Styrax Räuchern

Räucherstäbchen Styrax

Was riecht Styrax beim Räuchern: Styrax wird aus dem Styraxbaum (ein anderer Name: Bernsteinbaum) durch Extraktion des Harzes mit einem flüchtigen Lösungsmittel gewonnen. Die Räuchermischung erhält durch Styrax eine süße, sinnliche und verführerische Note und verlängert die Haltbarkeit. Baumbalsam auf Holzkohle geträufelt, der beim Räuchern einen fröhlichen, vanillesüßen Duft verbreitet. Zum Mischen wird häufig Styrax verwendet.

Styraxharz (Storax) als Weihrauch - RäucherGuru.info

Es wird abgeschätzt (liquidambar orientedalis, l. x styracifl, l. x acalycina und l. x formosana). Styrax ist in erster Linie ein leichter, dünnflüssiger Melissebalsam, der zu einer zähflüssigen, haftenden Luftmasse wird und in Rosshaarbeuteln aufgefangen wird. Styrax oder Storax Harz kommt von botanischen Spezies, die einen vergleichbaren Duft haben:

Man unterscheidet zwischen echtem Styrax (styrax officinalis) und falschem Styrax (Harz von Bernsteinbäumen). wird verwendet. Geräuchert verströmt das Styraxharz einen balsamisch süßen und kräftigen Geruch mit einer würzigen Nuance. Die meisten Geruchsstoffe stammen aus Honduras und sind besser als die aus dem Iran und der Türkei.

Das Styrax ist ein Seelenbalsam. Es hat eine beruhigende und entspannende Wirkung und ist für das Rauchen am Nachmittag geeignet. Das Styrax wird oft mit Calamus vermischt; es bildet ein optimales Paar von Räucherstäbchen wie Räucherstäbchen und Myrre, oder Labordanum und Mastix. Es wurde in Ägypten gesagt, dass diese Mixtur spirituelle Kraft und Selbsterkenntnis fördert.

Der Styrax-Harz kann sowohl auf der Rauchkohle als auch auf der Aroma-Lampe geraucht werden. Niemals Styrax überdosieren, da es beim Rauchen zu viel Kopfschmerz verursacht. Es wird am besten in Gemischen mit anderen Rauchsubstanzen eingenommen. In Ägypten wurde Styrax oft zusammen mit Calmus geraucht, um die mentale Kraft zu steigern.

Jahrhundert n. Chr. beschrieb der Grieche Dioscorides folgende Anwendung von Styraxharz: "Es hat wärmende, weichmachende Wirkung, wirkt gegen Erkältungen, Schnupfen, Heiserkeit und Stimmverlust. In Syrien zubereitetes Styrax-Salbenöl wärmt und macht stark weich, bereitet aber Kopfweh, Gliedmaßengewicht und "Nekrose". In der Antike wurde Styrax (Tutsu) zum Schutze vor der Seuche geraucht.

Die Maya haben den Melissenbalsam auf die Gesichtshaut aufgesetzt. Wie Weihrauch treibt er die blutsaugende Mücken aus. Das Styrax hat eine entzündungshemmende und ausstoßende Funktion, weshalb es in der modernen Heilkunde als Mukolytikum eingesetzt wird. Der Styrax-Harz strahlt einen balsamisch, süß-zimtigen, harzig-blumigen, weiblichen Duftnote. Schon im antiken Ägypten nutzten die Damen diesen bezaubernden Geruch, um wünschenswerter zu wirken.

Die Verwendung von Styrax-Harz in der modernen Parfum- und Kosmetikindustrie wurde in den 1970er Jahren verboten, weil es Allergien auslösen kann. Es sind jedoch gebrannte Styrax-Produkte wie ätherisches öl zulässig. Er passt gut zu allen Holz- und Blumennoten, aber auch zu Benzoin, Lippdanum und Duft.

Das Styrax wurde oft als Substitut für echte Ambergris aus dem Meer verwendet. Styrax ist seit langem auch eine Zimtquelle. Einsatz, Wirkungsweise und Geschichte duftender Räucherstäbchen; München 1996, S. 80f. Fuchs, Christine: Rauchen - im Jahresturnus. Erleben Sie die Macht der Erde durch sorgfältig konzipierte Rauchrituale im Laufe des Jahres; Stuttgart 2015, S. 157 Huber, Franz X.J./ Schmidt, Anja: Weihrauch, Styrax, Zedernholz.

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