Silizium als Nahrungsergänzung

Silicium als Nahrungsergänzung

Schlucken wir Quarz als Nahrungsergänzung, könnten wir Sand essen. Wie sieht das Nahrungsergänzungsmittel "Organisches Silizium" aus? Silizium kommt in der Natur vor allem in Hirse, Hafer, Kartoffeln und Weizen vor. Aber es gibt auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Der Handel bietet Nahrungsergänzungsmittel gegen siliziumbedingte Defizite an.

Silizium

Für die Aufnahme im Körper muss Silizium als monomere Silikat-Ionen vorrätig sein. Silizium ist in Pflanzennahrung entweder an Pektine oder teilweise auch als Polymersilikat (oder Polymersilikat) binden. Der Absorptionsgrad von monomeren Kieselsäuren ist größer als der von polymeren Silikaten, der nur bei wenigen Prozentpunkten genannt wird.

Silikat ist nicht als Silikat im Körper verankert und wird daher in den Nieren ungehindert gefiltert. Die Tagesdosis liegt zwischen 20 und 50 mg/l. Der Tagesbedarf wird auf ca. 9 mg/Tag ( "21-45 mg/Tag" in anderen Quellen) geschätz. Alles in allem haben Pflanzenlebensmittel deutlich mehr Inhalt als tierische Erzeugnisse, die jedoch Silizium in einer weniger polymeren und damit leichter resorbierbaren Darreichungsform haben.

Verlässliche Analysedaten für Silizium- und Silikatgehalte sind nur für wenige Nahrungsmittel bekannt. Bei Mineralwasseretiketten wird nur selten als nicht dissoziierte Substanz (als H2SiO3) z.B. mit 10,0 mg/l (Merkur Classic aus der Sparren-Quelle, Bielefeld) angegeben, da in der Regel nur Extrakte aus den Untersuchungen zur Etikettierung herangezogen werden müssen.

Silica " ist Silizium in Form von Kalzium in Form von Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Zusatz "für Gesicht, Haar, Nägel u. Knochen". In diesen Erzeugnissen wird Silikasäure als unentbehrliche Struktursubstanz von Zelle und Gewebe beschrieben. Als Diatomeenerde wird Siliziumkieselerde (früher oft als Infusionserde bezeichnet) aus Diatomeen gewonnen. Das ist sehr reines Siliziumdioxid."

Aufgrund der Entstehung von Siliziumdioxid werden marine Lagerstätten noch heute als natürliches Produkt erwähnt. In diesem Zusammenhang wird vor allem darauf verwiesen, dass Kieselsäuren das Feuchtigkeitsbindevermögen des Menschen unterstützen. Das Spektrum der Zubereitungen erstreckt sich von Pulver über die Kapsel bis hin zu Kaugummi. Letztere beinhalten zum Beispiel 200 mg Siliciumdioxid und eine empfohlene Tagesdosis von drei Dragees.

Silizium wird als Magnesiumtrisilikat in Magen-Tabletten gegen Magenübersäuerung (Übersäuerung), gegen Blähungen, Magenschmerzen und Blähungen, Magenverbrennungen und Rülpsen eingesetzt. Durch Kondensierung mit einem anderen Monokieselsäuremolekül entsteht die Trykieselsäure H8Si3O10 - als Magnesiumsalz Mg4Si3O10[2] Dieses kann durch die schwache Spaltung der Silikasäure überflüssige Säuren bindet.

Neben dem gewünschten Effekt kann Silizium auch nach der sauren Hydrolyse in den Organismus aufgenommen werden (siehe oben).

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