Verstopfung durch Leinsamen

Leinsamenverstopfung

Leinsamen Verstopfung ist etwas, das tatsächlich existiert und hilft bei einem aufgeblähten Magen, Bauchschmerzen und Verstopfung. In einer Studie an Mäusen mit Verstopfung erhielten die Mäuse Leinsamen. Dies wird durch den im Leinsamen enthaltenen Schleim ermöglicht. Leinsamen sind somit ein natürliches Mittel gegen Verstopfung: Das erhöhte Volumen des Darminhalts regt die Verdauung an.

Verstopfung Naturheilverfahren - Edition 6/2010

Verstopfung ist ein weit verbreiteter Fall in der Welt. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder dritte bis zehnte Mensch an Verstopfung erkrankt ist. Doch in der Praxis spricht man von sich selbst nur wenig über dieses Dilemma. Darüber hinaus fühlen sich viele Menschen schuldig, weil sie sich mit dem massiven Gebrauch von Laxantien auseinandersetzen wollen, was sie dem Doktor gern nicht sagen.

Die oft gehörte Empfehlung, mehr zu transportieren, mehr Früchte und Gemüsesorten sowie Ballastmaterial zu verzehren und mehr Liquidität zu sich zu nehmen, folgte meist schon vergebens. Viele beschweren sich im Gegensatz dazu, dass die Verstopfung durch Leinsamen und Brandy noch mehr zunimmt. In der konventionellen Medizin wird Verstopfung als harmloses Leiden und nicht als Erkrankung klassifiziert und der Betroffene mit den Beschwerden weitestgehend allein gelassen.

Es wird vermutet, dass verstopfte Fäkalien in der Regel durch eine schlechte Darmflora verursacht werden ("Dysbiose"), oder andersherum, dass Verstopfung die Darmflora negativ beeinflusst, was zu einem Kreislauf führt. Durch die Darmtoxine fühlen sich die Patienten unglücklich, erkrankt, schwindlig und muede. Die intakte Darmflora vieler Menschen sieht erschöpft und erkrankt aus, die kleinsten Gefäße werden angespannt, und die Erkrankten beklagen sich oft über die kalten Händen und Füßen und über unsaubere Hautstellen.

Erfahrungsgemäß werden in der alternativen Medizin viele Erkrankungen entweder durch die Dysbiose der Darmwand verursacht oder durch sie verschlimmert oder aufrechterhalten. Die Bandbreite der erfolgreichen Behandlung von Erkrankungen und Unannehmlichkeiten ist sehr breit und erstreckt sich von Ermüdungszuständen bis hin zu Rheuma. In diesem Zusammenhang ist zu verstehen, dass die Gesundheit des Darms in der Heilkunde höchste Bedeutung hat und der Darmtrakt so gut wie möglich ist.

Wir wissen heute um die körperlich-emotionalen Zusammenhänge, in denen der Verdauungstrakt eine wichtige Bedeutung zukommt. Untersuchungen des Amerikaners Michael Gershons haben gezeigt, dass die meisten Gehirnhormone im Verdauungstrakt produziert werden ("Bauchhirn"). Eine Darmstörung kann daher auch psychologische Folgen haben, da sie die Bildung von Neurotransmittern mindert.

Der norwegischen Diplompsychologin Gerda Boyesen zufolge haben geistig behinderte Menschen kaum ein Darmgeräusch, wenn sie ihren Eingeweiden mit einem Stereoskop zuhören, aber die Laute nehmen wieder zu, sobald die "mentale Verdauung" durch eine geeignete Behandlung eingeleitet worden ist. Ich habe in meiner naturheilkundlichen Praxis unterschiedliche Vorgehensweisen erprobt, um das Verstopfungsproblem nachhaltig zu beheben.

Ich empfehle eine gründliche gastroenterologische Untersuchung zu Therapiebeginn, um keine Erkrankungen zu vernachlässigen, die mit der Schulmedizin behandelt werden können. Es löst eine bösartige Spirale aus, in der der Verdauungstrakt durch die Laxantien sehr irritiert wird. Aufgrund des Kaliummangels werden immer mehr Laxantien für den weiteren Verlauf des Stuhlgangs gebraucht.

