haben:

Von den Kernen des Schwarzkümmel wird ein öl ausgepresst, das sowohl intern als auch extern zu Heilungszwecken verwendet werden kann. Zusätzlich wird aus den Kernen des Schwarzkümmel für Lebensmittelzwecke ein pikantes und leicht verdauliches Speiseöl gewonnen, das sowohl den Hormongleichgewicht als auch das Abwehrsystem regelt. Schwarzkümmel-Tee, wie z. B. Olivenöl, wirkt bei Entzündungen, Hautkrankheiten, Erkrankungen der Atemwege und Immunschwächen.

Einige gemahlene Schwarzkümmel können auch dem Kaffe nach orientalischem Brauch zugesetzt werden, der an Aroma und Heilung zunimmt. In der Kräutermedizin werden, wie bereits oben beschrieben, die würzigen und aromatischen Schwarzkümmelkerne verwendet.

Schwarzkümmel wird als Wundermittel betrachtet. Das Saatgut ist reich an ätherischen Ölen und hat einen scharfen und aromatischen Geschmack. Schwarzkümmel wird hauptsächlich gegen asthmatisches Leiden, Flatulenz, Keuchhusten, Verdauungsstörungen, Lebererkrankungen, Hautpilze und Azidose eingesetzt. Hat entzündungshemmende, harntreibende und verdauungsfördernde Eigenschaften. Ein Teelöffel Schwarzkümmel wird mit heißem Salzwasser aufgossen. Wird Schwarzkümmel dem Milchkaffee zugesetzt, hat er eine heilende Wirkung.

Schwarzkümmel ist auch als Insektenschutzmittel geeignet. Das Saatgut hilft gegen Nachtfalter, das Zeckenöl. Der Schwarzkümmel hat seinen Ursprung in Ãgypten und Westafrika.

Stephans König Ludwigshafen - Schwarzkümmel

Schon im antiken Äthiopien war die spezielle Heilwirkung von Schwarzkümmel bekannt. Einen historischen Abriss dieser vielseitig einsetzbaren Arzneipflanze gibt Ihnen Herr Dr. med. Stephan Conrad niederwieser und veranschaulicht die Zusammenstellung ihrer Wirksubstanzen. Auch der Schwarzkümmel kam im Laufe dieser Zeit wieder in die Diskussion, dessen hervorragende Heilwirkung unsere Ahnen bereits zu gebrauchen wußten. Der Schwarzkümmel hat eine lange Tradition: Von den Hochzivilisationen der Aegypter, Tuerken, Indianer und Persianer bis hin zu Charlemagne und der hl. hilfl. v. Chr. von Bern, lobten die Kenner ihrer Zeit die heilende Kraft dieser Arznei.

Von der wohltuenden und heilenden Kraft des Schwarzkümmel gibt es seit mehreren Jahrtausenden. Der Schwarzkümmel wirkt nachweislich immunstärkend, lindernd bei allerlei Allergie, verlangsamt das Wachstum von rheumatischen Erkrankungen, wirkt entzündungshemmend, blutzuckersenkend und blutdruckregulierend. Der Wirkmechanismus von Schwarzkümmel ist extrem vielseitig: Er wirkt lindernd und heilend bei Symptomen wie Jucken, Kopfweh, Sodbrennen oder Insektenstichen rasch und zielgerichtet.

Durch den konsequenten Einbau von Schwarzkümmel in unsere Ernährung wird die Durchblutung gefördert, störende Flatulenz und Verstopfung beseitigt, Schlafschwierigkeiten vermieden, Erkältungskrankheiten und biliäre Beschwerden verhindert und vieles mehr. Schwarzkümmel und Öl sind wunderbar köstlich im Geschmack, verfeinern viele Speisen und verleihen so manchem Fest den Feinschliff. Der Schwarzkümmel ist Bestandteil der täglichen Pflege.

Der Schwarzkümmel hebt sich durch seine vielen Einsatzmöglichkeiten von den anderen bekannteren Heilmitteln ab. Der Schwarzkümmel ist eine der bekanntesten Arzneipflanzen. Deshalb sollten einige allgemeine Wörter vorausgehen, wie uns die Pflanze beeinflusst und welche Bedeutung sie in der Story hatte. Schon lange bevor sich das menschliche Wesen entwickelt hatte, wuchs die Pflanzenwelt in einer unendlichen Diversität.

Das Ganze der Erde hat sich in den Anlagen manifestiert und sich in ihren vielen Formen widergespiegelt. Sogar die vom Menschen gejagten Lebewesen wurden mit pflanzlichen oder anderen Pflanzenfressern gefüttert. Es war wohl die Trägheit, die ihn zum Saaten und Anpflanzen anregte, so dass er nicht mehr nach Futter suchte.

