Soja Isoflavone Dosierung

Soja-Isoflavon-Dosierung

Die Sojabohnen sind in idealer Dosierung in Phytoöstrogenen enthalten. Wir besprechen hier die richtige Dosierung und den richtigen Umgang mit Soja-Isoflavonen, um eine Schwangerschaft auszulösen. Isoflavone sind Pflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung sowie Vitamine, Mineralstoffe und Lecithin in ausgewogener Dosierung. Sojakapseln - natürliche Östrogene.

Die Isoflavone sind eine effektive und ungefährliche Therapiemöglichkeit bei Wechseljahrsbeschwerden und gehören zu den am besten erforschten Gruppen von Naturstoffen.

Die Isoflavone sind eine effektive und ungefährliche Therapiemöglichkeit bei Wechseljahrsbeschwerden und gehören zu den am besten erforschten Gruppen von Naturstoffen. Die epidemiologischen und klinischen Ergebnisse belegen die Unbedenklichkeit der Isoflavone bei langfristiger Einnahme gegen Wechseljahrsbeschwerden - ein erhöhter Isoflavonspiegel im Blutsystem steht im Zusammenhang mit einer starken Schutzwirkung auf das Mammagewebe. Phyto-SERMs (selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren) verbinden sich vor allem mit dem anti-proliferativen Östrogenrezeptor-?, die klassischen Hormonwirkungen u?ber treten nicht auf.

Stressbeständigkeit und Thermoregulierung werden durch Isoflavone günstig beeinflußt, da sie die Abnahme des körpereigenen, zellschu?tzenden Phyto-SERMs 3?-Adiol in der Perimenopause ausgleichen. Seit vielen Jahren konzentrieren sich mehrere tausend Untersuchungen auf die biochemische Seite, die medizinische Wirkung und die Unbedenklichkeit von Isoflavonen aus Soja und Rotschopf. PubMed hat zurzeit knapp 16.000 Veröffentlichungen zu Isoflavonen, darunter mehr als 800 medizinische Untersuchungen und 52 Metaanalysen.

Das Ergebnis ist eindeutig: Isoflavone sind eine effektive und ungefährliche Alternative in der Menopause gegen Wechseljahrsbeschwerden. Die Isoflavone sind für den Menschen physiologisch bedeutsam fu?r, wie mehrere Studien belegen. Vor allem in Asien, wo Isoflavone in der Ernährung häufig vorkommen, sind Wechseljahrsbeschwerden wie z. B. Hitzewallungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger verbreitet. Solche Schutzwirkungen basieren auf gestiegenen Plasma/Urin-Werten der Isoflavone und ihrer Metaboliten in der Asiatenpopulation.

Im asiatischen Raum liegen die durchschnittlichen Tagesdosen an Isoflavonen bei 50 bis 200 Milligramm, während in Europa zum Beispiel die Diät zugefu?hrt höchstens 5 Milligramm Isoflavone produziert. Bei Wechseljahresbeschwerden wird eine Dosierung von 50 bis 100 Milligramm Isoflavone Aglyka empfohlen und deckt sich damit mit der Tagesdosis durch eine sojareiche, orientalische Ernähren.

Wahrscheinlich gibt es nur wenige Pflanzeninhaltsstoffe, die so sicher und vielfältig wie Isoflavone sind. Viele plazebokontrollierte Behandlungsstudien der vergangenen Jahre mit hoher Fallzahl bestätigen die Unbedenklichkeit von fu?r Brust- und Gebärmutterschleimhaut. Zamora-Ros et al. (2013) mit 334. 850 europäische Patientinnen zwischen 35 und 70 Jahren zeigten auch kein gesteigertes Brustkrebs-Risiko mit Isoflavonen.

In der kanadischen Studie von Boucher et al. (2013) mit 6.572 Patientinnen konnte gezeigt werden, dass das Risiko für postmenopausalen Brustkrebs bei der Aufnahme von hochdosierten Isoflavonextrakten deutlich abnimmt. Dies bestätigt die klare Schutzwirkung der Isoflavone: Es wurde eine deutliche umgekehrte Verbindung zwischen Plasma-Genisteinspiegel und Brustkrebs-Risiko gefunden. Die Isoflavone sind umso niedriger, je größer das Risiko für Brustkrebs ist.

Eine aktuelle Untersuchung von Alexele et al. (2014) ergab, dass 224 Patienten u?ber 3 Jahre lang Placebo-kontrollierte 80 und 120 mg Isoflavone eingenommen wurden. Die Isoflavone sind Sekundärpflanzensubstanzen aus der Flavonoidgruppe, die Strukturähnlichkeiten mit dem menschlichen 17?-estradiol aufweisen. Deshalb wurden Isoflavone zusammen mit anderen Pflanzenstoffgruppen als "Phytoöstrogene" bezeichnete und für die Behandlung von Erkrankungen im Zusammenhang mit hormonellen Ungleichgewichten verwendet.

