Vitamin D Anwendungsgebiete

Anwendungen von Vitamin D

Unterschiedliche Organisationen empfehlen unterschiedliche Dosen von Vitamin D. Das Vitamin D (Cholecalciferol) ist wichtig für Knochen, Muskeln, Nerven und Immunsystem. Bei der Behandlung von Osteoporose spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. Das Vitamin D unterstützt Calcium in seiner Wirkung. Wann und warum eine Kombination aus Calcium und Vitamin D sinnvoll ist, lesen Sie hier.

Dr. Schweikart

Eine Beeinflussung des Haarwuchses ist bisher aus wissenschaftlicher Sicht nicht belegt. Hier ist Vitamin natürlich ein relevanter Parameter, vor allem in der Vorbeugung. Qualité cardiovasculaire et résultats, 2012, Ausgabe 5: Ein aktualisierter Überblick über die Literatur ", Disease Markers, Band 2015, Artikel-ID 580474, 15 Seiten, 2015.

Natur-Rezensionen Krebs, 2007, 8. Krebs Res. 1992 Sep 15;52(18):5123-5.

D-Vitamin: Vitamin Weshalb es für die Sicherheit so bedeutsam ist

Urspruenglich war nur der Schutz der Knochen durch Vitamin D bekannt. Wir wissen heute, dass Vitamin D viele unterschiedliche Auswirkungen auf den Organismus hat. Hier erfahren Sie alles über die Auswirkungen auf die Umwelt, die Herstellung mit Hilfe von Sun, die korrekte Dosis und die Auswahl der Zubereitungsform. Das Vitamin D ist eines der Vitamine, die der Mensch durch die menschliche Körperhaut selbst produzieren kann, sofern genügend Licht vorhanden ist.

Nur bis zu 10 Prozent des Bedarfes kann die Nahrung abdecken, da Vitamin D-reiche Nahrungsmittel kaum verfügbar sind oder man wie die Eskimos jeden Tag massive Mengen an fettem Fleisch zu sich nehmen muss, um den Tagesbedarf an Vitamin D von 20 µg zu erreichen. Das Reservoir sollte daher im Hochsommer durch ein kurzes Sonnenbad (ohne Sonnenschutz!) gefüllt werden, da in den sonnigen Wintermonaten Okt. bis MÃ?

Ein Vitamin-D-Mangel hat Auswirkungen auf verschiedene Organe, insbesondere auf die Bones. Trotzdem hat Vitamin D auch Nachwirkungen. Weshalb ist Vitamin D so bedeutend? Nahezu alle Gewebe des Körpers können grundsätzlich auf Vitamin D ansprechen, daher hat es eine bedeutende Rolle für das Wohlergehen und die Gesunderhaltung. In der Detektivarbeit hat die Forschung herausgefunden, welche Prozesse im Körper durch das Vitamin ausgelöst werden.

Vitamin D ist auch für die Muskelkraft und die Muskelkoordination von Bedeutung. Vitamin D ist anscheinend an wenigstens 160 Stoffwechselwegen beteiligt. Gegenwärtig wird die Auswirkung von Vitamin D auf Haut & Haar, das Herz-Kreislauf-System oder das Abwehrsystem geprüft. Das Vitamin D ist ein nur mittelbar durch die Genregulation wirksames Botenstoff.

Deshalb kann man keine einfachen, konkreten Antworten darauf finden, was Vitamin D ausmacht. Das Vitamin D reguliert viel und ist nicht der alleinige Schlüssel. Daher sind die Anzeichen von niedrigem Vitamin D verhältnismäßig unbestimmt. Welche Verbindungen zwischen einem guten Vitamin -D-Spiegel und der Vorbeugung von Krankheiten gibt es?

Was nützt Vitamin D? Mit Vitamin D meinen wir in der Regel Vitamin D 3, das als Nahrungsergänzung gekauft werden kann. Vitamin D 2 aus der Pflanze wird für Vegetarierinnen und Vegetarier zur Verfügung gestellt. Es gibt auch unterschiedliche Arten von Vitamin D im Organismus. Dies ist für Ärzte von Interesse, die den Vitamin-D-Status über den Blutwert bestimmen wollen oder für organische Erkrankungen gewisse Arten von Vitamin D verschreiben.

