Taurin und Koffein

Stier und Koffein

Heute ist Taurin vielen als Bestandteil von Energy Drinks bekannt. Sind Sie müde und wollen nicht trainieren? Qualitativ hochwertige Koffein- und Taurinkapseln zur Leistungssteigerung beim Radfahren. Das BioTech Coffein&Taurin für mehr Ausdauer und Wachsamkeit. Taurin und Guarana: Taurin ist ideal für intensive Trainingseinheiten.

Warnhinweis zu viel Koffein und Taurin: Verbraucherschutz befürwortet Energieverbot - Finanzen

Die BERLIN Red Bull und andere so genannte Energy-Getränke beinhalten Koffein - allerdings in angemessenen Mengen. Die Mini-Editionen der Energy-Getränke beinhalteten mehr als viermal so viel Koffein und Taurin, wie in Energy-Drinks zulässig ist. Mit der Deklaration als Nahrungsergänzung vermeidet Red Bull die gesetzlich vorgeschriebenen Maximalwerte. Während der Aufnahmen, da das Risiko einer Überdosis besonders hoch war, sagt Matthias Wolfschmidt, Deputy Managing Director von Foodwatch.

"Aus gesundheitlichen Vorsorgegründen müssen Energieschüsse untersagt werden." Energiegetränke stehen wie andere koffeinhaltige Drinks im Ruf, eine Herzrhythmusstörung, Anfälle, Versagen der Nieren und gar den Tod zu bewirken. Die Firma zitiert mehrere öffentliche Einrichtungen, die sich mit den Aufnahmen beschäftigt haben, darunter das BfR. Energy Shot klassifizierte dies als "nicht sicher".

Fachleute schreiben, dass "ein unsachgemäßer Gebrauch von Energieschüssen zu erwarten ist" - mit anderen Worten: Es ist anzunehmen, dass Disco-Besucher oder Athleten viel mehr Schüsse konsumieren werden, als ihnen gut tut. Nicht nur der erhöhte Koffein-Gehalt ist für die Behörden ein Problem. Außerdem fürchten sie Interaktionen mit dem hochkonzentrierten Inhaltsstoff Taurin und mit Spiritus, die viele Kunden mit den Energiespritzen oder Getränken miterleben.

Verbraucherminister Aigner spielt im Rahmen der Aufnahmen eine ruhmlose Funktion, bemängelt Foodwatch.

Taurin- und Taurin-Mangel - Ursache, Symptome, Therapie & mehr

Der aminosäureartige Stoff Taurin wird in der humanen Leberwelt aus den beiden Aminosäuren Methhionin und Zystein hergestellt. Taurin wurde zum ersten Mal 1827 in der Gallenflüssigkeit des Tiers gefunden. Heute ist Taurin vielen als Bestandteil von Energy Drinks bekannt. Das Koffein ist jedoch in erster Linie für die anregende Funktion von Energy Drinks mitverantwortlich. Taurin hat in hohen Dosierungen eine beruhigende Auswirkung.

Ein leistungssteigernder Effekt von Taurin selbst ist noch nicht nachweisbar. Taurin übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben im Organismus. Taurin ist besonders wichtig für das Herzen. Darüber hinaus ist Taurin als Komponente der Gallenflüssigkeit entscheidend für die Fettabbau. Kleine Kinder können nur kleine Taurinmengen selbst herstellen.

Deshalb zählen sie zur Gruppe der Risikofaktoren für Taurinmangel. Andernfalls ist Taurinmangel relativ rar. Das Taurin hat einen antioxidativen Effekt, es stabilisiert die Zellmembran und regt das Abwehrsystem an. Taurin ist besonders wichtig für folgende Organe: Taurinmangel ist extrem rar. Besonders kleine Kinder, deren Selbstsynthese nur bedingt funktionieren, sowie Menschen, die sich ausschließlich von Pflanzen nähren, können davon befallen sein.

Außerdem haben Menschen mit verminderter Methionin- oder Cystein-Verfügbarkeit tendenziell einen Taurinmangel. Abgesehen von einer reduzierten Selbstsynthese bei kleinen Kindern und Menschen mit Erkrankungen des Aminosäurenhaushaltes kann die vegane Ernährungsweise auf Dauer mangelhaft sein. Das Taurin wird ausschliesslich von Menschen und Tiere hergestellt. Bei Taurinmangel können folgende Symptome auftreten: 1:

Mit einer funktionierenden Selbstsynthese und einer abwechslungsreichen Diät ist ein Taurinmangel nicht zu befürchten. Nur bei Säuglingen, Veganen und bei Ungleichgewicht im Aminosäurehaushalt kann die Nachversorgung mit Taurin notwendig sein. Bei diagnostiziertem Defekt genügt die Aufnahme von Tiernahrung manchmal nicht und es müssen Taurin-haltige Nahrungsergänzungen mitgenommen werden. Treten jedoch Defizitsymptome auf, gilt ein Präparat mit einem Gehalt an Taurin von 0,5 bis drei g auch auf lange Sicht als gut verträglich. 2.