Der Begriff u?bergeordnete hat sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt, aber Isoflavone sind nach heutigem Kenntnisstand nicht korrekt. Die Isoflavone verbinden sich größtenteils punktuell mit ER-?. Hingegen verbinden sich menschliche Estrogene und Phytoestrogene aus Hopfensorten (8-Prenylnaringenin) und sibirischem Rhabarber (Rhaponticin) mit ER-? und ER-?.

Damit ist das aktive Profil der Isoflavone deutlich von dem des menschlichen Östradiols 17? zu trennen. Das körpereigene Testosteron Metaboliten Testosteron ohne anabolen Effekt, welches aufgrund seiner hohen Neigung zum zellschützenden ER-? als Antagonist wirkt, ist das körpereigene Enzym 3. Wechseljahrsbeschwerden entstehen nur, wenn beide Geschlechtshormone während der Menopause stark abnehmen.

Die Isoflavone gleichen u?ber für die selektive Agonisierung bei ER-? die Verschwendung von endogenem SERM 3? -Diol im HPA-System aus und reduzieren so die typischen Wechseljahrsbeschwerden wie z. B. Hot Flush oder Schweißausbru?che. Der positive Effekt der Isoflavone bei Wechseljahrsbeschwerden ist in mehreren laufenden Metaanalysen aussagekräftig. Aus diesem Grund raten viele Fachverbände, Isoflavone bei Wechseljahrsbeschwerden zu verwenden, bevor eine Hormonersatz-Therapie in Erwägung zieht.

Seit ER-? u?berwiegend in Hirn, Beinen, Darm, Vorsteherdrüse und Gefässen liegt, haben die Isoflavone zusätzlich einen positiven Einfluss auf das Skelett- und Herzkreislaufsystem und den Nierenbereich. Darüber hinaus haben Isoflavone auch Antioxidantien und Einflüsse von zellschu?tzende Isoflavone sind in der Pflanze als Glycoside, Aglyka und deren Methyläther enthalten.

Hochwertige Pflanzenextrakte sind echte Auszu?ge, die die unterschiedlichen Isoflavone und andere schützende Sekundärpflanzensubstanzen (Polyphenole) beinhalten. In Demgegenu?ber sind Isoflavonkonzentrate zu finden, die aus Rückständen der Tofuproduktion oder aus Sojakeimen stammen, nur die inaktiven Glykoside. Weil der Gehalt an aktivem Aglykon in diesen nur etwa 60 bis 70 Prozent beträgt, wird mu?ssen bis zu 40 Prozent von den verwendeten oder angegebenen Isoflavonen einbehalten.

Entscheidende fu?r Der hohe Anteil an genormten Isoflavon-Aglykanen ist für uns selbstverständlich. Prinzipiell gibt es keinen Unterschied zwischen Soja- und Rotklee-Isoflavonen. Soja beinhaltet hauptsächlich Geneistein und Daidzein, während roter Klee hauptsächlich seine methylierten Vorläufer Biochanin A und Formononetin beinhaltet. Die zwei Isoflavone natu?rlichen mit 100%iger Phyto-SERM Aktivität sind Soja und Biochanin A (Rotklee).

Daidzein ( "Soja") und Formononetin ("Rotklee") wirken nur zu 50% und können von Darmbakterien in bioaktives S-Equol ( "100%ige Aktivität") umgerechnet werden. Die große Interindividualität in der Biosynthese fu?hrt führt zu einer unterschiedlichen Nachfrage nach diesen Stoffen. Verlangsamte Abgabe und damit verlängerte Retentionszeit der Isoflavone im Verdauungstrakt durch eine Magensaft-resistente Dosierungsform (Dragée, Tablette) kann zur besseren S-Equolbildung und höherer Bioverfügbarkeit beizutragen.

Aktuell vorliegende Daten aus Klinik und Epidemiologie belegen die Sicherheit der Anwendung und Effektivität von Isoflavonen bei Menopause. In der aktuellen Datensituation ist auch bei einer hohen Isoflavonaufnahme eine schützende Wirkung auf das Brustdrüsengewebe festzustellen. Phyto-SERMs verbinden sich vor allem mit dem anti-proliferativen Östrogenrezeptor-?, die klassischen Hormonwirkungen u?ber der Östrogenrezeptor-? fehlen.

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