In wässriger Umgebung wäre das Fettvitamin D nicht lösbar, weshalb es zusammen mit Eiweiß in winzigen Transportbehältern sauber aufbereitet ist. Deshalb ist Vitamin D eine der Substanzen, die der Organismus aufnimmt. Hier erfahren Sie, wie der Organismus Vitamin D produziert. Wo bekomme ich genug Vitamin D?

Das meiste Vitamin wird in der Schale gebildet (90%). Durch welche Erkrankungen wird die Vitamin-D-Versorgung gefährdet? Es ist wichtig zu wissen, dass die Organe des Verdauungstraktes (Leber/Bier, Dünndarm) interagieren, wenn Vitamin D aufgenommen wird. Selbst fette Menschen haben wenig Vitamin D im Körper. Anmerkung: Die Einsatzmöglichkeiten (Indikationen) sind je nach Studiensituation drei unterschiedlichen Klassen untergeordnet.

Das Vitamin D funktioniert nur mittelbar. Zur Vermittlung der Effekte wird ein Empfänger benötigt. Das Vitamin D ist wie eine Medaille, mit der ein Warenkorb ("Rezeptor") ausgelöst wird. Vitamin D gelangt mit seinem Empfänger in den Zellkern hinein und schaltet nur gewisse organ-spezifische Gensequenzen ein. Das Vitamin D regelt die Tätigkeit von wenigstens 500 (vielleicht 2000 ) körpereigenen Gens.

Deshalb ist Vitamin D nicht wirklich ein Vitamin, sondern ein hormonelles Mittel wie Testosteron und Estrogen. Wichtig zu wissen ist auch, dass Vitamin D natürlich nicht der alleinige Erreger ist. Nimmt man nur eine Vitamin-D-Tablette, ist die Auswirkung weniger, als wenn man etwas in seinem Alltag mitmacht.

Vitamin D sichert nicht nur die Calciumaufnahme aus dem Verdauungstrakt, sondern auch den Phosphathaushalt oder den Mineralstoffhaushalt von Knochen, Muskulatur, Nieren und Blut. Neben der Einnahme von Vitamin D muss auch die Mineralstoffzufuhr in der Ernährung verändert werden. Dies ist am offensichtlichsten, wenn ältere Menschen Vitamin D einnehmen:

Das Vitamin D beeinflußt das Herz-Kreislauf-System an vielen Stellen. Einnahme von Vitamin D plus Bewegung und eine ausgewogene Diät wären die sinnvolle Ergänzung. Vitamin D stört auch die Teilung und die Zelle. Dieser Effekt ist wahrscheinlich für die Krebsvorsorge (Vitamin D, ein Anti-Krebs-Vitamin), Hämatopoese und Hauterkrankungen von Bedeutung. Wenn Sie Vitamin D gegen Zuckerkrankheit schlucken, sollten Sie auch Ihre Essgewohnheiten einschränken.

Daher ist Vitamin D an vielen Prozessen und Krankheiten beteiligt. Der Effekt auf die Gebeine ist gut untersucht: Inwiefern regelt Vitamin D den Calciumhaushalt? Vitamin D ist, wie wir bereits sehen konnten, an vielen Orten zur gleichen Zeit wirksam. Absorption im Darm: Calcium (Ca2+) wird vom Magen absorbiert.

Calciumnitril stellt sicher, dass die Mineralstoffe Kalzium und Phospat, die bereits den Harn erreicht haben, wieder absorbiert werden. Wer also Vitamin D zu sich nimmt, muss auch für das Mineralkalzium aufkommen. Bei der Entkalkung des Knochens wird das Kalzium schnell freigesetzt.

Außerdem begünstigt es die Produktion von Kalzitriol durch die Nieren aus der Vitamin-D-Speicherform. Die Calciumaufnahme aus dem Verdauungstrakt wird durch das Kalzium angeregt, welches die Konzentration wieder ausgleicht. Hier zeigt sich zuletzt, wie bedeutend die Zufuhr von Kalzium plus Vitamin D für die Entkalkung der Knochen ist. Nachfolgend wird der Zusammenhang zwischen Vitamin D und diversen Gesundheitsproblemen und Krankheiten beschrieben.