Die Menschen machten sich den Lebenskreislauf und die Gesetzmäßigkeiten der Pflanze zu eigen und wurden so Teil dieser. Nicht aus Aberglaube oder einfach nur aus Furcht, sondern aus offener Erkenntnis und Erkenntnis für die Macht, die die Pflanze dem Menschen gibt - eine Macht, die der Mensch nicht nur aus der Speise, sondern auch aus dieser tief greifenden Verbindung mit der Umwelt erlangt.

Von allem hängt alles ab, alles hängt zusammen in einem großen Zyklus von Pflanze, Raumklima, Tierverhalten und Vermehrung, der auch von den Sternen beeinflusst wird. Wenn sich das Witterungsgeschehen im Laufe der Jahre ändert, passt sich die Pflanze den neuen Gegebenheiten an. Menschen und Tiere fressen die modifizierten Gewächse und verändern sich.

Gewächse, wie z.B. Schwarzkümmel, haben das, was ein Mensch benötigt, um seine Gesundheit zu erhalten: Die Pflanze gibt dem Menschen Lebensenergie - die Macht, sich zu entwickeln und zu vermehren. Von vielen Gesichtern sind auch solche wie Schwarzkümmel zu sehen: Manche untersuchen die Bestandteile und erläutern ihre Wirkung, andere wiederum beachten die Blattform und Blattfarbe, berücksichtigen die Umgebungsbedingungen, unter denen die Pflanze gedeiht, sowie die Zeit der Blüte und den Ort der Blüte und ermitteln so die entsprechende Heilwirkung.

Die Pflanze steht am Beginn der Lebensmittelkette. Wenn wir sie nicht unmittelbar verzehren, in Gestalt von Gemüsen, Früchten oder Getreidearten, beziehen wir ihre Kraft in transformierter Form: durch das Futter von Pflanzenfressern (Kühe, Schwein, Huhn, Ente, etc.) oder durch ihre Erzeugnisse (Eier, Milcherzeugnisse, Käsesorten, etc.).

Gelegentlich werden nur die Kerne (z.B. Müsli, Schalenfrüchte, Schwarzkümmel ), die Früchte (Beeren, Kirschen, Birnen, Bananen), die Wurzeln (Klette, Möhren, Sellerie) oder die Blättchen (Mangold, Kohl, Spinat) gegessen. Der Schwarzkümmel ist ein außerordentlich reiches Lebensmittel, das den Menschen mit einer Fülle von Vitalstoffen und deren Bestandteilen versorgt, die für seinen Körper essentiell sind.

Wahrscheinlich ist dies auch der Hauptgrund, warum der Schwarzkümmel bereits ein Grundnahrungsmittel der Hebräer war, wie die Schrift beweist. In diesem Land wird oft verkannt, dass selbst die einfachsten Lebensmittel wie Kraut, Erdbeere, Rhabarber oder Schwarzkümmel einen Einfluß auf das Wohlergehen des Menschen haben und je nach Aufbereitung und Konzentrierung nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Mittel verwendet werden können.

Es gibt nur wenige Arten, die ein so großes Wirkungsspektrum abdecken wie Schwarzkümmel. Der Schwarzkümmel ist eine der Arten, deren Bestandteile einen sehr starken Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben können. Mit solchen Anlagen werden gewisse Vorgänge im Organismus ausgelöst: Juniper fördert den Urin, Wurmwald stimuliert die Haut und die Gallenflüssigkeit, Ginger und Kayenne regen die Durchblutung an und Schwarzkümmel die Abwehrkräfte.

Die naturverbundenen Menschen sind davon Ã?berzeugt, dass der Weltraum in all seinen Facetten (Mensch, Naturstein, Tiere, Wasser, Pflanzensysteme usw.) und somit der pflanzliche Kreislauf dem des Menschen nach innen verbunden ist. Obwohl Schwarzkümmel heute nur noch vereinzelt für Rituale verwendet wird, hat er eine lange geistliche Überlieferung.

Sie sind der Meinung, dass eine einzelne Anlage ein breites Krankheitsspektrum beeinflussen kann. Wenn möglich, sollten Sie lokale Heilkräuter oder andere Gewächse benutzen, die in der Bundesrepublik anwachsen: z.B: D. h. keine Anlagen einsetzen, die nur in einer Höhenlage von 5000 Metern blühen oder zehn Monaten intensiver Sonneneinstrahlung bedürfen. Schwarzkümmel ist eine Arzneipflanze mit vielen verschiedenen Merkmalen, was sie ideal für die Einfachheit macht.

