Trockenfleisch Billig

Getrocknetes Fleisch Billig

Günstige Alternativen zu teuren EPA-Lebensmittelrationen. Das ist nicht zu vergleichen mit dem billigen Dörrfleisch aus dem Supermarkt (siehe unten). Gänsebrust ist nicht gerade billig, aber es gibt viel mehr Euro pro Kilo zwischen dem Rohstoff und dem fertigen Produkt. Die sehr dünnen Streifen sind neben der Marinade ikonisch. Trockenfleisch enthält kaum Fett / sollte entsprechend hochwertig sein.

Ich würde die Finger vom billigen Angebot lassen, dieses Zeug hat leider seinen Preis. Wer etwas Süßes will, isst lieber einen Hy-Pro-Riegel von Allstars, billiger und schmackhafter.

Vor langer Zeit.... das Marchen vom großen Fleischgehalt

Zahlreiche Trockenfutterproduzenten haben eine große Erkenntnis gemacht, dass es sich bei dem Tier um einen Raubtier handelt. Bereits seit einigen Jahren steigt die Zahl der Futtermittel, die mit einem großen Anteil an Fleisch angeboten werden. Eine Tendenz, die sogar zu begrüssen ist, wenn der vorgeschlagene Fleischgehalt so hoch ist wie vom Produzenten angegeben.

Es wird oft dafür plädiert, dass ein trockenes Futtermittel "70% Fleisch" enthält. Wie sieht es aus, wenn man an Hundenahrung mit "70% Fleisch" denkt? Doch ist das, was Sie im Kopf haben, auch das, was im Beutel ist? Werfen wir einen Blick auf ein typisch gutes Essen, das mit 70% Frischfleisch angeboten werden könnte:

Nun, auch für diejenigen, die keine Futtermittel-Spezialisten sind, gibt es die Chance, einen genaueren Blick auf die Erklärung zu werfen das ist es, was sich der Konsument darunter vorstellt, und zwar Muskel-Fleisch und nicht Gräten, Därme oder Klauen. Borretschöl0, 0 %100,0 %0,0 %0,0 %0,0 %0,0 %0,0 % Nun wollen wir sehen, was geschieht, wenn diese Inhaltsstoffe so verwendet werden, dass 70 % Schafsfleisch und 30 % Ruhe sind.

Zudem muss die Feuchte natürlich so entfernt werden, dass nur noch 18% des Wassers im fertigen Erzeugnis verbleiben. Es gibt auch bestimmte Zusätze im Tierfutter. Davon enthält das Präparat 0,1 %. Wenn ich zum Beispiel 70 % Schafskeule, plus 15 % Milchreis, 4 % Schafsfett, 2 % Schafsmehl, 2 % getrockneten Fischen und etwa 2 % Schafsmehl verwende.

Ich bekomme folgende Angaben im Verhältnis zum Trockenfutter: Trockenfutter24,0%12,0%8,1%8,1%2,2%18,0% Der Eiweißwert der eigenen Mixtur ist zu hoch, ebenso der Fettgehalt, der Rohaschenwert ist zu gering und die anderen Angaben stimmen nicht, nur das Wassser.

Auch bei Zugabe einer Mischung von Mineralien steigt der Rohaschenwert nicht so stark an wie bei der Trockenfutterdeklaration. Nun, ganz schlicht und ergreifend.... es ist wahrscheinlich der Fall, dass das von uns Verbrauchern beabsichtigte Schafsfleisch nicht das ist, was in dem Futtermittel ist. Nehmen Sie das frische Schafsfleisch und verarbeiten Sie es nur zu Trockenfleisch, sieht die Analyse etwa so aus:

Getrocknetes Schaffleisch68,2%12,1%2,6%0,6%0,6%0,0%18,0% Auch wenn nur 70% dieser Menge in Futtermitteln verwendet wird, sind die Werte für Rohproteine und Rohfette zusammen mit den anderen Inhaltsstoffen nicht viel größer als in den Analyseergebnissen des obigen Musters. Zum Beispiel hat weniger Eiweiß als echtes Schafsfleisch Bestandteile wie Eingeweide, Lungen oder Eier, und viel rohe Asche liefert Inhaltsstoffe wie z. B. Gräten, Klauen oder Pelz.