Bei Autoimmunkrankheiten kann sich Vitamin D günstig auswirken. Daher wird erwartet, dass Vitamin D auch bei defensiver Schwäche das Immunsystem beeinflussen wird. Daher hat Vitamin D eine weitreichende Wirkung, kein Wunder, dass einige altersbedingte Krankheiten auch zu den Anwendungsgebieten von Vitamin D zählen. Auf den ersten Blick erkennt man, ob ein Haustier gut mit Vitaminpräparaten ausgestattet ist: Es ist lebendig und hat ein schönes Fell.

In der Tat ist Vitamin D auch an der Gesundheit der Haut beteiligt: Dies kann zu sehr unterschiedlichen Hautkrankheiten führen, die auf Vitamin D reagieren, sei es durch Entzündungen, Rötungen und Juckreiz oder übermäßige Teilung. Auch bei Haarwuchs und Haarausfall ist Vitamin D an seinem Empfänger mitbeteiligt. Sämtliche wachstumsstarke Körperzellen benötigen unbedingt Vitamin- und Mineralstoffe.

Beim Vitamin D sind die Bedingungen etwas komplizierter: Es ist natürlich nicht das Vitamin D, sondern das mit Haarausfall verbundene Vitamin D, das quasi "aufgenommen" wird. Beim kreisförmigen Haarausfall (Alopecia areata) und erblichen (androgenetischen) Haarausfall wird häufig ein Vitamin-D-Rezeptormangel festgestellt. Es ist unerheblich, ob Vitamin D an den Empfänger bindet!

Also ist Vitamin D unwirksam bei Haarverlust? Die immundämpfende Eigenschaft von Vitamin D könnte trotzdem wirken. Schlussfolgerung: Untersuchungen zeigen, dass Vitamin D bei kreisförmigem Haarverlust hilfreich sein kann. Der Vitamin-D-Rezeptor ist in den Zellen der Haut (Keratinozyten) enthalten. Dies sind auch Aufgaben, die auf Vitamin D anspricht. Obwohl Vitamin D noch nicht routinemässig in der Therapie von Hauterkrankungen verwendet wird, gibt es eine Vielzahl von Untersuchungen zu diesem Thema.

Das Vitamin D und diverse Vitamin D-Varianten ( "Calcipotriol", "Tacalcitol") sowie die hormonelle Vitamin D-Form ("Calcitriol") wurden in der Vergangenheit in der Praxis gegen Psoriasis erprobt. Dadurch wird eine gute Wirksamkeit bei niedrigen Nebenwirkungen von Vitamin D erzielt. Obwohl Vitamin D nicht für die Therapie von Hauterkrankungen geeignet ist, wird es probeweise eingesetzt ("off label use"). Schlussfolgerung: Vitamin D kann bei Hauterkrankungen mit der Substanz Entzündungen und übermäßigem Wachstum der Zellen einwirken.

Verschiedene Vitamin-D-ähnliche Wirkstoff-Varianten zur Therapie von Hauterkrankungen sind bereits auf dem Vormarsch. Externe Vitamin-D-Therapie bei Hauterkrankungen könnte sich in absehbarer Zeit weiter ausdehnen. Auf ein Vitamin-D-Signal reagiert jede Immunzelle, die Auswirkung ist anders. Insgesamt dominiert der kompensierende Effekt. Es wird angenommen, dass Vitamin D ein geschwächtes immunes System verstärkt und eine übermäßige Immunreaktion unterdrückt.

In der aktuellen Arbeitsphilosophie wird davon ausgegangen, dass vor allem der Schutz von Schleimhäuten und -häuten durch einen hohen Vitamin-D-Spiegel gewährleistet ist. Interessant ist auch, dass Vitamin D beispielsweise die Bakterienbesiedlung in Dünndarm, in der Vagina und in der Nose beeinflußt und die Bildung von antibakteriellen Peptiden stimuliert. Experimente mit schwerwiegenden Infektionskrankheiten wie z. B. TB waren nicht erfolgreich, nur die Verbindung von zu wenig Vitamin D und einem hohen Risiko für TB ist sehr stark.

In einer schwedischen, finnischen, japanischen und mongolischen Untersuchung wurde die Reaktion der Atemwegsinfektionen auf Vitamin D-Dosen nachgewiesen. Es wird angenommen, dass Vitamin D nur unter bestimmten Bedingungen wirkt. Die Wiederauffüllung der Vitamin-D-Speicher in der Niedrigdosis-Therapie kann drei Monaten nachwirken.

