Vitamin E Aufnahme

Einnahme von Vitamin E

und auf die Vitamin-E-Aufnahme zu achten. Um die Vitamin-E-Aufnahme zu verbessern, kombinieren Sie diese mit fetthaltigen Lebensmitteln, bei denen die Aufnahme von Nahrungsfetten im Darm beeinträchtigt sein kann. Die Vitamine wie Vitamin C und die B-Vitamine, Vitamin E braucht Fette zur Aufnahme. Bei bewusster Ernährung sorgen wir für eine ausreichende Versorgung.

Nährstofflexikon Vitamin E A-Z

Das Vitamin E ist keine einzelne Substanz, sondern der Sammelbegriff für eine große Anzahl von Substanzen, die einander in chemischer Hinsicht ähneln und alle eine Vitamin-E-Aktivität haben. Sie ist das effektivste natürlich auftretende Vitamin E. Um die Effektivität von ?, ß, ? und ?-tocopherols auf einfachste Art und Weise vergleichbar zu machen, wird der Inhalt aller Vitamin-E-Stoffe in der Regel in ?-Tocopherol-Äquivalenten (?-TÄ) angezeigt.

Das Vitamin E ist für den Menschen unentbehrlich. Dies bedeutet, dass wir sie nicht selbst produzieren können, sondern auf die Versorgung mit Lebensmitteln angewiesen sind. Vitamin E dringt durch den Konsum von pflanzlichen Fetten in unseren Organismus ein, wird im Oberdünndarm absorbiert und lagert sich dann überwiegend in den Zellenwänden verschiedener Geweben ab.

In unserem Organismus werden ca. 1.000 Milligramm Vitamin E zwischengespeichert. Mit einem einzigen Eiweißmolekül von Vitamin E werden rund 1.000 Fett-Moleküle vor Oxydation geschützt. Sie schützen die Blutzellen, Muskeln, Körpergewebe und Vitamin B vor der Vernichtung durch Sauerstoffen. Auch viele Menschen berichteten über die Heilwirkung von Vitamin E-Creme und Hautpflegeöl.

Ein weiteres wichtiges Merkmal von Vitamin E ist seine Auswirkung auf das Abwehrsystem. Untersuchungen haben ergeben, dass insbesondere Ältere von Vitamin E besonders stark betroffen sind, da ihr Abwehrsystem noch stärker auf externe Hilfe zur Krankheitsabwehr als jüngere Menschen angewiesen ist. Vitamin E hat außerdem eine entzündungshemmende Funktion und hilft bei rheumatischen Beschwerden.

Es fungiert auch als natürlicher Gerinnungshemmer. Nach wie vor gehen die Auffassungen über den exakten Tagesbedarf an Vitamin E weit auseinander. 2. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE) wird eine Tagesdosis von 14 Milligramm Vitamin E für den Mann (25-50 Jahre) und 12 Milligramm pro Tag für die Frau (19-64 Jahre) im Sinne der DACH-Richtlinien empfohlen.

Der Nationale Forschungsrat in den Vereinigten Staaten von Amerika rät zur Einnahme von 10 bis 30 mg täglich. Weitere Fachleute raten zu einer täglichen Einnahme von 30 bis 60 mg, andere zu 15 bis 100 I.E. Wer sich ausgewogen und vielseitig ernÃ?hrt, sollte seinen Vitamin-E-Bedarf mit Lebensmitteln decken.

Die letzte große nationale Verbrauchsstudie des Bundesamtes für Gesundheit und Verbraucherschutz (BFI) ergab, dass die durchschnittliche Tageszufuhr von Vitamin E gerade noch ausreicht. Lediglich etwa 20-40% des Vitamin E in der Lebensmittelindustrie werden vom Organismus absorbiert. Da Vitamin E fettunlöslich ist, muss genügend Öl in der Speise enthalten sein, um eine möglichst gute Aufnahme zu gewährleisten, d.h. es müssen zugleich fettreiche Speisen verzehrt werden (mittelkettige Fettsäuren fördern die Aufnahme, polyungesättigte Fettsäuren verhindern die Aufnahme).

