Turmalin

Turmalin

Die Heilsteine des Turmalins helfen auf verschiedenen Ebenen und auf mystische Weise. Die Turmalinsteine sind etwas ganz Besonderes! Der Turmalin ist die einzige Edelsteingruppe, die Sorten in allen Farben enthält. Infos zum Edelstein Turmalin. Die Bezeichnung Turmalin kommt von dem singalesischen Wort tura mali.

Tourmalin in einem Schmucksteinlexikon

Turmalin ist aufgrund seiner Farbvielfalt ein sehr beliebtes Schmuckstück. Neben den naturwissenschaftlichen Benennungen für die individuellen Enden der Turmalin-Gruppe gibt es viele Benennungen für die verschiedenfarbigen Sorten. Bekannt sind vor allem Rubellit für rosafarbene bis rosafarbene Tourmaline, Verdelit für Grün und Indigolit für Blaufelsteine. Die roten Turmalin-Scheiben mit einem grünen Randbereich werden Wassermelonen-Turmalin genannt.

Ein besonderes Merkmal unter den Grünturmalinen sind die so genannten Chrom-Turmaline. Ihre aussergewöhnlich schönen Farben sind auf die Elemente Chrome und VANADIN zurückzuführen und kommen ausschliesslich in Ost-Afrika vor. Lange Zeit waren die so genannten Paraïba-Turmaline umstritten: 1989 wurden im Staat Brasilien ungewöhnliche, lebendige und farbenprächtige Tourmaline entdeckt.

Die mineralogische Variante ist die Turmalinart Elbaite, jedoch mit einem Kupferanteil von bis zu 2,3 Gew.-%, dem die Paraïba-Steine ihre spannende Färbung verleihen. Nach der zweifelsfreien Authentizität der Edelsteine und der natürlichen Herkunft der Farben etablierte sich der Name "Paraïba Turmalin" schnell als internationale Handelsbezeichnung, die von der KIBJO akzeptiert wurde.

Man kann auch Paraïba-Turmaline nennen. Schliesslich wurde vereinbart, die neuen Steinchen "Turmalin, Typ Paraïba" zu nennen. Vielfarbige Tourmaline sind verhältnismäßig verbreitet. Ausgewählter, wunderschöner dreifarbiger Turmalin aus Brazilien und ein sehr seltener zweifarbiger Paraïba-Turmalin-Cabochon. Auch die Augen der Turmalin-Katze sind oft anzutreffen. Der Turmalin erscheint in allen möglichen Farbvarianten und kann daher mit vielen Edelsteinen vermischt werden.

Der Turmalin ist auf allen Erdteilen sehr verbreitet. Bearbeitung: Turmalin ist leicht zu bearbeiten. Jedoch werden viele Tourmaline bei verhältnismäßig tiefen Temperaturwerten von 450 - 600°C gefeuert, um ihre Färbung zu verstärken. Beim Ausbessern von Schmuck sollten Sie den Turmalin vor übermäßiger Wärme schützen, um ungewollte Farbänderungen zu verhindern. Lustige Fakten: Turmalin ist ein piezoelektrisches Material.

Man sagt, dass niederländische Seefahrer - die Niederländer waren unter den ersten, die Turmalin aus dem gegenwärtigen srilankischen Raum nach ganz Europa gebracht haben - Turmalin-Kristalle als Aschetrecker ( "Aschetrekker") benutzten, um Aschereste aus ihren Rohren zu beseitigen. Zwillingsbrechung: Dispersion: Pleochroismus: Leuchtkraft: Glanz: Spaltbarkeit: Bruch: Farbe:

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