Zudem müssen alle Personen, die bereits genügend mit Vitamin D angereichert sind, von den Tests ausgenommen werden, da sonst das Resultat unscharf wird. Schlussfolgerung: Der Wirkungsmechanismus der Ampel ist grün: Vitamin D hat an vielen Orten Einfluß auf das Abwehrsystem. Es geht nicht nur um Vitamin D, sondern auch um feine Stimuli wie z. B. Temperaturen, Feuchte, Durchblutung und Atmung.

Ist Vitamin D bei autoimmunen Erkrankungen hilfreich? Geringe Vitamin-D-Spiegel sind bei allergischer Rhinitis, rheumatischer Arthritis, Thyreoiditis hashimoto und Typ-1-Diabetes weit verbreitet. Offenbar verlangsamen die hohen Vitamin-D-Spiegel den Beginn von Autoimmun-Erkrankungen wie Multiple Sklerose. Es stellte sich heraus, dass die Begleittherapie (Interferon) besser funktionierte, wenn der Vitamin-D-Spiegel ausgewogen war.

Die Vitamin-D-Versorgung trug dazu bei, dass es zu keinen Asthmaanfällen kam, der Medikamentenkonsum reduziert und die Notversorgung in Anspruch genommen werden konnte. Schlussfolgerung: Viele Fragestellungen bleiben unbeantwortet und die bisherigen Untersuchungen sind zu gering, trotzdem gibt es Gründe für Allergie, Multiple Sklerose und Asymmetrie. Es überrascht nicht, dass Vitamin-D-Mangel auch in engem Zusammenhang mit Entzündungskrankheiten des Darms und Lebensmittelunverträglichkeiten (Laktoseintoleranz, Zöliakie) steht.

Der Vitamin-D-Status erlaubt es auch, die Auswirkungen der herkömmlichen Behandlung (z.B. bei Morbus Crohn) abzuschätzen. Auch hier könnte sich die immunhemmende Auswirkung von Vitamin D auszahlen. Wird die Darmresorption beeinträchtigt, sind diverse Vitaminmängel die Folgen. Schlussfolgerung: Bei allen Darmerkrankungen muss man immer auf die Vitaminzufuhr achten.

Ein Anti-Aging Hormon? Natürlich ist Vitamin D ein Hormon. Obwohl die Auflistung der möglichen Vitamin-D-Wirkungen eine Vielzahl von altersbedingten Krankheiten auflistet, zeigen diese nur, dass Vitamin D sehr unterschiedliche Wirkungen hat. Gegenwärtig wird der Bezug zwischen Vitamin D und Zuckerkrankheit erforscht. Vitamin D ist auch am Herz-Kreislauf-System beteiligt.

Und auch die Gehirne reagieren auf Vitamin D. Vitamin D ist auch ein Problem bei Augenkrankheiten. Es gibt viele Gründe dafür, dass sich vor allem Ältere um ihre Vitamin-D-Versorgung kümmern müssen. Doch Vorsicht: Es hat sich noch nicht erwiesen, dass Vitamin-D-Tabletten diese altersbedingten Krankheiten verhindern oder ausheilen.

Treten Krankheiten mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel öfter zusammen auf, bedeutet das noch nicht, dass dies der Auslösefaktor ist: denn: Die Vitamin -D-Spiegel im Körper spiegeln nur die Art des Lebens wider. Interessanterweise kann das menschliche Auge auch Vitamin D produzieren oder die Speicherungsform in die Form des aktiven Vitamins D umwandeln. Zunächst waren nur Vitaminspiegel mit Augenkrankheiten wie Myopie, Makula-Degeneration und diabetischen Netzhautschäden (Retinopathie) und Augenentzündungen (Uveitis) verbunden.

Das bedeutet einfach, dass die Probleme der Augen zusammen mit einem geringen Vitamin D-Wert auftauchen. Schlussfolgerung: Ob Vitamin D Augenerkrankungen verhindern oder kurieren kann, steht im Dunkeln. In Tierversuchen gibt es bereits einige ermutigende Heilungsversuche mit Vitamin D. Es ist bekannt, dass der Vitamin-D-Spiegel und die Mortalität durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleichzeitig verlaufen. Über einen Rezeptor wirken sie auch unmittelbar auf den Herzensmuskel und die Venenwände.

