Tabletten gegen Laktoseintoleranz Nebenwirkungen

Laktoseintoleranz-Tabletten Nebenwirkungen

Nach unserer Erfahrung hilft Laktase grundsätzlich immer bei Laktoseintoleranz! Ausgelaufene Tabletten verlieren ihre Wirkung! Wie andere Nahrungsergänzungsmittel verursachen sie nur sehr selten Nebenwirkungen. Sie bekämpfen jeden, der nicht von Menschen mit Laktoseintoleranz vegan ist.

Ursache, Symptomatik, Diagnose und Lebensweise

Und was ist eigentlich laktosefrei? Der so genannte Laktosezucker (auch bekannt als Milchsäurezucker ) ist ein sogenannter Doppelzucker, der aus den beiden Moleküle oder Einzelzuckern Galaktose und Glukose (Glukose) zusammengesetzt ist. Der Laktosegehalt ist in Wasser löslich und in seinen biologischen und biologischen Qualitäten unbedenklich. Der Name deutet darauf hin, dass der Laktosegehalt in der freien Wildbahn nur in der Säugermilch vorkommt und den Kleinkindern als kohlenhydratreiche Nahrung diente.

Die Laktoseanteile in der Muttermilch sind verhältnismäßig niedrig. Wenn Sie zum Beispiel 1 l Milch trinken, nehmen Sie etwa 5 bis 10 g Lactose zu sich. Um Lactose ernährungsphysiologisch verwerten zu können, muss sie jedoch zunächst durch das Ferment Lactose in Galaktose und Glukose zerlegt werden.

Die Laktase wird in der Regel im Säuglingsalter im Darm gebildet und verbleibt in vielen Fällen bis ins hohe Alter. Ohne körpereigene Laktase-Enzyme kann die Milchzuckermenge nicht in die beiden einzelnen Zuckerformen zerlegt werden. Solange es keine Abspaltung gibt, kann Lactose nicht richtig verdaulich sein, was zu verschiedenen Symptomen führt.

Diese Erkrankung wird einfach Laktoseintoleranz oder Laktoseintoleranz genannt. Dabei ist zwischen natürlicher Laktoseintoleranz und sekundärer oder temporärer Laktoseintoleranz zu differenzieren. Der natürlichen Gestalt liegt die Erkenntnis zugrunde, dass etwa zwei Drittel der Menschen Laktose nicht nutzen können. Auch wenn diese Menschen im Säuglings- und Kleinkindesalter noch die Möglichkeit haben, Muttermilch zu verwenden, verliert sie diese Eigenschaft später im Leben.

Vereinfacht ausgedrückt heißt das, dass im Erwachsenendasein keine oder kaum körpereigenen Laktase-Enzyme produziert werden. Wenn eine Person die Möglichkeit hat, richtig zu verwerten, obwohl sie in der Adoleszenz oder im Erwachsensein ohne Probleme verzehrt werden kann, besteht eine sekundär bedingte Laktoseintoleranz. Die Laktose erreicht dadurch ohne Spaltung den Darm und wird dort von Bakterien abgebaut und verdaulich gemacht.

Bei der Verdauung von unverdauter Laktose fallen neben verschiedenen organischen Fettsäuren auch metabolische Produkte wie Kohlenstoffdioxid, Grubengas und Wasserstoffatome an. Denn diese Substanzen sind für die vielen Leiden im Zusammenhang mit der Laktoseintoleranz mitverantwortlich. Gewisse Arzneimittel können eine Laktoseintoleranz verursachen. Einige andere Arzneimittel, wie zum Beispiel Gastritis-Medikamente, können ebenfalls Nebenwirkungen haben, die eine Nebenwirkung haben und die Milchzuckerunverträglichkeit fördern.

Manchmal sind es auch unbekannte allergische Reaktionen auf gewisse Wirkstoffe, die die Darmbakterien angreifen. Ein erhöhter oder regelmässiger Alkoholgenuss oder Alkoholmissbrauch kann auch eine Folge von Laktoseintoleranz sein. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass häufiger Alkoholgenuss die Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt schädigt und deren Funktion erheblich einschränkt.

Krebspatienten leiden oft unter Magen-Darm-Problemen als Ergebnis therapeutischer Maßnahmen, die letztlich auch zu einer Intoleranz gegenüber Molkereiprodukten führt. Milchzuckerunverträglichkeiten finden sich auch oft in der Chemo. Eine der häufigsten Nebenwirkungen ist, dass sie Komponenten des Darmes betrifft, die für die Verwendung der Nahrungskomponenten sind. Der Mangel an Laktosefähigkeit kann sich in verschiedenen Beschwerden manifestieren.

Ob und vor allem welche Beschwerden auftauchen, hängt vor allem davon ab, wie viel Laktase-Enzyme der Organismus noch selbst herstellen kann und wie gut die allgemeine Darmflora ist. Es gibt heute eine Vielzahl guter Wege, um eine Laktoseintoleranz mit großer Gewissheit zu erkennen Ärzte haben dafür mehrere Verfahren.

