Urdinkel Mehl

Original Dinkelmehl

Der UrDinkel ist eine in der Schweiz gebräuchliche Marke für Dinkel aus einem bestimmten Anbau. Das Dinkelmehl haben wir neu erfunden! Vollkornbrot UrDinkelvollmehl ist fein gemahlen, enthält alle Bestandteile des Vollkorns, für´s Vollkornbrot. Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz vermischen. Ein gelbliches Mehl wird aus dem zarten kleinen Korn gewonnen.

mw-headline" id="Hintergrund">Hintergrund[Edit Source Code< class="mw-editsection-bracket">]>

Der UrDinkel ist eine in der Schweiz übliche Dinkelmarke. Es gewährleistet die ausschließliche Nutzung alter schweizerischer Dinkelarten, die nicht mit modernen Weizensorten kreuzen. Der Name UrDinkel wurde 1996 von der schweizerischen Interessensgemeinschaft (IG) entwickelt und als Markenzeichen eintragen.

Die bindende Spezifikation für UrDinkel reguliert den Anbau, die Aufbereitung und die Erklärung. Der UrDinkel wird nach den Vorgaben der Marketingverbände IP-SUISSE[1] (Integrierter Landbau) und Bio Suisse (Biolandbau) ausschließlich in traditionellen schweizerischen Anbaubetrieben kultiviert. Eine Besonderheit ist das auf der Verpackung aufgedruckte Ovallogo oder als essbarer Waffel auf original Dinkelbroten.

Erschliessung des Dinkelanbaugebietes in der Schweiz von 1917 bis 1993 Damit die Handelsmarke UrDinkel als Produktbezeichnung genutzt werden kann, muss die Spezifikation[6] für UrDinkel beachtet werden. Lediglich die alten, nicht mit Getreide gekreuzten Dinkelarten dürfen wiederverwendet werden. Die Kultivierung findet ausschließlich nach den IP-SUISSE- oder Bio Suisse-Richtlinien statt.

In den traditionellen Anbauregionen befinden sich die Dinkelbetriebe. UrDinkel-Produkte dürfen nur Reste von fremdem Getreide haben. In allen UrDinkel-Produktions- und Weiterverarbeitungsbetrieben kontrolliert die vom Verband zugelassene Prüfstelle ProCert[7] die Erfüllung der Vorgaben. Daher wird bei zertifizierten Original-Dinkelprodukten neben der Bezeichnung UrDinkel auch die Kennzeichnung durch die Firma J. P. ProCert mitgebracht.

Es sind nur die alten, nicht mit Getreide gekreuzten schweizerischen Dinkelarten für den Urdinkelzulässig. Dazu zählen seit 1996 die beiden Rebsorten Ostro und Ostro. In der Dinkelzüchtung wurden die Strohhalme durch Kreuzungen mit Getreide gekürzt, um dichteres Saatgut und bessere Ernteerträge zu erwirtschaften. Für den Dinkelanbau kann fast kein organisches oder mineralisches Düngemittel verwendet werden, da sich die Stängel sonst schon vor der Blütenbildung verbiegen.

8] Im Unterschied zu den heutigen Weizen- und Dinkel-Sorten, die für eine gute Teigstabilität gezogen wurden, existiert die originale Eiweißzusammensetzung (Verhältnis von Glutenin zu Gliadin) in den ursprünglichen Dinkel-Sorten. 9] Original Dinkelteige tendieren dazu, sich zu verbreiten, weshalb sie einen besonderen Takt bei der Weiterverarbeitung und besondere Rezepturen (z.B. mit Brühe) haben. Die Spezifikation für UrDinkel lässt nur den Betrieb auf IP-SUISSE oder den von der Biosuisse zugelassenen Höfen zu.

Dinkelerzeugnisse mit dem Beetle, dem IP-SUISSE-Logo, beinhalten immer zertifizierte Originaldinkel. Bioprodukte mit dem Bio Suisse Knospenlogo können sowohl aus Dinkel- als auch aus gekreuzten Sorten sein. Der UrDinkel wird auf der Packung oder unmittelbar auf dem Erzeugnis verwendet, um ein reines Urdinkelprodukt mit Bio-Qualität eindeutig zu kennzeichnen.

Kultivierungsverträge für Urdinkel werden nur mit Erzeugern geschlossen, die sich in einem festgelegten Kulturgebiet aufhalten. Eine angestammte Anbaufläche ist in der Spezifikation für Urdinkel als Fläche festgelegt, die a) höchstens 30 Kilometer von einer 1995 vom Landwirtschaftsministerium genehmigten Referenzwalzenmühle (auch Peelingmühle genannt) und b) höchstens 30 Kilometer von einer nach den ergänzenden Vorschriften[10] der I. G. d. R. geprüften Ersatzwalzenannahmestelle abweicht.

Der UrDinkel Markenname ist nach dem Modell einer Handelsmarke AOC urheberrechtlich abgesichert. Wir streben nach größtmöglicher Sauberkeit mit Original-Dinkelprodukten. Daher ist ein Fremdkornanteil von 0,9 %[11] als Toleranz zulässig.

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