Auf diese Weise behält Vitamin D auch theoretisch die Spannkraft der Venenwände, das Volumen des Blutes und den Mineralstoffgehalt bei. Es gibt in der Regel andere Ursachen, die den Vitamin-D-Effekt übersteuern. Bei Bluthochdruckpatienten, die zu wenig Vitamin D und eine entsprechende Ergänzung erhalten haben, kam es nur zu einer leichten Blutdrucksenkung.

Übermäßige Mengen an Vitamin D können die vorhandene Arterienverkalkung mit erhöhter Gefässverkalkung verstärken. Schlussfolgerung: Eine unmittelbare Auswirkung von Vitamin D auf die Blutgefäße ist erwiesen, aber in der Realität ist die Auswirkung weniger als erwartet. Möglicherweise verringert Vitamin D den Bluthochdruck. Das Vitamin D (allein oder in Verbindung mit Calcium) hat keinen Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko.

Bei der Geburt eines Babys ist die Vitaminversorgung besonders wichtig. Denn die Mutter kümmert sich um ihre eigenen Gebeine und den Wiederaufbau der Kinderknochen. Idealerweise sollte bereits vor Schwangerschaftsbeginn auf einen ausgewogenen Vitamin-D-Spiegel Wert gesetzt werden. Es ist auch zu wissen, dass das Neugeborene über die Brustmilch nicht genügend mit Vitamin D gespeist wird.

Deshalb benötigen sie ihre eigene Zufuhr durch sorgfältige Sonnenbestrahlung oder kindergerechte Vitamin-D-Tropfen. Der Bundesverband für Kinder- und Jugendheilkunde empfiehlt Babys die Zufuhr von Vitamin D nachdrücklich. Es werden Untersuchungen durchgeführt, um den Nutzen der Vitamin-D-Verabreichung zu ermitteln. Bei schwangeren Frauen, die mit Vitamin D behandelt wurden, ist die Anfälligkeit für Schwangerschaftshochdruck (Präeklampsie) und frühzeitige Geburten während der Trächtigkeit offensichtlich geringer.

Schlussfolgerung: Allerdings finden sich in den Untersuchungen nur Anhaltspunkte für eine Auswirkung und noch keine Belege. Das Vermeiden von Schwangerschaftshochdruck mit Vitamin D hat die besten Aussichten. Es wird vermutet, dass Vitamin D zusammen mit Kalzium eine Frühgeburt verursachen kann. Das Vitamin D als Gegenmittel? Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass in vielen FÃ?llen ein Bezug zwischen gewissen Krankheiten und dem Vitamin-D-Spiegel hergestellt werden kann.

Inwieweit Vitamin D tatsächlich heilend wirkt und wie eine Behandlung mit Vitamin D aussieht, muss jedoch in vielen FÃ?llen genau geprÃ?ft werden. Sollte Vitamin D in der Regel im Sommer eingenommen werden? Es ist ganz natürlich, dass der Vitamin-D-Spiegel im Laufe des Winters abfällt. Es ist jedoch schwierig zu sagen, ob alle Menschen in der Regel Vitamin-D-Ergänzungen zur Bekämpfung des Rückgangs nehmen sollten, da noch keine positive Studie vorliegt.

Zunächst muss nachgewiesen werden, dass die Einnahme von Vitamin D im Wintersemester einen Gesundheitsvorteil hat. Bei besonders Risikogruppen, die Vitamin D in der richtigen Dosierung - in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt verschlucken sollten, ist die Situation anders. Das Problem bei der Dosierung von Vitamin D ist, dass es sich um eine Schätzung handelnd.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Vitamin D in verschiedenen Einheiten gemessen wird: Kleinkinder und Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr: Die Vitamin-D-Reserven des Babys halten nur 6-8 Monate. Das Vitamin D in der Brustmilch ist zu niedrig, um zugeführt zu werden. Hinsichtlich der Rachitisprophylaxe sieht die Empfehlung der Deutsche Vereinigung für Pädiatrie und Jugendheilkunde eine Tageszufuhr mit Vitamin D von 400-500 IU ( "10-12,5 µg") bei Kleinkindern ab dem Ende der ersten Woche des Lebens bis zum zweiten Sommers vor.

