Silizium Lebensmittel

Silikon Lebensmittel

Pflanzliche Lebensmittel sind besonders reich an Silizium. Kieselsäure & was hat das mit Silizium zu tun? Silicium ist hauptsächlich organisch in Pflanzen gebunden, seltener jedoch in tierischen Lebensmitteln. Der Kohlenstoff ist der wichtigste Bestandteil von Vitamin C und natürlich der Kohlenhydrate unserer Lebensmittel. Silicium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element in der Erdkruste.

Silicium & Siliciummangel - Symptome - Konsequenzen - Notwendigkeit

Silicium nimmt in seiner natürlichen Gestalt als Siliciumdioxid an vielen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper teil. Silizium kommt in Haut, Haar, Nägel, Bindegewebe, Bänder, Sehnenscheiden, Knorpel und Bänder vor. Es wird jedoch noch nicht als wesentliches Element betrachtet, obwohl der Lebewesen davon abhängig ist. Studien haben gezeigt, dass das durch die Nahrung absorbierte Silizium in Kieselsäureform eine günstige Wirkung auf die Haarstärke und die Hautfeuchte hat.

Kieselerde wird auch in der operativen Wundbehandlung eingesetzt. Kieselerde in Trink- und Nahrungsmitteln schützt den Organismus vor der Bereicherung mit toxischem Aluminum. Silicium ist nach der Sauerstoffzufuhr das am zweithäufigsten vorkommende Organ der Erdrinde, kommt aber nur in kleinen Anteilen in allen Körperorganen und -gewebe vor. Kieselerde enthält auch etwa ein drittel des Ultraspurenelements.

Silicium ist ein wichtiges Mineral für den Menschen, das in der Regel über die Ernährung eingenommen wird. Silicium ist biologisch bindend und kommt vor allem in pflanzlicher Kost und Wasser vor. Im Grunde genommen, je mehr Ballaststoffe ein Lebensmittel beinhaltet, umso reicher ist es an Silizium. Insbesondere Zwiebel, Getreide, Mais, Vollkorn, Kartoffel, Reis u. Hülsenfrüchte sind daher in hohen Konzentrationen vorzufinden.

Hefe (595 mg/100g), Hirsehirse (500 mg/100g), Gersten (233 mg/100g), Erdäpfel (200 mg/100g), Getreide (158 mg/100g), Mais (18,9 mg/100g), Petersilien (13 mg/100g), Blumenkohl (8,7 mg/100g), Walderdbeeren (6,0 mg/100g), Trauben (3,6 mg/100g), Erbse (2,1 mg/100g), Birne (1,5 mg/100g). Das Spurenelement ist auch als Nahrungsmittelzusatzstoff E551 in Kräutern und Würzmischungen vorhanden.

Im Biolandbau wird Siliciumdioxid als Feinpulver dem Korn zugesetzt, um den Befall durch Kornkäfer zu verhindern. Es wird auch in Nahrungsmittelprozessen wie der Bierreinigung eingesetzt. Der Mineralstoff wird in synthetischer Kieselsäure nicht nur in Gläsern, Beton, Gummiwaren, Plastik, Klebstoffen, Feuergelen, Anstrichen und Lasuren, sondern auch in pharmazeutischen und kosmetischen Produkten, z.B. als Reinigungsmittel in Zahnpasten, eingesetzt.

Bei Silizium wurde bisher kein Richtwert für den Tagesverbrauch angegeben - auch der aktuelle Verbrauch ist noch ungewiss. Nach verschiedenen Einschätzungen braucht der Organismus jedoch etwa 5 bis 40 Milligramm Silizium pro Tag. Es wird geschätzt, dass zwischen 20 und 150 Milligramm pro Tag über die Ernährung eingenommen werden.

Das anorganische Silizium hat keine gute biologische Verfügbarkeit und kann daher in der Regel nicht besonders gut vom Organismus absorbiert werden - aber in der organischen Variante ist es als kieselsäurehaltige Substanz für den Organismus viel besser geeignet. Für Silizium, das bei einer täglichen Versorgung aus allen Lebensquellen keine unerwünschten Wirkungen hat, beträgt die unbedenkliche Maximalmenge 760 mg.

Dieser Anteil bezieht sich auf das elementare Silizium und beträgt ca. 1500 Milligramm Kieselsäure. Tierversuche haben gezeigt, dass auch nach anhaltend hohem oralen Siliziumkonsum aus der Nahrung keine störenden Nebeneffekte beim Menschen auftauchen. Lediglich 7,5 Gramm (7500 mg) Kieselerde pro Kilogramm des Körpergewichts führten nach 21 Monate zu Wachstumsstörer.

Die Nierensteine wurden jedoch in Kombination mit dem langfristigen Einsatz von Medikamenten zur Neutralisation von Magensäuren (Magnesiumtrisilikat) durch das darin befindliche Silizium verursacht. In der keramischen Industrie, die lange Zeit große Staubmengen siliziumhaltiger Stäube inhaliert hatte, litten ebenfalls unter Krankheiten. Ein Erwachsener kann etwa 1,4 Gramm Silizium lagern - vor allem in Beinen und Gewebe.

Silikonmangel kann zu körperlichen Unannehmlichkeiten führen. Sie kann auftreten, wenn die tägliche Bedarfsmenge nicht regelmässig über die Ernährung gedeckt wird oder wenn der Silikonbedarf aufgrund von Alter, früheren Krankheiten oder veränderten Lebensbedingungen zunimmt. Gelegentlich tritt Silikonmangel zusammen mit einem gleichzeitigem Defizit an anderen Mineralien oder Vitaminen auf. Es wird angenommen, dass die chronischen Aluminiumlasten auch die biologische Verfügbarkeit von Silizium mindern.

Silicium ist in unterschiedlichen Ausprägungen auf dem Markt zu haben. Das Spurenelement ist als natürliches Produkt z.B. in Schachtelhalm-Tee oder Brennnessel-Tee zu haben. Darüber hinaus kann das mineralische Material in Pulverform in Pulverform, als Pflanzenextrakt oder Pflanzengel oder in tablettenförmiger Ausführung und als kieselsäurehaltige Basismischung wiederverwendet werden. Silicium ist auch als homöopathische Arznei zu haben. Das organische Silizium (Monomethylsilantriol, MMST) wird seit dem 1. Januar 2017 als sicherer, neuartiger Lebensmittelzusatzstoff angesehen, der in Nahrungsergänzungen als Siliciumquelle und für die biologische Verfügbarkeit von Kieselsäure genutzt werden kann.

Die Nahrungsergänzung darf für ausgewachsene Tiere bis zu einer Tagesdosis von 10,40 Milligramm in den Handel kommen.

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