Traubenzucker Chemie

Glukosechemie

und ungefähr die gleiche Menge Traubenzucker. Die Behandlung von Stärke mit Salzsäure und der Nachweis von Glukose auch Dextrose, Blutzucker oder Glukose genannt. Ein Beispiel: In einem Bombenkalorimeter ist Dextrose. ist ein chemischer Begriff für weißen Haushaltszucker oder raffinierten Zucker. Torte oder Kekse, Dextrose, die angeblich schnell Energie liefert, kennt man vielleicht.

Prof. Blumes Tipp des Monates

Drinks: Weintraubensaft, schwarzer Johannisbeersaft, Energy Drinks wie Red Bull ®. Fazit: Ist Glukose in der Flüssigkeit, wird die gelbliche Zone des Sticks zunächst gelb und dann innerhalb weniger Augenblicke bläulich. Dies hat den großen Nachteil, dass auch farbige Flüssigkeiten (z.B. der dunkelrote Johannisbeersaft) untersucht werden können.

Es ist jedoch möglich, anhand der Häufigkeit des Auftretens und der Tiefe der Verfärbung abzuschätzen, ob eine der Lösungen mehr Glukose als die andere hat. Auf diese Weise können wir den Glukosegehalt des Saftes einer jungen Traube mit dem von Rotweinen messen. Experiment 2: Wir machen das Experiment mit dem Fruchtsaft einer Weintraube und eines Rotweins.

Fazit: Die frischen Trauben beinhalten offenbar viel mehr Glukose als der Rotwein (vgl. Abbildung 1). In der Weinherstellung ist bekannt, dass ein Teil des Weinzuckers durch Hefe während der Alkoholgärung in Ethanol umgewandelt wird. In manchen Getränken ist daher wenig oder gar keine Glukose vorhanden - z.B. in Form von Bieren. Experiment 3: Wir führen das Experiment mit Weißbier (z.B. Maisels Weiße ® dunkles Hefe-Weizenbier) durch.

Fazit: Die Farbänderung findet nicht statt (siehe Abb. 2). Auffallend ist auch, dass Traubenzuckerlösungen kaum einwirken. Experiment 4: Wir führen das Experiment mit einer Loesung von Traubenzucker (Dextroenergen ®) durch. Fazit: Der Farbwechsel ist im Vergleich zu Test 2 recht schlank. Es ist zu erklären, dass die Basissubstanz dieser "Glucose-Tabletten" nicht Glukose ist, sondern durch chemisches Spalten veränderte Stärken (Mineralsäurehydrolyse).

Sie führen nicht mengenmäßig zu Glukose, sondern vor allem zu einem Gemisch aus mehr oder weniger großen Amylosefragmenten ("Dextrose") und Mistel. Allerdings wird mit unserem Testverfahren nur freier Glukose festgestellt. Gleiches trifft auf die Amylase zu, deren Ergebnisse mit Glukose-Teststreifen getestet werden können. Diese Enzyme spalten die Speisestärke nur bis zum Maltosestadium.

Glukose wird nur zufällig als Stärkerest mit einer ungeraden Anzahl von Glukoseresten produziert. Dies ist auch der Hauptgrund, warum in Prozess 3 mit Weizenbier überhaupt nicht reagiert wurde: Beim Brauen von Bier muss die Speisestärke durch im Getreidekorn enthaltene Ammylasen in Malzzucker (Mälzerei) umgewandelt werden, bevor Hefen zugegeben werden. Außerdem werden nur noch Glukosespuren produziert, die auch bei der Alkoholgärung durch Hefen das Reaktionsziel sind.

Auch weit über die BBD hinaus können sie eingesetzt werden, jedenfalls für Chemie. Lassen Sie sie damit ihren Urin auf Glukose testen. Auf einer speziellen Website wird erklärt, was exakt bei der Glukoseerkennung geschieht. Die ersten Enzyme heißen Glucoseoxidase (GOD). Dabei wird Glukose mit Luftsauerstoff oxydiert, wodurch Wasserstoffperoxyd als Abfallprodukt anfällt. Diese reagieren mit einer im Stab befindlichen gelben Masse zu einem Blaufarbstoff, wodurch ein zweites Ferment mithelfen kann.

GOD erfordert gelösten Glukose als Untergrund. Mit anderen Worten, das Ferment ist nur an Glukose und nichts anderem beteiligt, nicht an Sucrose oder anderen Zuckern. An dieser Stelle müssen wir uns an die alten Weisheiten erinnern: Glukose entspricht der Glukoseoxidase wie ein Verschluss. Es ist dem Ferment also letztendlich gleichgültig, woher die Glukose kommt.

Egal ob Glukose im Traubensaft, in Aqua destillata, in Energy Drinks oder im Urin aufgelöst wird, die Glukose wird immer durch das Enzym Glukoseoxidase nachgewiesen und oxydiert.

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