Wenn ein Aufenthalt im Freien nicht möglich ist, ist eine Gesamtaufnahme von ca. 600 IE/Tag erwünscht. Besondere Aufmerksamkeit muss der Vitamin-D-Versorgung bei Kinder mit einer dunklen Haarfarbe oder physischen Beeinträchtigungen geschenkt werden. Für die Risikogruppe ist ein jährlicher Vitamin-D-Bluttest besonders empfehlenswert. Dadurch erhöht sich der Vitamin D-Gehalt in der Brustmilch.

Schwanger: Idealerweise sollte vor der Geburt genügend Vitamin D zugeführt werden. Es gibt keine allgemeinen Hinweise zur präventiven Vitamin-D-Aufnahme während der Trächtigkeit. Es ist noch nicht möglich, den Tatverdacht mit Hilfe von Ziffern (Dosis, Wirkung) exakt zu untermauern. Die meisten Schwangerschafts-Vitamine sind übrigens bereits mit Vitamin D angereichert. Erwachsener bis 64 Jahre: Die DGE ( "Deutsche Gesellschaft für Ernährung") rät zu einer täglichen Einnahme von 20 µg (800 IE) Vitamin D für den Erwachsenen in Abwesenheit von Sonnenlicht.

An dieser Stelle sei gesagt, dass diese Quantität ausreichend ist, um einen Rückgang der Vitamin-D-Bestände bei 90-95% der Menschen im Laufe des Winters zu vermeiden. Erwachsener über 60 Jahre: Die Osteology Association rät zu 800 bis 1000 IU Vitamin D3 für Osteoporose und Bruchprophylaxe (wenn Osteoporose zusammen mit 1g Calcium vorhanden ist).

Sämtliche Vitamin-D-Mängel bei Organerkrankungen sollten von einem Facharzt behandelt werden. Was für Vitamin D-Präparate gibt es? Das Vitamin D ist in Tablettenform oder in Kapselform als Nahrungsergänzung oder in höheren Dosen als rezeptpflichtige Medikamente erhältlich, für Kleinkinder sind ölhaltige Tröpfchen auf dem Vormarsch. D3 oder D2? Grundsätzlich funktioniert Vitamin D3 besser, weil es die eigene Erkrankung ist.

Das Vitamin D2 ist eine Pflanzenform des Vitamin. Es scheint geschwächt zu sein. Vitamin D2 ist sehr gut für Vegetarierinnen und Vegetarier verwendbar. Es besteht der Verdacht, dass das öllösliche Vitamin D besser in Ölen oder anderen Fettsäuren aufnimmt. Allerdings zeigen die wenigen Studien bisher kaum Differenzen bei der Zufuhr von Fett oder Ballaststoffen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Vitamin D am Morgen oder am Abend verschluckt wird. Aber Vitamin D ist ein Hormon der Sonne. Ein hoher Anteil wurde in seiner Auswirkung auf alle Systeme des Körpers schlecht studiert. Jeden Tag können wir kleine D-Vitaminmengen produzieren. Die ersten Studien deuten darauf hin, dass die hohen Dosierungen (50 000 IE) auch den Vitamin-D-Abbauprozess erhöhen, was zu großen Blutfluktuationen führen kann.

Vitamine D oder Vitamin D-Komplex? Für eine optimale Wirksamkeit benötigt Vitamin D andere Parameter, vor allem Vitamin K. Wer in der Regel Schwierigkeiten mit der Vitaminzufuhr hat, kann auf komplexe Mittel zurückgreifen. Idealerweise kommen die Substanzen aus der Ernährung. Vitamin K erhöht zum Beispiel die Gerinnung des Blutes. Menschen mit gestoppter Gerinnung müssen mit Vitamin K-haltigen Zubereitungen aufpassen.

Für die Wirkung von Vitamin D sind andere Vitalstoffe, Mineralstoffe und andere Bestandteile vonnöten. Um die Kalziumaufnahme zu erhöhen, muss Kalzium im Verdauungstrakt sein. Im Idealfall sollte Calcium aus der Ernährung stammen, kann aber auch als begleitende Kapsel mitgenommen werden. Im Kindesalter sollte Vitamin D mit Fluorid zur Entwicklung der Zähne verwendet werden.