Bislang ist keine giftige Auswirkung von Taurin nachweisbar. Allerdings sind bei höherer Dosierung unerwünschte Wirkungen wie Kopfweh, Muskelverkrampfungen und Magenschmerzen nicht auszuschließen. Müdigkeit wurde auch als Nebeneffekt von Taurin festgestellt. Personen mit Nierenproblemen sollten von der Taurineinnahme absehen, besonders in hoher Dosierung. Das Taurin wird im Grunde nur von Menschen und Tier selbst hergestellt.

Eine rein vegane Ernährung kann daher zu einem langfristigen Taurinmangel führen. VeganerInnen sollten daher ihren Taurinstatus in regelmässigen Intervallen nachweisen. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, bei denen zusätzliche Erkrankungen im Aminosäurehaushalt festgestellt wurden, die ihre Selbstsynthese stören können. Die Selbstsynthese von Taurin ist bei Säuglingen und Kleinkindern noch nicht vollständig funktionsfähig.

Daher kann die Verabreichung von Taurin notwendig sein, um Störungen der Entwicklung zu verhindern. In Lebererkrankungen oder einem Defekt der Co-Faktoren Cystein und Methionin ist die Taurin-Selbstsynthese manchmal gestört. Außerdem kann ein Vitamin-B6- Defizit zur eingeschränkten Taurinsynthese beizutragen. Bisher haben Untersuchungen eine günstige Auswirkung von Taurin bei der Therapie von Epilepsie gezeigt.

Es scheint, dass Taurin dazu beitragen kann, Ungleichgewichte im Aminosäurehaushalt auszugleichen. Allerdings sind weitere Untersuchungen erforderlich. Das Taurin hat eine günstige Auswirkung auf das Herzen und wird daher zur Therapie von verschiedenen kardiovaskulären Erkrankungen wie z. B. Herzversagen, Herzinsuffizienz und hohem Blutdruck verwendet. Das Taurin unterstützt die Haut und steigert die Entgiftung dieses Organes.

Künftig ist daher der Gebrauch von Taurin zur Therapie von z.B. alkoholfreier Leber und NASH erdenklich. Taurin ist schwefelhaltig und kann daher auch schwermetallbindend wirken. Auch wenn die verfügbaren Daten für therapeutische Zwecke von Taurin noch gering sind, wird von der Therapie mit Taurin bei Erkrankungen, die durch Oxidationsstress verursacht werden, ein zukünftiger Erfolg erhofft.

Wegen seiner Antioxidationswirkung könnte Taurin Menschen mit Arterienverkalkung, Zuckerkrankheit, etc. nützen. Wodurch wird die Taurinaufnahme gefördert? Tierfutter ist besonders stark angereichert mit den für die Selbstsynthese notwendigen essentiellen Fettsäuren Taurin und Taurin selbst. Besonders die Muschel und das Muschelfleisch enthält viel Taurin. Als Co-Faktor für die Taurinsynthese wird neben den beiden Aminsäuren Methionin und Citronensäure B6 angesehen.

Wodurch wird die Einnahme von Taurin verschlimmert? Ein Ungleichgewicht im Aminosäurehaushalt und ein Vitamin-B6-Mangel können zu einem Taurinmangel beisteuern und die Taurinaufnahme mindern. Auch Umweltgifte wie Aldehyde und Chlorgas haben einen negativen Einfluss auf die Taurinaufnahme. Erhöhte Taurindosen (> drei Gramm/Tag) können Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Muskelkrämpfe und Benommenheit verursachen.

Das Taurin wird als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, in Form von getränkten Lebensmitteln oder als reinem oder gemischtem Taurinpulver verkauft. Der Effekt ist besonders wirksam bei leerem Bauch. Energy Drinks beinhalten neben Taurin auch mehr Koffein und Zuckern. Man genießt sie wegen ihrer anregenden Eigenschaften. Der Hauptgrund dafür ist anscheinend Koffein.

Taurin kann die Koffeinwirkung erhöhen. Doch Taurin allein hat keine leistungssteigernde Funktion. Die Süßgetränke sollten jedoch nicht zur Therapie von Taurinmangel eingenommen werden.

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