Vitamin E Krebs

Krebs mit Vitamin E

Täglich schlucken viele Nahrungsergänzungsmittel, um sich vor Krankheiten zu schützen. Wir haben hier weitere gut recherchierte Informationen über Vitamine und Krebs aus unserem. Die Vitamine und die Ernährung bei Krebs - Zusammenfassung. SKAK (Schweizerische Studiengruppe für ergänzende und alternative Methoden bei Krebserkrankungen). Essay über die Entwicklung von Krebs und die Vitamine A, C, E und ihre Wirkung gegen die Entstehung von Krebs.

Vitamine E und Selen wirken krebshemmend - und können Krebs begünstigen.

So kommentiert Dr. med. Uwe Größenber aktuell Medienberichte, die für Unklarheiten über Vitamin E und Selenpräparate sorgen. Aktuell erscheinende Pressemitteilungen 2014 berichteten über eine Auswertung der statistischen Daten im Zuge der SELECT-Studie (Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Study). Die gesundheitlichen Daten von 2.000 Mann mit vorhandenem Prostatakrebs gegen eine Vergleichsgruppe von 3.000 Mann ohne Prostatakarzinom wurden dagegen in einem statistischen Vergleich ermittelt.

Untersuchungskriterium waren die Fragestellungen, welche Selenplasmaspiegel die Probanden hatten (niedrig / Normal / hoch), die eine weitere Tageszufuhr von 400 IE Vitamin E (also etwa 270 mg Tocopherol) oder 200 µg Selen, individuell oder in Verbindung, auf das Prostatakrebsrisiko beeinflussen würden. Die Ergebnisse dieser Datensammlung waren, dass die Selenaufnahme für Männer mit einem niedrigen Selenstatus nicht von Nutzen war.

Es wurde auch festgestellt, dass die Aufnahme von Vitamin E bei Menschen mit niedrigen Selenwerten das Krebsrisiko bei Prostatakarzinomen steigert und dass die Selenaufnahme bei Menschen mit bereits hohem Selenspiegel das Krebsrisiko bei höherwertigen Prostatakarzinomen anhebt.

Das Vitamin E bei Krebs

Immer wieder wurde in den Massenmedien berichtet, dass Vitamin E in hohen Dosen vor Herzinfarkten, Schlaganfall, Alzheimer und Krebs schützt. Als dann aber bekannt wurde, dass Vitamin E-Ergänzungen das Risiko von Krebs steigern könnten, entstand Unsicherheit. Eine australische Forschergruppe hat nun wieder einmal gezeigt, dass Vitamin E Krebs dauerhaft bekämpft.

Ist Vitamin E krebserregend oder krebserregend? E-Vitamin bei Krebs? Das Vitamin E ist keine einheitliche Substanz, sondern ein Oberbegriff für verschiedene fettähnliche Stoffe (z.B. Tokopherole, Tokotrienole etc.). Zum Beispiel gibt es sowohl Antioxidantien als auch nicht-antioxidative Vitamin E-Formen. Wenn man in Untersuchungen verschiedene Vitamin E-Formen identifiziert und deren Auswirkungen auf eine spezielle Krebserkrankung erforscht, wird deutlich, warum die Ergebnisse der Forschung unterschiedlich ausfallen können.

Darüber hinaus gibt es viele andere Einflussfaktoren, die darüber entscheiden, ob Krebs heilbar ist und warum er überhaupt aufgetreten ist. Vitamin E-Nahrungsergänzungen werden seit langem als krebserregend angesehen, bis die wissenschaftliche Forschung gezeigt hat, dass auch das genaue Gegenteil eintritt. Zum Beispiel fand eine vom amerikanischen Nationalen Krebsinstitut geförderte Untersuchung heraus, dass Vitamin E-Ergänzungen das Prostatakrebsrisiko erhöhen können.

Bei der Neubewertung der Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass das Risiko von Krebs nur bei jenen Probanden steigt, die ebenfalls einen Selen-Mangel haben - ein Indiz dafür, dass die einzelnen Stoffe nie in hoher Dosierung, sondern immer mit allen Nährstoffen und lebensnotwendigen Stoffen versorgt werden sollten.

Die australischen Forscher haben nun im Monat März 2015 entdeckt, dass Vitamin E deutlich zur Zerstörung von Tumorzellen beitragen kann. Trotz der viel gepriesenen Fortschritte in der Krebsbehandlung sind Krebserkrankungen nach wie vor die häufigste Ursache für den Tod. Deshalb widmen er und sein Team sich zunächst dem Vitamin E. Deshalb ist es ihm so wichtig, die natürlichen Behandlungsmöglichkeiten zu ergründen.

Dabei zeigte sich, dass Vitamin E die so genannten Krebs-Stammzellen befällt (in Yan's Untersuchung waren es Brustkrebs-Stammzellen). Am Anfang jeder Erkrankung steht eine Krebs-Stammzelle. Es sind auch die Tumorstammzellen, die dafür Sorge tragen, dass Krebs weiter zunimmt, dass sich an ganz anderen Stellen im Organismus Tochtergeschwülste bilden können und dass Krebs immer wieder auftritt, auch wenn er durch eine Chemotherapie bekämpft worden zu sein scheint.

Nach Abschluss der Chemo-Therapie werden sie wieder aktiviert und spalten sich - der Krebs ist wieder da. Für die Tumorforschung ist es daher von größter Bedeutung, Verfahren zu entwickeln, die zum Tode von Tumorstammzellen beitragen. Dr. E. Dr. med. Bing hat ein großes Potential an Vitamin E, weil es in der Lage zu sein scheint, diese aggressive Stammzelle wirksam zu zersetzen.

Es unterstreicht aber auch, dass nicht jede Art von Vitamin E in der Lage ist, Tumorzellen zu töten oder Metastasen zu unterdrücken. Gerade aus diesem Grunde raten wir von einer wahllosen Einnahme von Vitamin E-Ergänzungen ab und hoffen auf eine Einwirkung. Es sollten eher vitamin E-haltige Nahrungsmittel verwendet werden, die mit Sicherheit kein Risiko darstellen und das gesamte Vitamin E-Spektrum haben.

Mehr als ein Drittel aller krebsbedingten Erkrankungen sind nach Expertenmeinung auf gesundheitsschädliche Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Sind in dieser Nahrung auch konkrete krebserregende Stoffe wie z. B. pflanzliche Sekundärstoffe (z. B. Polyphenole) oder das oben genannte Vitamin E in hoher Menge enthalten, wird das Risiko von Krebs weiter reduziert. Der Vitamin-E-Bedarf wird auf 12 bis 17 Milligramm pro Tag geschätz.

Nimmt man nun die folgende Tagesdosis ein, erhält man eine ausgezeichnete Vitamin E-Zahl, d.h. mehr als 30 Milligramm. So enthält zum Beispiel Sunflower Oil so viel Vitamin E wie Sonnenblumenkerne. Diese Berechnung funktioniert bei Weißkeimöl jedoch nicht, da der Weizenkeim viel weniger Vitamin E enthält - nur etwa ein Achtel des Anteils an Vitamin E im Weißkeimöl.

Weil aber nur ein Löffel Getreidekeimöl benötigt wird, um eine sehr große Menge an Vitamin E zu bekommen, lohnt es sich an dieser Stelle zu kalorienreduzieren - auch wenn man sonst auf eine kalorienarme Ernährung angewiesen ist.

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