Magnesium wird unter anderem für die Produktion, Anregung und den Abtransport von Vitamin D verwendet. Magnesiummangel würde sich auch nachteilig auf den Vitamin-D-Spiegel auswirken. In Europa sind in der Regel andere Substanzen mit einer gesunden Diät in ausreichender Menge vorhanden: Vitamine K, Vitamin A, Zinn und Phosphor. Das Vitamin K ist für die Aktivität der verschiedenen Eiweiße verantwortlich.

Das Vitamin K stellt sicher, dass Kalzium die Gebeine erreicht und sich nicht an den verkehrten Orten (z.B. Venen oder Nieren) absetzt. Das Vitamin K1 ist in grünen Gemüsen, Kopfsalat und Kraut, das Vitamin K2 in Fleischerzeugnissen und vergorenen Molkereiprodukten enthalten. Das Vitamin A wirkt wie Vitamin D durch einen Empfänger im Blut.

Ein Vitamin-A-Mangel ist jedoch rar und das Vitamin hat rasch eine toxische Wirkung. Daher ist es sinnvoller, nur den Preform als Beta-Carotin aus der Ernährung (Aprikose, Möhre, Grünkohl, Spinat, Mango, Paprika) mitzunehmen. Während Calcium für den "Beton" im Kieferknochen verantwortlich ist, ist Vitamin C für die Zugfestigkeitsfasern ("Stahl") verantwortlich. Ein Vitamin-C-Mangel ist jedoch heute in Europa sehr rar.

Lässt sich die Vitamin-D-Aufnahme durch die Ernährung anregen? Es ist zunächst nachvollziehbar, ob es hilfreich ist, wenn man zu einer Vitamin-D-Tablette fetthaltige Gerichte zu sich nimmt. Doch nach allem, was wir im Moment wissen, hat die Begleitnahrung keinen Einfluss auf die Einnahme von Vitamin D. Weil die Mahlzeit jedoch die Freisetzung von Gallenflüssigkeit fördert, sollte Vitamin immer zusammen mit der Ernährung verschluckt werden.

Es gibt heute eine Vielzahl von Vitamin D-Präparaten. In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D vorhanden? Wenige Nahrungsmittel beinhalten signifikante Anteile an Vitamin D. Fette Fische wie Heringe, Aale, Lachse oder Makrelen haben immer noch die besten Vitamin-D-Werte. Ei, Butterschmalz, Margarine and Milk sind weitere gute Quellen für Vitamin D, ebenso wie Champignons, Steinpilze und Eiweiß.

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungswissenschaft (DGE) wird die Tageszufuhr von Vitamin D über die Lebensmittel empfohlen, und zwar ohne Rücksicht auf die eigene D-Produktion. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass nur kleine Mengen an Vitaminen aufnehmbar sind. Lediglich 10 Prozent des Bedarfes werden durch Lebensmittel gedeckt. Inwiefern wird Vitamin D absorbiert? Der Verzehr von Vitamin D in der Lebensmittelindustrie ist eine Gemeinschaftsarbeit.

Die Verdauung öffnet die Lebensmittel so weit, dass Vitamin D austritt. Das Vitamin D ist ein fettlöslicher Wirkstoff und bevorzugt eine fetthaltige Milieu. Deshalb werden für die Absorption Gallensäure benötigt, um das Moleküle aufzulösen. Die Nahrungsergänzung mit Vitamin D nimmt auch den Weg durch den Dünndarm. In der Regel sind die Zubereitungen gutverträglich, aber in Ausnahmefällen können Vitamin-D-Nebenwirkungen auftreten.

Sollen Nahrungsmittel mit Vitamin D bereichert werden? Hierzulande und in den USA werden Nahrungsmittel mit Vitamin D spezifisch angefüllt, in Deutschland ist dies untersagt. Es soll untersucht werden, ob die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D in Europa vernünftig und umsetzbar ist. Bei der Vitamin-D-Form, die in kleinen Konzentrationen in der Pflanze auftritt, handelt es sich um Vitamin D2 (Ergocalciferol).

Das im Organismus produzierte Vitamin D3 (auch Cholecalciferol und Calciol). Im Ausnahmefall wird auch die bereits wirksame Vitamin-D-Form Calcitriol verordnet. Normalerweise kann der Organismus selbst bestimmen, wann und wie viel Vitamin D er benötigt.

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