Sojaprodukte Wechseljahresbeschwerden

Soja Produkte Wechseljahresbeschwerden

Die Frage ist immer, ob Soja oder Sojaprodukte bei Wechseljahresbeschwerden helfen können. Durch die wertvollen Sojabestandteile werden Wechseljahresbeschwerden überwunden. Auswirkungen isolierter Isoflavone bei Wechseljahresbeschwerden. Sojaerzeugnisse, Linsen, Bohnen, Leinsamen, Sesam. WIRKLICH DAS RICHTIGE ÜBER SOJA IN DEN WECHSELJAHREN?

Sojalebensmittel: Wie gut ist Soya?

Laut Statistikportal Statista verwenden 700.000 Bundesbürger mehrfach pro Woche Soja-Produkte. Kaum ein Coffee-Shop, der nicht auch Milchkaffee mit Sojamilch statt Kuhfladen bietet, und auch die Tofuwürste sind schon lange vom Reformhaus in die Verkaufsregale der gut bestückten Supermärkte abgewandert.

Tofu, Tempeh oder Soyamilch sollen gut für die Blutgefäße sein, bei Wechseljahresbeschwerden behilflich sein und gar vor Karzinomen geschützt werden. Seit einiger Zeit stellen Wissenschaftler fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau an einer Brustkrebserkrankung erkrankt, in Asien, wo Lebensmittel aus eigener Kraft konsumiert werden, geringer ist. Aber ist das wirklich die Sache mit Soya? Und was ist Soya und ist es so gesünd?

Außerdem enthält sie Nahrungsfasern, Vitalstoffe wie z. B. B-Vitamine und Vitamin C, Calcium, Magnesium, Eisensäure und Folsäure. Außerdem enthält sie eine Reihe von Vitaminen. "In dieser Hinsicht zeichnet sich allerdings nicht gerade das Thema", sagt Sabine Kulling, Nahrungsmittelchemikerin am Max-Rubner-Institut in Karlsruhe. Sojabohnenöl enthält die beiden Isoflavonen Genistein und Daidzein. Soyabohnen können gekocht, ganz gegessen oder zu Sojaerzeugnissen wie z.B. Milch, Joghurt, Mehl, Tofu, Tempeh (ein mit Hilfe einer Form gebackener Sojakuchen) oder Miso (eine Pasta, z.B. zum Abschmecken von Suppen) weiterverarbeitet werden.

Aus Bohnen gewonnenes Öl beinhaltet die gesundheitsfördernden ungesättigte Fettsäure. Im Jahr 1999 gestattete die U.S. Food and Drug Administration (FDA), dass eine Diät mit niedrigem Gehalt an ungesättigter Fettsäure und niedrigem Cholesterinspiegel, die auch Sojabohnen enthalten, "das Herzerkrankungsrisiko mindern kann. Seither dürfen die Produzenten Sojaprodukte mit dem Label "gesund fürs Herz" kennzeichnen.

Der FDA rät zum Verzehr von 25 g Sojaeiweiß pro Tag, was etwa einem oder zwei Gläschen Milch für die Zubereitung von Milch für die Zubereitung von Speisen und Getränken gleichkommt. Begründung: Bisherige Studien hatten ergeben, dass die in den Isoflavonen enthaltene Substanz das vaskulär schädliche LDL-Cholesterin im Blut signifikant mindern kann. Die Wirkung von Soya auf LDL ist nicht so groß wie erwartet.

"Die Tatsache, dass 25 g Sojabohnenöl pro Tag gut für das Herzen sind, ist nicht mehr nachhaltig", sagt das MRT. "Die Harvard Medical School sagt jedoch, dass die Nahrungsmittel aus dem Sojaanbau immer noch gut für die Gesundheit des Herzens sind - aber sie ersetzen meist weniger gesunde Varianten wie rotes Rindfleisch.

"Helft Ihnen Soya bei den Wechseljahresbeschwerden? Auch bei unangenehmen Wechseljahresbeschwerden wie zum Beispiel einer Hitzewallung soll die Wirkung von Soya hilfreich sein. Der Östrogengehalt bei der Frau nimmt während der Menopause ab. Sojaerzeugnisse, die Isoflavon und damit Phytoestrogene beinhalten, können dies mildern. In der Tat, isoflavones imitieren die Tätigkeit von Estrogen nur sehr wenig. "Sojaprodukte können bei manchen Menschen noch funktionieren.

