Vitamin B1

B-Vitamin

Zu den acht wasserlöslichen B-Vitaminen gehört Vitamin B1. Das Thiamin war das erste der entdeckten B-Vitamine, weshalb es den Namen B1 erhielt. Das Vitamin B1 ist ein wichtiges Vitamin für den menschlichen Körper. Der Körper benötigt Vitamin B1 - auch Thiamin genannt - hauptsächlich zur Umwandlung der Kohlenhydrate aus der Nahrung in Energie. Das Vitamin B1: Seine Anwesenheit in der Nahrung und seine Funktion erklärt.

B-Vitamin

Zu den acht in Wasser löslichen B-Vitaminen zählt Vitamin B1. Mithilfe von Vitamin B1 kann über den Kohlehydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel aus der Ernährung bezogen werden. Das Vitamin B1 ist hauptsächlich in der Getreideschale enthalten. Vollkornerzeugnisse haben daher einen wesentlich größeren Vitamin B1-Gehalt als Weißmehlprodukte. Menschen, die hauptsächlich Weißmehlprodukte und Diabetes zu sich nehmen, sind anfälliger für Mangelerscheinungen.

Das Vitamin wird in eine wirksame Darreichungsform umgewandelt. Vitamin E und Vitamin K verhindert die Umstellung auf eine Inaktivitätsform. So genannte thiaminases in rohen Fischen und Schellfischen sowie Gerbstoffe in Tees und Kaffees können die Nahrungsverfügbarkeit mindern. Die Gehalte an Vitamin B1 in Tierprodukten hängen von der Futterqualität ab.

Mit 275 Gramm Erbse wird der tägliche Bedarf von 1,1 Milligramm gedeckt. Für den täglichen Bedarf an Körnermais, Spargeln und Spargeln sind 785 Gramm erforderlich.

Das Vitamin B1 wird als ein Stimmungs-Vitamin angesehen.

Die pflanzlichen und tierischen Erzeugnisse beinhalten sowohl Thiamine. Was ist Vitamin B1? Das Vitamin B1 gehört zu den in Wasser löslichen Inhaltsstoffen und hat eine entsprechend niedrige Speicherkapazität: Ungefähr 30 mg thiamine können im Organismus gelagert werden - 40% davon in den Muskeln. Als einer der in Wasser löslichen Stoffe kommt es auch beim Garen zu Thiaminverlusten von ca. 30 %.

Welche Vitamine sind gut für.... Als Gattungsbegriff für diverse Vitamin-Analoga (= Präparate mit Thiaminwirkung) dient es. Die Vitamine gelten als Amine, da sie in einem Ring enthalten sind. Ein besonderes Merkmal von thiamine ist sein charakteristischer Schwefelanteil (thio = Schwefel), der sonst nur in Biozinn zu finden ist.

Es ist nicht nur für die eigene Energieproduktion (vor allem aus Glukose) unentbehrlich, sondern auch für das gesamte Nerven-System. Thiamine werden von Kräutern, Alge, Bakterien und einigen Schimmelpilzen aufbereitet. Doch: Beide Ursachen zeigen verschiedene Formen und Gehalte an Vitaminen. Pflanzliche Erzeugnisse enthalten hauptsächlich freies Vitamin, in Tierprodukten dominiert die Bindung (Thiamindiphosphat).

Sehr kohlenhydratreiche Speisen beinhalten viel Vitamin B1 sowie fettreduziertes Rindfleisch, Fleischprodukte und fettarmen Fische. Die Vitalstoffe können vom Menschen nicht selbständig produziert und zudem nur gering gelagert werden, so dass eine regelmässige Versorgung mit verschiedenen Lebensmitteln notwendig ist. Das Vitamin B1 kommt hauptsächlich in den Erregern und Schalen von Zerealien vor.

Daher ist es ratsam, so viele Vollkorn-Produkte wie möglich in die persönliche Ernährung aufzunehmen und den Verzehr von z.B. leichten Gebäckstücken oder Weißreis (enthält nur 1/100 des originalen Thiamingehalts) zu begrenzen. Das Vitamin B1 kann durch die Zuführung anderer Substanzen inaktiviert werden. Die Tagesdosis an Vitamin B1 ist von der jeweiligen Kohlenhydratversorgung abhaengig.

Weil Kohlehydrate nur verwendet werden können, wenn genügend thiaminhaltiges Material zur Verfügung steht, sind beide Substanzen direkt aneinander gebunden. Den Referenzwerten der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. liegt die Vermutung zugrunde, dass ca. 0,5 mg Vitamin B1 pro 1000 Kilokalorien erforderlich sind, um alle wesentlichen Thiamineffekte - vor allem die thiaminabhängige Gewebesättigung und Enzymtätigkeit - zu erfüllen.

So können z.B. 125 Gramm Schweinekoteletts und 140 Gramm Erbse als Mahlzeiten hinzugefügt werden, um den Tagesbedarf an Vitamin B1 zu erfüllen. Gewisse Gruppen von Menschen sind besonders anfällig für die Entwicklung eines Vitamin B1-Mangels oder haben einen höheren Thiamingehalt. Vitamin B1-Mangel ist in der Bundesrepublik rar.

Bei einem dauerhaften Vitamin B1-Mangel kommt es zur Beri-Beri-Krankheit. Die Seuche tritt vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern auf, in denen polierter und polierter Reis die Hauptnahrungsquelle ist. Drei Arten von Beri-Beri: 1897 wurde zum ersten Mal festgestellt, dass bei Hühnern, die hauptsächlich mit geschliffenem Milchreis gespeist wurden, Anzeichen von Beri-Beri auftraten.

Wenn diese Hähnchen auch mit Reis gefüttert wurden (enthält größere Thiaminmengen ), nahmen die Beschwerden ab. Ein Überangebot sowie eine giftige Auswirkung von Vitamin B1 ist noch nicht bekannt. Weil es nicht im Organismus gelagert werden kann, wird überschüssiges Wasser über den Harn abgesondert. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst bei einer Einnahme von 500 Milligramm Vitamin B1 pro Tag über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen keine nachteiligen Auswirkungen zu befürchten sind.

Nur in freier Darmform kann es in den Darm aufgenommen werden. Das gebundene Vitamin B1 muss zunächst abgebaut oder freigegeben werden, bevor es aufgenommen werden kann. Das freiwerdende Thiaamin erreicht den weiteren Metabolismus über die Schleimhautzelle. Dann wird der Reise schälen und erst dann zubereiten. Vorteil von Parboiled-Reis: Der Eiweißgehalt von Parboiled-Reis ist etwas niedriger.

Wegen der Bedeutung von TIAMIN - besonders im Hinblick auf die Glukoseverwertung - wird es allen Getreideprodukten für Kleinkinder und Kleinkinder (bis zu einer Altersbeschränkung von 3 Jahren) beigefügt. Umstritten ist die Verglasung von Kindernahrung - besonders bei Bio-Produkten. ý help infodienst. 2.

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