Teile von Geflügelfleisch wie z. B. Pansen- oder Leberfleisch (das sicher an Hunde verfüttert werden kann) haben eine vergleichbare Zusammensetzung wie gutes Muskelfleisch: viel Eiweiß und wenig Fett. Außerdem liefert er nicht so viel rohe Asche, sondern senkt natürlich den Eiweißwert eines Futtermittels. Dass Frischfleisch viel Feuchtigkeit und zum Beispiel Rohreis, Kartoffelraspeln oder Getreidemehl sehr wenig Feuchtigkeit enthalten, ist ein weiteres Argument, das die Futtermittelproduzenten gerne nutzen, um einen erhöhten Fleischgehalt vorzuschlagen.

Zwischen trockener und nasser Masse gibt es einen großen Unterschiede. Die Nahrung setzt sich aus knapp 40% Kohlehydraten und 70% Rindfleisch zusammen. Allerdings gibt es keine Kohlehydrate, sondern nur Rohproteine, Rohfette, Rohaschen und Nässe. Wenn man bedenkt, dass hier auf den ersten Blick 37,9% Kohlehydrate in einer Zusammensetzung, die zu 70% aus einem kohlenhydratfreien Bestandteil bestehen, keinen Platz haben, wird deutlich, dass es sich um eine Klumpenbildung zwischen feuchtem und trockenem Rindfleisch handelt.

Sie können entweder 30 g gekochter und 70 g frisches Rindfleisch mischen, oder Sie verwenden 30 g Rohreis und mischen ihn mit 70 g Frischfleisch. Weil der Reiskorn beim Garen mehr als doppelt so stark anschwillt, ist der Reisgehalt in der zweiten Mixtur am Ende natürlich viel höher.

Infolgedessen sind Rezepturen wie "frisches Schaffleisch" tatsächlich schädlich für die Erklärung. Trockenfleisch enthält einen größeren Teil tierischer Inhaltsstoffe in der Trockenmasse. Was man aber mit "Fleisch" meint, ist noch nicht bekannt. Daher sollte man darauf achten, ob sich der Fleischgehalt auf die Trockenmasse beziehen oder nicht.

600 Gramm Rindfleisch und je 250 Gramm Reiskörner - einmal gegart, einmal ungekocht. Was glaubst du, wie viel Milch wird das sein, wenn du ihn zubereitest? Ehrlich gesagt, glaubst du wirklich, dass ein Tierfutter, das nur etwa 4,00 pro kg Trockensubstanz kosten kann, 70% Frischfleisch von Schafen enthält? Schafe wie Sie haben es im Sinn?

Beim Kauf von 1 Kilo frischem Schafsfleisch zahlen Sie ca. 5,00 pro Kilo. In der Trockensubstanz kosten 1 Kilogramm Schafsfleisch dann ca. 20,00 ?. Der Futtermittelproduzent hat zwar andere Einkaufsbedingungen, aber auch er muss für das Rindfleisch aufkommen. Darüber hinaus möchte der Produzent natürlich auch etwas mit dem Essen einnehmen.

Für den Verkäufer, an den der Produzent das Feed verkauft, wird ein Zuschlag erhoben. Dies ist eine ganz gewöhnliche und rechtmäßige Sache - aber es macht das Essen nicht verbillig. Und wie kann es sein, dass der Preis pro Kilo eines Futtermittels günstiger ist als bei unverarbeitetem Rindfleisch (1 Kilo Trockenfleisch = 20,00) - auch wenn nur 70% des Fleisches im Tierfutter inbegriffen sind?

Dies ist einfach nicht möglich und somit ist die Quelle für verhältnismäßig niedrige Kosten rasch identifiziert: wahrscheinlich wenig (oder kein) Muskelkraftfutter. Es ist jedenfalls fragwürdig, ob 70% der Trockennahrung wirklich immer aus Muskel-, Pansen- oder Schlachtnebenprodukten bestehen, wie es sich der Konsument vorstelle. Auch wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen klar geworden sind und der Terminus "Fleisch" im Futtermittelgesetz exakt festgelegt ist, scheint nicht jeder Produzent die Anforderungen zu erfüllen.

Aus den Analyse-Daten und dem Verkaufspreis der für einen hohen Fleischgehalt beworbenen getrockneten Lebensmittel geht hervor, dass Schlachtschnitte verwendet werden, die wenig Eiweiß und viel rohe Asche beinhalten - beides gilt nicht für Inhaltsstoffe wie Muskel-, Pansen- oder Leberfleisch, sondern für minderwertiges Futter wie Darm, Geschlechtsorgane, Hufe von Hufen oder Gräten.

Man sollte beim Einkauf von getrocknetem Futter die Analysenwerte genau im Blick haben, auf einer offenen Erklärung beharren und nicht jeder effektiven Werbeaussage nachgehen.

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