Dies könnte daran liegen, dass in den Eingeweiden die einzelnen Stoffe anders abbaubar sind. Es kann im Verdauungstrakt in Äquol umgewandelt werden - eine Substanz, die eine stärkere östrogene Wirkung hat als Äquivalent und somit zur Linderung der Wechseljahresbeschwerden beizutragen. Deshalb ist es für Kulling kein Hindernis, wenn die gesunden Damen "normale" Werte in eine ausgeglichene Diät aufnehmen - etwa ein bis zwei Gläschen Soja-Milch pro Tag oder ein Gläschen und 85 g Tofu -, um zu testen, ob dies die Unannehmlichkeiten mildern kann.

Allerdings empfiehlt das BfR in der Menopause keine hohen Dosen von isoflavonhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln. Selbst wenn es sich nur um Tierversuche handele, sei nicht ausgeschlossen, dass diese als östrogenartig zu bezeichnenden Wirkungen auch die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigen könnten, hebt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfR) hervor. "Verhindert Soja den Krebs der Brust?

Die Studiensituation ist hier uneinheitlich: "Es gibt viele gute Überblicksstudien, die einen Bezug zwischen Sojakonsum und einem weniger häufigen Brustkrebsereignis in Asien zeigen", sagt Kulling. Selbst wenn dies nicht beweist, dass die Ursache von Soya liegt, gibt es auch eine Dosiswirkung, sagt der Lebensmittelchemiker: "Je mehr Soya verzehrt wurde, umso grösser ist die Schutzwirkung.

"Andererseits heißt das auch, dass, wenn ich noch nie Sojabohnen gegessen habe und erst im fortgeschrittenen Alter zu essen beginne, sich mein Brustkrebs-Risiko nicht ändert", sagt Kulling. Sollen Patientinnen mit Brustkrebs auf die Verwendung von sojafreiem Material verzichtet werden? Stimuliert sie die Entwicklung von Krebszellen oder trägt sie zu deren Bekämpfung bei? "Allerdings: "Bisher gibt es bei Patientinnen mit Brustkrebs keine Anzeichen dafür, dass der normale Konsum von Sojapräparaten für diese Patientinnen nachteilig ist.

Ein tägliches Supplement mit etwa 50 g Sojaeiweiß unterstützt daher die Tätigkeit gewisser Genen bei Brustkrebserkrankungen, die unter anderem eine tumorfördernde Wirkung haben können. "Zur Vorbeugung sollten Brustkrebskranke jedoch nur moderate Anteile an Sojalebensmitteln zu sich nehmen. "Inwieweit es möglich ist, sich vor Krebs zu schützen und einen Rezidiv mit Sojaprodukten zu verhindern, ist derzeit noch offen - ebenso wie die Fragestellung, ob eine Frau mit Krebs durch größere Menge Soya oder durch konzentriertes soyahaltiges Nahrungsergänzungsmaterial geschädigt werden könnte", meint das DKFZ.

Fachleute empfehlen von unausgewogenen Diäten und Nahrungsergänzungen - sowohl bei Patientinnen mit Brustkrebs als auch bei Patientinnen. Beeinflußt sie die Fortpflanzungsfähigkeit? Schlecht für die Drüse? Auch die in Sojaprodukten enthaltene Menge an Isoflavonen steht im Verdacht, dass sie die Schilddrüsenfunktionen hemmt und Symptome wie z. B. Gewichtzuwachs, Ermüdung und Pflanzenbildung hervorruft. "Nur wenn die Schilddrüsenfunktionen bereits gestört sind und ein Mangel an Jod besteht, können die in den Isoflavonen enthaltene Substanz Probleme auftreten", sagt Kulling.

Menschen, die eine Laktoseintoleranz oder eine Milchproteinallergie vermuten, wechseln gern zu Sojaprodukten. Die Betroffenen haben dann die für sie charakteristischen Symptome einer Allergien, von ziemlich harmlosen Juckreiz und Schwellung über Hautausschlag und Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu schwerwiegenden Allergien. "Jeder, der gegen Birkenpollen allergisch ist, sollte deshalb auf die Verwendung von Soya verzichten", sagt Kulling.

Im Falle von Nahrungsmitteln ist es hilfreich, einen Klotz auf der Packung anzubringen: In Europa müssen Erzeugnisse, die sojahaltig sind, mit einem Etikett versehen werden. Von den mehr als 3000 Nahrungsmittelproben war somit jedes fünfte Produkt GVO-positiv - die Zahl liegt unter der des Vorjahres. "Soya ist ein gutes, aber ganz gewöhnliches Essen", sagt Kulling. "Der Rummel und die Übertreibung der Gefahr sind nicht gerechtfertigt", unterstreicht der Lebensmittelchemiker.

"Diejenigen, die gerne Soya essen, müssen sich normalerweise keine Sorgen machen, wenn sie es in Mäßigung essen.

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