Ein einfacher Weg, um selbst zu prüfen, ob Lactose nicht toleriert wird, ist die Selbstkontrolle. Zur Vorbeugung der Laktoseverdauung müssen die Erkrankten zunächst einige Tage lang ganz auf Milcherzeugnisse verzichtet werden. Nimmt man dann die klassischen Molkereiprodukte wie z. B. Vollmilch, Jogurt oder Rahm zu sich, ist es einfach, die Beschwerden zu erkennen.

Treten die klassischen Beschwerden auf, besteht eine hohe Gefahr einer Laktoseintoleranz. Auf diese Weise ist es möglich, gewisse mit Milchzuckerunverträglichkeit verbundene Gene zu untersuchen. Nachteilig ist jedoch, dass nur die genetisch bedingte Laktoseintoleranz geprüft werden kann, nicht aber eine später erlangte Unverträglichkeit. Der gesamte ausgeatmete Wasserdampf wird z.B. durch den bakteriellen Abbau von Lebensmitteln erzeugt, bei dem er aus dem Darm in die Lungen kommt und anschließend ausatmet.

Bei normaler Laktase-Enzymaktivität wird die Milchzuckermenge bereits im Darm abgespalten und die daraus resultierenden einfachen Zucker Galactose und Glukose werden absorbiert. Bei schwacher oder gar keiner Laktase-Enzymaktivität erreicht die Milchzucker den Darm, wo sie letztendlich von den Darmkeimen abgebaut wird. Aus der Tätigkeit dieser Keime resultiert letztendlich ein Wasserstoffatom, das für die Analyse der Laktoseintoleranz genutzt wird.

In der Regel ist in dieser Laktoselösung so viel enthalten, wie ein l-Milchpulver. Vor der Entnahme der Flüssigkeit muss der Doktor den so genannte Fastenwert ermitteln, um den Unterschied im Wasserstoff vor und nach der Entnahme der Flüssigkeit feststellen zu können. Allerdings muss sich der Betroffene einige Zeit für die Atemprobe nehmen, da es oft notwendig ist, nach der Entnahme der Flüssigkeit in einen Schlauch zu blasen.

Beträgt der Wasserstoffanteil zwischen 0 und 10µm, wird angenommen, dass keine Laktoseintoleranz auftritt. Bei vorhandener Unverträglichkeit können oft große Messwerte von bis zu 140 Mikrometern erreicht werden. Ein weiterer Weg, die Laktosetoleranz zu prüfen, ist die Blutuntersuchung. Streng genommen misst dieser Blutzuckertest den Blutzuckerspiegel, der nach der Aufnahme von Lactose bestimmt werden kann.

Dahinter verbirgt sich die Überlegung, ob die Lactose in die einfache Zuckerform Galactose und Glucose zerlegt wird. Anschließend muss der Pflegebedürftige eine aus gelöster Lactose bestehende Zuckersubstanz nehmen. Erhöht sich der Blutzuckerspiegel während der Untersuchung nur geringfügig, kann von einer Laktoseintoleranz gesprochen werden. Was ist der Unterscheid zwischen Laktoseintoleranz und Milchallergen?

Manchmal wird eine Laktoseintoleranz mit einer Milchanfallallergie vermischt. Im Falle einer Laktoseintoleranz entfällt das Ferment Lactase oder wird nur in unzureichenden Mengen gebildet. Milch-Allergien kommen oft zwischen Säuglingen vor und betreffen etwa 3 bis 5 % aller Neugeborenen. Säuglinge sind oft von einer Allergie auf Kuh-Milch befallen, da Kuh-Milch normalerweise die erste körpereigene oder proteinfremde Verbindung ist.

Milchallergien im Alter sind extrem rar. In vielen westlichen Staaten bedeutet Laktoseintoleranz zunächst eine Erkrankung. Nur wenige Menschen wissen, dass etwa zwei Drittel der Menschen im Alter keine Laktose verwenden können. Die Zahl der Menschen mit Laktoseintoleranz liegt in vielen asiatischen Staaten bei über 90 %.

In vielen westlichen Ländern kann Laktose deshalb verwendet werden, weil eine Umstellung im Lauf der Zeit erfolgt ist. Man geht davon aus, dass es vor etwa 7.500 Jahren einen Entwicklungsschub gab, der es vor allem den damals lebenden Menschen in Europa ermöglichte, Molkereiprodukte und Milcherzeugnisse zu recyceln.

Das Erbgut dieser Menschen hatte sich zu diesem Zeitpunkt derart geändert, dass sie auch nach dem Säuglingsalter noch Muttermilch verwenden konnten. So wurde das Laktaseenzym noch im Darm gebildet und konnte so die Milchzuckerspaltung durchführen. Aus genetischer Sicht ist das sogenannte LCT-Gen (exaktes LCT-Allel) mutationsfähig, das heute auch zur Bestimmung der angeborenen Laktoseintoleranz eingesetzt wird.