Menschen, die sich fettreduziert ernÃ?hren, fehlen das Vitamin E-Fett. Mit der Zeit kann dies zu einem Vitamin-E-Mangel werden. Eine besonders faserreiche Diät kann auch die Aufnahme von Vitamin E mindern. Die folgenden Ursachen können zu einem erhöhten Bedarf oder Vitamin E-Mangel führen: hohe Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren, zum Beispiel Fische.

Vitamin E wird im menschlichen Organismus verwendet, um sie vor Oxidation zu schützen. Bestimmte Medikationen (z.B. die Tablette, einige Antipileptika und paraffinhaltige Präparate oder Colestyramin). Bekommt der Mensch nicht genügend Vitamin E, setzt er zunächst seine Vorräte aus den Lagern frei. Vor allem bei Herzkrankheiten wurde lange Zeit der Gebrauch von Vitamin E als ungemein bedeutsam angesehen.

Beim Rheumatismus empfehlen Ärzte die Zufuhr von zusätzlichen Vitamin E und bei Zuckerkrankheit soll die Stoffwechselsituation verbessert werden. Gegenwärtig wird jedoch erörtert, ob die Zufuhr von Vitamin E-Ergänzungen (weit über der empfohlenen täglichen Dosis von 100 mg) die Lebensdauer verkürzt. Der Antikrebs-Effekt wurde lange Zeit strittig erörtert, bis eine groß angelegten Untersuchung zur Prostatakrebs-Prophylaxe wegen einer erhöhten Krebsquote bei Vitamin E-Patienten abgebrochen wurde.

Hochdosiertes Vitamin E erhöht das Prostatakrebsrisiko. Gerade bei Männern sollte daher auf die Aufnahme von Vitamin E-Präparaten geachtet werden; die tägliche Bedarfsmenge wird in der Regel in ausreichendem Maße mit Lebensmitteln versorgt. Durch die Vielfalt der Vitamin-E-Stoffe und deren unterschiedliche Deklarationen, mal in Milligramm, mal in I.E. usw., ist der Produktvergleich sehr unklar.

Das ist das natürliche Vitamin E. Am besten wird es vom Organismus absorbiert und ausgenutzt. Es wird auch "natürliches Vitamin E" genannt, ist aber aufgrund der bisherigen Chemikalienreaktion nur teilweise korrekt. Dabei werden die einzelnen Komponenten der Mischungen vom Organismus unterschiedlich gut absorbiert und ausgenutzt. Es wird daher davon ausgegangen, dass die Bioaktivität solcher Mischungen nur etwa 50% des natÃ?rlichen Vitamin E ausmacht.

Wenn Sie Vitamin E zusÃ?tzlich zu sich nehmen möchten, sollte es mit Vitamin E kombiniert werden, denn beide arbeiten optimal zusammen, denn Vitamin C ist ein Regenerator des verwendeten Vitamin E. Es ist auch zu bemerken, dass je mehr Vitamin -E-Präparat, desto weniger absorbiert der Organismus. Zur Optimierung der Absorption wird eine Aufteilung der täglichen Dosierung in mehrere einzelne Dosen und die Einnahme immer mit einer Mahlzeit angeraten (da der Organismus zur Aufnahme von Vitamin E Fette benötigt).

Wenn ja, konsultieren Sie Ihren Doktor, bevor Sie Vitamin E nehmen. Vitamin E hat eine antagonistische und antithrombotische Wirkung. Es ist ratsam, vor der Anwendung von Vitamin E mit Ihrem Pharmazeuten abzuklären, ob Interaktionen mit Ihren Arzneimitteln möglich sind und beobachtet werden müssen. Pflanzenöle sind die wichtigsten Quellen für das natürliche Vitamin E, vor allem Staudensellerie, viel weniger in Blattgemüsen und Getreidesetzlingen.

Um das Vitamin E von Blattgemüsen vom Organismus aufnehmen zu können, müssen sie mit etwas Speck zubereitet werden. Hinweis: Vitamin E ist zwar recht hitzebeständig, zersetzt sich aber unter Lichteinwirkung und beim Frittieren, Rösten und Dünsten. Die Aufbewahrung und Aufbereitung von Lebensmitteln kann daher zu Vitamin-E-Verlusten von 50% oder mehr führen.

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