Testmanagement

Versuchsmanagement

Festlegung des Testmanagements und Erläuterung der Aufgaben des Testmanagers. Weshalb sollte das Testmanagement-Team einbezogen werden, wenn die Ressourcen knapp sind? Der Test Management Framework (TMF) ist nahtlos in das Projekt integriert. Das Testmanagement wird oft als Overhead betrachtet. Die Tosca ist eine umfassende Testmanagement-Suite.

Die fünf goldenen Spielregeln für ein gelungenes Testmanagement

Über jeder zweite Fehler, der nach einer Veränderung auftritt, ist auf Fehler im Testmanagement zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine laufende Untersuchung von Steria Mummert Consulting. Den meisten Unternehmen fehlt ein systematisches Verzeichnis von Verfahren zum Test von Softwares. Meistens würden die zuständigen Personen erst am Ende des Projektes darüber befinden, welche Funktionalitäten der Anwendung geprüft werden sollen, und nur systemlose Stichproben durchführen.

Zugleich stehen aber auch kürzere Implementierungsfristen für Gesetzesänderungen auf dem Prüfstand. Das spart und verlangsamt sich laut Steria Mummert Consulting exakt an der richtigen Stelle: Würden erst kurz vor Beginn des regulären Betriebs Störungen auftreten, würde die Behebung in der Regel erheblich mehr Zeit in Anspruch nehmen und mehr Personal erfordern, als wenn die Versuche früh eingeplant und installiert würden.

"Effektive und effiziente Tests sind mehr als nur die Sicherstellung des fehlerfreien Betriebs von Software", sagt Lars Hinrichsen von Steria Mummert Consulting. Die Testphase verläuft zeitgleich mit dem tatsächlichen Entwicklungsprozeß. Das Testen geht auch von den Voraussetzungen aus, legt das Testverfahren und die daraus abgeleiteten betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Tests fest. Der Testfall wird in der Regel zeitgleich mit dem Softwaredesign und der Implementierung angelegt.

In der eigentlichen Erprobungsphase soll nicht nur der störungsfreie Betrieb der Anlage gewährleistet sein. Zu den heutigen Tests zählt auch, dass alle vorgesehenen Vorgaben sowohl in technischer als auch in technischer Hinsicht voll umfänglich und richtig implementiert werden. Aus Effizienzsicht kann dieses Bestreben nur dadurch verwirklicht werden, dass Prüfaspekte sehr frühzeitig in den Entstehungsprozess einbezogen werden - idealerweise schon bei der Überprüfung der Anforderungsdokumentation.

Zum Testlebenszyklus gehören Anforderungsmanagement, Testfallmanagement, Prüfplanung, Testausführung, Testberichterstattung und Fehlermanagement. Die integrierten Testmanagement-Tools helfen bei der Erfassung und Steuerung von Requirements. Daraus werden wiederum geeignete Prüffälle generiert und zugewiesen. Aus den Testfällen wird die Prüfplanung erstellt, die in einem Prüflauf abläuft.

Das Ergebnis jedes Testlaufes wird in der Testverwaltungssoftware gespeichert. Durch die Kombination von Fehlermanagement, Testausführung, Tests und Anforderung ist sichergestellt, dass die Auswirkung von Störungen auf die betreffenden Anforderung stets ersichtlich ist. Andererseits können Veränderungen in den Erfordernissen einfach und rasch erkannt, angepasst und zu neuen Probeläufen zusammengestellt werden.

Eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Prüfung ist die Testautomatisierung. Damit die automatische Testausführung aus der Testmanagement-Software heraus gestartet und die Resultate dort verwaltet werden können, sollten die Automatisierungstools in die Testmanagement-Software miteinbezogen werden. Eine erfolgreiche Prüfung erfordert daher einheitliche, konsequente Prüfdaten und bestellte Peripheriesysteme in festgelegten Zustandsgrößen. Releasemanagement und Konfigurationsmanagement sind am besten mit dem Testmanagement verbunden.

Ein strenges Vorgehen ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass eventuelle Verschiebungen von Terminen in der Vorphase nicht zu Lasten des Qualitätsmanagements gehen, da keine Zeit für Tests ist. Darüber hinaus wird die Komplexität der eingesetzten Programme immer größer und die Abbildung der Abläufe immer wichtiger. Jede Projektierung sollte zu Anfang der Planung einen Testleiter haben, der auf der gleichen Stufe wie ein Entwicklungsmanager ist.

So gibt es keine weiteren Fragestellungen mehr, zum Beispiel: "Wie geht man beim Ausprobieren vor? Hierzu tragen die Wiederverwertbarkeit von Objekten, zum Beispiel Testfälle und -daten, sowie die Möglichkeiten der Arbeitsteilung bei.

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