Einen interessanten Beitrag, der grafisch erläutert, warum viele Menschen heute noch in der Lage sind, Muttermilch zu konsumieren, finden Sie in einem damaligen Artikel: Warum wir Muttermilch konsumieren. Milchzuckerunverträgliche Menschen sollten bei der Medikamenteneinnahme aufpassen. In vielen Arzneimitteln ist Lactose als Trägerstoff vorhanden, der als kostengünstiges Bindeglied eingesetzt wird.

Besonders Menschen, die bei der Aufnahme von Laktose sehr rasch Probleme haben oder bei denen die Laktaseaktivität sehr schwach ist, sollten sich der Bestandteile bewußt sein. Trotzdem können viele Menschen in der Regel lactosehaltige Arzneimittel ohne Probleme eingenommen werden. Diejenigen, die trotzdem dringlich auf gewisse Arzneimittel angewiesen sind, die nicht in lactosefreier Darreichungsform vorliegen, müssen auf den gleichzeitigen Einsatz von Lactase-Enzympräparaten umsteigen.

In vielen Lebensmitteln - insbesondere in industriellen Produkten - ist oft Lactose vorzufinden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Lactose bei vielen Lebensmittelproduzenten extrem billig erhältlich ist. Die Lactose fungiert dort als Aroma oder einfach als Zusatz. Besonders als Füller ist er von Interesse, da Lactose nur leicht süßlich und fast geschmacklos ist.

So ist es nicht verwunderlich, dass Laktose in Pommes Frites, Fertigsaucen, Fertiggerichten, Würsten und Dosen verarbeitet wird. Nachfolgend eine kleine Übersicht, welche Nahrungsmittel Laktose in grösseren Konzentrationen beinhalten können: Daher ist es immer ratsam, die Präparate auf ihren Milchzuckergehalt zu überprüfen. Die Lebensmittelproduzenten sind jedoch verpflichtet, die Inhaltsstoffe auf der Verpackung des Produkts zu vermerken, so dass man leicht feststellen kann, ob Laktose eingesetzt wurde.

Daher sollten neben dem Inhaltsstoff Lactose auch andere Bestandteile wie z. B. Milch, Milchpulver, Molke und Molkenpulver verwendet werden. Allerdings können Bestandteile wie Milchprotein oder Milchsäuren ohne Bedenken verzehrt werden, da diese nichts mit Lactose zu tun haben. Ob Laktosefreiheit vorliegt, können Sie unter der Rubrik Aktonaut erforschen. Bei vielen Menschen führt die Diagnostik der Laktoseintoleranz zunächst zu einer Veränderung der gewohnten Essgewohnheiten.

Patienten mit milden Symptomen nach nur geringer Laktosemenge müssen auf viele Lebensmittel besonders achten. Die Verbindung ist nun, dass man davon ausgeht, dass Laktoseintoleranten weniger Molkereiprodukte und damit weniger Kalzium verbrauchen. Denn einige Untersuchungen haben gezeigt, dass Kalzium aus Molkereiprodukten vergleichsweise schwierig zu verwenden ist.

Diejenigen, die das Netz sorgfältig recherchieren, werden natürlich auch Untersuchungen vorfinden, die das Gegenüber nachweisen. Interessanterweise haben Menschen aus dem asiatischen und afrikanischen Raum - diejenigen, die Laktose aus genetischen Gründen sowieso nicht verwenden können - die geringsten Knochendichte. Egal, ob sie den Knochenabbau fördert oder vielmehr reduziert, es gibt eine Vielzahl von Lebensmitteln, die viel Kalzium beinhalten.

Zudem kann jeder Unverträgliche aufgrund der inzwischen großen Auswahl an lactosefreien Molkereiprodukten weiter Milch konsumieren. Es wird manchmal behauptet, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen kann, "Ihre" Tabletten zu finden, da die Toleranz für jeden anders ist. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass einige Patienten auch eine Fruktoseintoleranz haben und einige Zubereitungen mit Fruktose als Füllstoff auskommen.

Das alles ist mit ein wenig Tabletten im Reisegepäck noch möglich. Es gibt neben der Aufnahme von enzymatischen Produkten auch immer mehr Lebensmittelproduzenten, die lactosefreie Präparate auf den Markt brachten. Viele Supermärkte bieten daher unter anderem Joghurt, Kaese, Quarkmilch oder lactosefreie Milche. Seit kurzem werden immer mehr lactosefreie Fertig- und Tiefkühlkost hergestellt, so dass die Selektion nahezu an die herkömmlicher Nahrungsmittel heranreicht.

Aufgrund des in der Regel komplexeren Produktionsprozesses und der oft geringeren Anforderungen im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln sind lactosefreie Nahrungsmittel in der Regel etwas teuerer und befinden sich im Umfeld von Qualitätsmarken. Dennoch ist Laktoseintoleranz nicht das Ende der Welt. Zum einen hat die Vielfalt der lactosefreien Produkte in den vergangenen Jahren stark zugenommen, zum anderen können diverse Lactase-Enzympräparate erworben werden, die nach wie vor den Konsum von lactosehaltigen Lebensmitteln ermöglichen.

Die Betroffenen sollten immer bedenken, dass Laktoseintoleranz keine Erkrankung ist, sondern nur die Unmöglichkeit, Fermente zu bilden.

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