Soja Isoflavone Brustkrebs

Soja-Isoflavone Brustkrebs

Ein Diät auf der Grundlage von Soja hat eine positive Wirkung auf die Symptome in den Wechseljahren und vor der Menopause. von Isoflavonen und die Bedeutung in Hormon-sensitiven Brustkrebs. zeigen, dass die Einnahme von Isoflavonen auch während einer Brustkrebsbehandlung mit Tamoxifen. Fitzpatrick weist im Gegenteil in seinem Artikel auf das Potenzial von Soja-Isoflavonen zum Schutz vor Brustkrebs hin. Genügt es, Soja-Isoflavone nur in den Wechseljahren einzusetzen?

Die Sojabohnen schützen vor Brustkrebs

Bei Brustkrebs werden häufig Warnungen vor Soja-Produkten ausgesprochen. Sojabohnenöl würde den Erfolg der Antiöstrogentherapie verringern, heißt es. Die neuen Forschungsresultate haben nun etwas überraschendes ergeben: Das Abwehrsystem langjähriger Soja-Konsumenten schlägt bei Brustkrebs viel besser zu. Auch wenn Brustkrebs auftritt, sind Sojaliebhaber - was niemand glaubte - viel besser vor Rezidiven bewahrt als frauennah.

Die Soja ist in der letzten Zeit zu einem echten Fußabtreter geworden. Weil es auch gute Neuigkeiten über Soja gibt. Wer sich für Soja in Bio-Qualität, eventuell aus regionalem (z.B. deutschem) Anbau, entscheidet, ist herzlich willkommen. Regelmäßiger Verzehr von Soja - z.B. eine kleine Menge mehrfach pro Woche - kann sehr interessant für die Gesundheit sein, besonders wenn Sie Soja seit Ihrer Kindheit lieben.

Prof. Hilakivi-Clarke kündigte an, dass sie Nachrichten für all jene Damen hat, die seit vielen Jahren regelmäßig Soja-Produkte in ihre Ernährung aufnehmen. Nicht nur, so der Dozent, ist es völlig überflüssig, bei der Diagnose von Brustkrebs auf Soja-Produkte zu verzichten. Weil gerade Patientinnen mit Brustkrebs von der Soja besonders stark profitiert haben werden.

Bislang wurde geglaubt, dass Soja und insbesondere das darin befindliche Isoflavone die Entwicklung von Krebszellen anregen kann. Es wurde auch geglaubt, dass Soja die bei Brustkrebs häufig verwendete Antiöstrogentherapie unterbricht. Aus diesem Grund drängten Krebspatienten, keine Soja-Produkte mehr zu verzehren. Allerdings basiert diese Ansicht auf Versuchen mit der Maus, und im Unterschied zu Menschen (und Ratten) verfügen sie nicht über sogenannte zytotoxische T-Zellen, einen Zelltyp, der zu den Abwehrzellen zählt.

Zytostatische T-Zellen sind jedoch gerade die Zellgruppen, die Brustkrebs ertragen. Das Forscherteam von Prof. Hilakivi-Clarke hat in einer vorangegangenen Untersuchung gezeigt, dass Tiere, die ihr ganzes Lebens lang auf die Antiöstrogentherapie ansprechen, viel besser reagieren als Tiere, die kein Antiöstrogen erhalten. Nicht nur in Soja (!), sondern auch in dickeren und anderen Leguminosen und in niedrigeren Mengen auch in Früchten und Gemüsen ist es enthalten.

Es sind mehrere Verfahren bekannt, um das Risiko von Krebs zu mindern. Genistein kann aber auch humane Östrogen-Rezeptoren auslösen, d.h. so tun, als sei es ein Estrogen-Molekül, das seinerseits das Wachstum bestehender Tumorzellen ermöglicht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in der vorliegenden Untersuchung nach Erläuterungen gesucht, wie ihre bisherigen Ergebnisse zu dem Schluss gekommen sein könnten, dass Genistein eine klare Anti-Krebs-Wirkung hat und das Tumorwachstum nicht weiter stimuliert.

Hilakivi's Arbeitsgruppe fand dann heraus, dass T-Zellen Krebszellen angreifen. Aber auch andere Abwehrzellen können diese Eigenschaft von T-Zellen inaktivieren. Wurden Soja-Produkte jedoch schon seit der Adoleszenz (noch vor der Pubertät) verzehrt, scheinen die T-Zellen Tumore hochwirksam zu erfassen und zu bekämpfen. 2.

So kann das Enzym die Immunabwehr so einstellen, dass es wirksam die Krebserkrankung bekämpft, wenn es darauf ankommt. 2. Die Substanz aus der sojabohnenhaltigen Pflanze regt die tumorbekämpfenden Tumorzellen an und verdrängt zugleich jene Körperzellen, die zu einer Blockade der so genannten so genannten Brustkrebszellen beitragen - was, so Hilakivi, erklärt, warum der langfristige Soja-Konsum ( "seit der Kinder- und Jugendzeit") das Risiko von Brustkrebs mindern kann.

Am besten ist es, schon in der Kindheit Soja zu verzehren! Wichtig ist jedoch, dass das Genistein regelmäßig und lange vor der Entstehung eines Krebses konsumiert wird", ergänzt Hilakivis Kollegin und Doktorandin Zhang. Das Ergebnis dieser Untersuchungen bestätigt eine Beobachtungsstudie, die zeigte, dass für eine Frau, die seit langem mehr als 10 Milligramm Isoflavone pro Tag eingenommen hat, ein geringeres Risiko für Brustkrebs besteht als für eine Frau, die weniger als 4 Milligramm Isoflavone pro Tag einnimmt.

Ein Becher Soja-Milch ( "240 ml") enthält bereits etwa 30 Milligramm Isoflavone. Das meiste davon enthält Genetik. Wenn Sie also schon seit Jahren Soja-Produkte verwenden, müssen Sie weder aufgrund der allgemeinen Sojahysterie, noch nach einer Brustkrebs-Diagnose aufhören, sie zu essen. Ganz im Gegenteil: Es ist möglich, dass das Abwehrsystem nur mit Soja vorbeugen kann oder dass der Todesstoß durch vorhandenen Tumor verursacht wird.

Auch Soja sollte in der Lage sein, das BRCA1-Brustkrebsgen zu protektieren, damit es weiter als Brustkrebs-Hemmer wirken kann. Man nennt es auch ein sogenanntes Brusterregergen, aber nicht, weil es das Risiko für Brustkrebs in jedem Falle steigert. Erst wenn das Erbgut eine spezifische Änderung zeigt, kann dies zu einem höheren Risiko für Brustkrebs werden.

Andererseits hemmt ein gesundheitsförderndes BRCA1-Gen die Entwicklung von Brustkrebs - und Genistein, das östrogenähnliche Isoflavone aus der Soja, schützt und erhält anscheinend gerade diese gesundheitsfördernde Wirkung des BRCA1-Gens, wie Wissenschaftler am Krebszentrum der University of Arizona in Tucson im Juli 2017 in ersten in vitro Experimenten gezeigt haben. Ein vorhandener Tumor kann in manchen FÃ?llen nicht mehr auf die Ã?bliche Krebsbehandlung mit Bamoxifen reagieren.

Wenn jedoch ein außer Kontrolle geratenes BRCA1-Gen mit Unterstützung von Gene aus der Soja wieder aktiviert wird, kann es nur wie gehofft funktionieren.

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