Die osmotischen Vorgänge erweichen den Hocker - je nach Dosis der Laktose - ohne einen ungewollten Mangel an Kalium oder Schleimhautreizungen zu verursachen. Zum anderen können bei hartnäckigen Verstopfungen Fettsäurezäpfchen wie z. B. Glukose eingesetzt werden, die wie Laktose einen osmotischen Effekt haben und keine Seiteneffekte haben. Deshalb bevorzuge ich aus rein pädagogischen Erwägungen die Laktosetherapie der Colon-Hydrotherapie.

Ich wasche meinen Stuhl nur, wenn meine Verstopfung sehr hartnäckig ist oder wenn die Reizdarmsymptome und die Darmintoxikation sehr wichtig sind, wie Ekzeme und Müdigkeit. Bei einer gestörten Darmpflanze kommt es oft zu Verstopfung, da sie den Darmtrakt zeitlich entflammt und damit geschwächt. Die Normalisierung der Darmpflanze wirkt auch normalisierend auf die Därme.

Eine Verbesserung der Darmflora kann in der Regel nur mit professioneller Hilfe eines erfahrenen Heilpraktikers erreicht werden. Neben dem Joghurt Bifidus empfehle ich meinen Patientinnen, jeden Tag ein Gläschen Bottle Bread Drink mit Äpfelsaft und 3 mal pro Woche eine Magensaft-resistente Magenkapsel namens Muutaflor® zum Ausgleich der Darmflora mitzunehmen. Unbewusstes Verhalten ist für die Entwicklung von funktionellen Darmerkrankungen, sei es Verstopfung, Reizdarmsyndrom oder chronische Diarrhöe, von großer Bedeutung.

Meiner Meinung nach, die mit den Ergebnissen von Boyesen und vielen anderen Psychosomatikern übereinstimmt, können unbewußte psychische Störungen ("Konflikte") in der Regel als die tatsächliche Quelle von funktionellen Darmproblemen erachtet werden. Bei einer energetischen Konfliktlösung, die mit gewissen homeopathischen Komplexpräparaten ("emotionale Mittel") möglich ist, kommt es oft zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verstopfung.

Die 68-jährige ist seit ihrer Kindheit verstopft. Sie kann eine ganze Weile nicht auf die Toilette gehen, ist wie ein Hund und bekommt in solchen Situationen Laxantien, obwohl sie weiss, dass das nicht gut ist. Zusätzlich zu den dazugehörigen Emvita®5- und Chavita®2-Tropfen kann ich im Ernstfall ihre Laktose und ihrem Wirkstoff Glukose empfehlen, für die sie mir im Austausch dafür den Verzicht auf die Laxantien einfordern wird.

Der Verstopfung ist besser, aber nicht ganz weg. Beim Orgeltest prüft die Aromatherapie mit der Jejunum/Ilium als Expression einer beeinträchtigten Darmpflanze und kann durch einen Drogentest mit Hilfe von Mutaflor® ausgeglichen werden. Nach drei Monaten meldet sie, dass die Verstopfung zum ersten Mal in ihrem ganzen bisherigen Lebensweg endgültig abgeklungen ist (Nachbeobachtungszeit 24 Monate). Obstipation ist eine häufige Bedingung, die der Naturarzt besonders beachten sollte.

Einerseits ist es ein bedeutendes und oft vor denjenigen verborgenes Phänomen, die von der Schande betroffen sind. In der Regel sind die Patientinnen und Patienten ihren Ärzten sehr dankbar, wenn sie das Gesprächsthema auf eigene Faust angehen und konkret helfen können. Auch in der Heilkunde gilt eine gute Darmpflanze als Grundlage jeder Behandlung und als Grundvoraussetzung für die eigene Gesunderhaltung.

Eine Verstopfung führt fast immer zu einer schlechten Darmflora, die naturopathisch zu behandeln ist. Schließlich ist die wirksame Therapie der Verstopfung eine ganzheitliche Therapie, die immer die Seele mit einbezieht und somit eine umfassende Wirkung hat.

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