Vitamin E Bedeutung

Bedeutung von Vitamin E

Der Vitamin-E-Mangel ist eine der Vitamin-Mangelerkrankungen, die Hypovitaminosen. Die Vitalstoffe sind daher von immenser Bedeutung für die Gesundheit. Vitamin E, seine Bedeutung für Mensch, Tier und Pflanze. VOM Dv. chem.

et dipl. agr. Vitamin E ist auch wichtig für das Immunsystem.

Bedeutung von Vitamin E (Tocopherol)

Die Bedeutung von Vitamin E als essentiellem Nahrungsbestandteil wurde erst 1968 erforscht. Keimtöle sind daher die Quelle des Vitamin. Als Antioxidationsmittel hat Vitamin E eine spezielle Bedeutung, d.h. in der Eigenschaft, die aggressiven Sauerstoffradikalen vorzubeugen. Eine schützende Zellmembrane (Zellhülle) umgibt jede einzelne der gesunden Zellen. Um zu überleben, braucht die Solarzelle Luftsauerstoff.

Freie Radikale vernichten die Zellmembrane und sterben ab. Das in der Zellmembrane gespeicherte Vitamin E schÃ?tzt die Zellen vor den Angriffen freier Radikaler. Die aggressiven Sauerstoffe werden von Vitamin E abgefangen. Vitamin E wirkt sich auch auf den Fett- und Proteinstoffwechsel aus. Sowohl bei Rauchern als auch bei stark belasteten Menschen, Herzpatienten und immungeschwächten Menschen besteht ein erhöhter Mangel an Vitamin E.

Der Entzündungshemmer Vitamin E

Das Vitamin E wurde 1922 untersucht, ist sehr hitzebeständig, zählt zu den fettarmen Vitamin E und kann für eine bestimmte Zeit im Organismus gespeichert werden. Bei Pferden in der freien Wildbahn wird Vitamin E hauptsächlich durch ölige Gräser aufgenommen. Weil viele Tiere keine Möglichkeit haben, Rasen zu essen und die Rasensamen bei der Heuernte oft auf dem Feld bleiben, ist es sinnvoll, zusätzlich Vitamin E zu füttern.

Besonders bei Pferden, die einen verstärkten Nährstoffbedarf an Antioxidantien haben, wie z. B. Athleten (insbesondere Rennpferde), Altpferde und Sennenstuten. Seine antioxidative Wirkung und seine Bedeutung für den Muskelstoffwechsel hat Vitamin E zu einem so genannten Performance-Vitamin gemacht. Die Bedeutung für die Gesundheit der Gefäße und die Entzündungsbekämpfung ist hoch.

Das Vitamin E im Organismus findet sich zur Haelfte in den Zellkraftwerken, den sogenannten Midochondrien, in denen das Fette immer wieder in neue Energien umgewandelt werden. Das Vitamin E schÃ?tzt die sensiblen ungesÃ?ttigten FettsÃ?uren vor Oxydation, d.h. vor Ranzigkeit, insbesondere in der fettsÃ?urehaltigen Zellmembrane. Damit ist Vitamin E das Zellschutz-Vitamin par excellence.

Ein weiterer Wirkmechanismus von Vitamin E ist der Entzündungsschutz in den Gelenken (z.B. bei Arthritis). Als Inhibitor von Entzündungsstoffen (Leukotriene) kommt Vitamin E eine wichtige Bedeutung zu. Bei Krankheiten, bei denen eine Entzündung eine wichtige Funktion hat, wie z.B. Laminitis, Sehnenschäden oder Muskelentzündung, nimmt der Mangel an Vitamin E zu.

Die Zelle kann bei Vitamin-E-Mangel nicht mehr angemessen geschont werden. Insbesondere diese haben dem Vitamin den Spitznamen "Fruchtbarkeitsvitamin" zuerkannt. Vitamin E-Mangel verursacht langfristige Schädigungen nicht nur der Skelettmuskulatur, sondern auch der Herzen. In der Regel können sich bei den Füllen Vitamin E-Mangel in Gestalt einer Gelbfetterkrankung manifestieren, bei der die ungesättigte Fettsäure im subkutanen Gewebe oxidiert und eine Gelbfärbung annimmt.

Synthetisch oder natürlich Vitamin E? Das ist eine klare Antwort auf diese Fragen zum Nutzen des Naturvitamins it! Die täglichen Vitamin-E-Bedürfnisse eines jeden Tieres sind leistungsabhängig und altersabhängig. Bei einem erwachsenen Tier mit einem Gewicht von 600 kg werden pro Tag etwa 600 mg Vitamin E eingenommen. Dementsprechend mehr, manchmal bis zu 400 mg pro 100 kg Gewicht im maximalen Leistungsbereich.

Diese Anforderung betrifft die Versorgung mit künstlich erzeugtem, viel billigerem Vitamin E, das aufgrund unterschiedlicher Isomeren nur zu etwa 50% wirksam ist. Die natürlichen Vitamine E bestehen nicht aus einem einzigen Moleküle, sondern aus (d)-alpha-Tocopherol, ß-, Gamma- und Delta-Tocopherol, den unterschiedlichen Arten von Tocomonoenol und Tocotrienol.

Das natürliche Vitamin E hat eine 3-fache Retentionszeit im Blutplasma und kann im Unterschied zu dem synthetischen Vitamin E nach sechs Wochen Verabreichung im Peripheriegewebe nachweisbar sein. So kann der natürliche Vitamin-E-Bedarf um 30 bis 40 Prozentpunkte gesenkt werden. Das künstlich erzeugte Vitamin E wird aus Gründen der Wirtschaftlichkeit als Mischfuttermittel eingesetzt.

Die eigentliche Anforderung ist abhängig von der Vitamin E-Art (natürlich?) und der Versorgung mit anderen Antioxidanzien wie Vitamin B und antioxidative Nährstoffe (aus Weintraubenkernen, Grüntee-Extrakt oder Kräutern). Eine solche Kombination von Antioxidanzien hat erwiesenermaßen eine umfangreichere schützende Wirkung als das reine Vitamin E. Das Vitamin E wird ausschliesslich von der Pflanze hergestellt.

Getreidekeimöl hat den größten Gehalt (2,4 g Vitamin E pro l Öl). Doch auch in Sonnenblumenöl und Maisöl ist das Mengenverhältnis von polyungesättigten Säuren zu Vitamin E sehr gut. Das Füttern von ganzen Ölfrüchten oder kaltgepressten ölen hat für die Erhaltung des Naturvitamins E´s Vorzüge. Obwohl Vitamin E sehr hitzebeständig ist, kann ein Teil des Vitamins E bei der konventionellen Ölverarbeitung untergehen.

Deshalb sollte Vitamin E pro 100 ml Erdöl, also zusätzlich 100 bis 200 mg Vitamin E (entsprechend weniger des Naturvitamins E) zugesetzt werden, um die Bildung von Peroxid bei der Umwandlung von Fetten im Organismus zu mindern. In Ballaststoffen findet man 20-100 mg Vitamin E pro kg, in Frischgras 25-80, in etwas älteren Gräsern nur fünf bis 15 mg pro kg Vitamin E, je nach Ausprägung.

Bei Speicherung, sehr starker Wärmeentwicklung oder Bestrahlung wird das Vitamin E abgebaut. Es wird ausschliesslich mit dem natürlichen Vitamin E gearbeitet.

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