Sie kommt mit anderen simplen Kräutern und deren Öl gut zurecht und kann daher mit ihnen wirksame und fröhliche "Partnerschaften" bilden. Bei dieser Anwendungsform spielt das ätherische Öl der Pflanze eine wichtige Rolle. 2. Rubs sind mit Spiritus vermischte Infusionspräparate. Zuerst werden die Gewächse in kleine Stücke geschnitten oder gemahlen, dann z.B. mit Olivenöl, Sesam oder JOJOBA gemischt und für einige Tage an einem kühlen Platz stehen gelassen.

Die Tinktur ist ein hochkonzentrierter Extrakt, meist aus 70%igen Alkoholen. Gehackte oder geriebene Gewürze werden mit Spiritus gemischt und wochenlang an einem dunkeln, kalten Platz gelagert, bis der Spiritus seine heilsamen Bestandteile aus den Kräutern entfernt hat. Die Beurteilung einer Arzneipflanze wie Schwarzkümmel und deren Wirkung auf den Menschen erfordert jedoch mehr als nur eine Laboruntersuchung.

Um den Schwarzkümmel winden sich Geschichten und Legenden, er wurde in Ritualen und Feierlichkeiten verwendet, die, wie man bald merkt, keinesfalls nur banal sind. Es gibt viel über den Hintergrund des Schwarzkümmel zu erfahren. Es wurde in vielen Kulturkreisen verwendet, um eine Vielzahl von Krankheiten zu behandeln. Wann die heilende Wirkung von Schwarzkümmel zum ersten Mal genutzt wurde, ist nicht bekannt.

Sie können nicht mit Bestimmtheit feststellen, welche Leute es zuerst entdeckten und benutzten. Dennoch kann man aus allem bisher Gesagten schlussfolgern, dass Schwarzkümmel eine der Ã?ltesten Arzneipflanzen ist. Nahezu flächendeckend wird im AT die Verwendung von Kräutern genannt, die als Nahrungsmittel diente und als Lebenssymbol galt:

Schon bei den antiken Hebräerinnen war Schwarzkümmel ein integraler Teil ihrer alltäglichen Nahrung und damit Teil ihrer kulturellen und geschichtlichen Entwicklung. Durch den Bau von Schneepyramiden oder die Entwicklung von Kalendern und Papier wird kaum eine andere Zivilisation mit einer größeren Anziehungskraft als die der altägyptischen bewundernswert. Unter den berühmtesten Arten der Papyrer sind unter anderem Aprikosen, Erbsen, Gersten, KÃ?mmel, Palmen, Rizinusöl, Bergahorn und Zwiebeln.

Ab und zu wird in diesen Rollen auch ein "Schwarzkümmel" genannt. Inwiefern dies jedoch Schwarzkümmel bedeutet, kann nur spekuliert werden. Eine Amphora aus Schwarzkümmel-Öl soll im Grabmal des sagenhaften Pharaos Tutanchamun gefunden worden sein. Auch die legendäre Königin Cleopatra (69 - 30 v. Chr.) und die Königin des 14. Jahrhunderts v. Chr. sollen Schwarzkreuzkümmelöl permanent verwendet haben und ihm ihre einmalige Schoenheit haben.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Meldungen wahr sind und dass der Schwarzkümmel den Altägyptern bekannt war. Der Gründer der naturwissenschaftlichen Heilkunde, Hippokrates (460 - 375 v. Chr.), und Dioscorides, ein Grieche im 1. Jahrhundert n. Chr., nennen den Schwarzkümmel unter dem Titel "Melanthion". Schon bald verbreitete sich die Nachricht vom heilenden Schwarzkümmel aus dem Mittelmeer.

Der Schwarzkümmel, zusammen mit Kräutern wie Räucherstäbchen und Seife, kam um die ganze Erde. Zu diesen gehört der Schwarzkümmel, der damals als "schwarzer Koriander" oder "Git" bekannt war. In ihrem Buch Die bekannte deutschstämmige Mystin und benediktinische Frau Hildegard von Benediktin von Bingen von 1098 - 1179 n. Chr. lobt sie den Schwarzkümmel, in dem sie eine Vielzahl von Heilpflanzen und deren Heilwirkungen aufzeigt.

Der Schwarzkümmel war im 16. und 17. Jh. endlich in ganz Europa weit verbreitet. Der Schwarzk?mmel dient als Medikament gegen Haarausfall, Erk?ltungen und Erk?ltungen. Schwarzkümmel war bis ins 18. Jh. ein weit verbreitetes Gegenmittel. Darüber hinaus haben sich viele Kloster im Laufe der Zeit auf einige wenige Heilpflanzen und -mittel für gewisse Erkrankungen spezialisiert.

Auch viele Arzneipflanzen des Mittelalters sind vergessen - darunter Schwarzkümmel. Das lag auch daran, dass die Bundesrepublik nie erfahren hatte, wie man aus Saatgut Erdöl gewinnt, und dass viele der Anwendungen von Schwarzkümmel als Erdöl nicht entdeckt wurden.

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