Vitamine Chemie

Chemie der Vitamine

Auch für diese Vitamine wurden chemische Synthesewege entwickelt. Home >> Lexika >> Organische Chemie. Die Provitamine sind Vorstufen von Vitaminen, aus denen der Körper Vitamine herstellen kann. Was ist mit den Vitaminen? Inwiefern werden die Vitamine aufgeteilt?

Vitaminpräparate

Die Vitamine sind Organismen, die der Mensch nicht als Energiequelle braucht, sondern für andere Lebensfunktionen, die der Metabolismus zum großen Teil nicht aufbaut. Manche Vitamine werden dem menschlichen Gehirn als Vorläufer ( "Provitamine") zur Verfügung gestellt, die der menschliche Geist dann in die aktive Form überführt. Vitamine werden in fettunlösliche (lipophile) und Wasser lösliche (hydrophile) Vitamine untergliedert.

Die Tatsache, dass Vitamine gebraucht werden, ist für einige Vitamine mindestens gentechnisch determiniert. Zum Beispiel können Schweinchen etwa 100 mg Vitamine C/kg des Körpergewichts herstellen, Menschen nicht wegen des Mangels an L-Galactonolacton-Oxidase. Daher ist es kein Schweinevitamin. Unterschiedliche Organismen brauchen daher einzelne Vitamine. Als Vitamine werden in der Regel nur für den Menschen essentielle Substanzen genannt.

Die Vitamine stellen im Wesentlichen die Funktion des Metabolismus sicher. Die Vitamine verstärken das Abwehrsystem und sind unentbehrlich für den Zell-, Blut-, und Knochenaufbau. Jeder Vitamintyp übernimmt gewisse Funktionen. Nachdem er 1912 einen Artikel des holländischen Mediziners Christian Eijkmann gelesen hatte, arbeitete der Polnischer Biologe Kasimir Funke daran, den Wirkstoff gegen die Vitaminmangelerkrankung Beri-Beri, eine bisher ungeklärte neue Erkrankung, die in Japans und auf Javascript vorkam, zu isolieren.

Er entdeckte die Thiamine, die heute als Vitamine B 1 bekannt sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen schlägt er das künstliche Wort Vitamine (vita-life und Amine für Stickstoffverbindungen) vor. Die niederländischen Chemiker B. C. P. Janson und W. Donat haben 1926 erstmals kristallines B. C. P. Janson und W. Donaths Vitamine 1 (Thiamin) aus der Reiskleie gewonnen.

Im Jahre 1936 wurde die Zusammensetzung von Vitaminen B 1 etwa zeitgleich von R. R. William und M. GREWES geklärt. Sie wurde 1936 von R. R. William und 1937 von H. Anderson und K. Westfal durchgeführt Zwischen 1920 und 1980 wurden die heute bekannt gewordenen Vitamine (2004) zum ersten Mal pur präsentiert. Auch für diese Vitamine sind nun die chemischen Synthesepfade bekannt.

Erkrankungen durch Vitaminmangel wurden erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts anerkannt. Anschließend konnten daraus die entsprechenden Vitamine isoliert werden. Der amerikanische Biologe Élmer M. McKollum führte 1913 die Kennzeichnung von Vitaminen in großen Lettern des ABC ein. So gab es ein natürliches Aroma von Vitaminen der Sorte L, M, K und E.

Danach wurden die Vitamine E und Ketchup hinzugefügt. Die Untersuchung der Lebensmittel mit dem Gehalt an Vitaminen der Gruppe ergab, dass dies mehr als ein Grund für die Beseitigung mehrerer Beschwerden war. So haben die Biotechnologen von den Vitaminen A1, A2 usw. gesprochen. Deshalb hat er den Ausdruck "Vitamin" geprägt (aus dem Lateinischen übersetzt für lebenswichtig und Amine für stickstoffhaltig).

Später zeigte sich jedoch, dass nicht alle Vitamine Amin sind oder andere grundlegende Stickstoff-Atome haben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Vitamine E ( "Retinol"), ein Stickstoff-freier, gesättigter Spiritus und Ester ( "Ascorbinsäure"), eine strukturähnliche, aber saure Verbindung zu Kohlenstoff. Zusätzlich zu der Chemie, die dem Vitaminen seinen Name gibt, werden auch Zeichen, verbunden mit einer Zahlenbezeichnung, und Trivialbezeichnungen benutzt, oft auch mehrere für einen Stoff.

Andere Namen für Vitamine, die heute weitestgehend verschwunden sind, waren: Komplette Proteine, Nutramin und Hilfsstoffe oder Nahrungsergänzungsmittel, da die chemischen Reinfette, Proteine und Kohlehydrate nur durch den Zusatz von Vitamin (und Mineralstoffen) zu kompletten Nahrungsergänzungsmitteln vervollständigt werden. Sowohl die Buchstaben-/Zahlenbezeichnung des Vitamin als auch die Wort-Bezeichnung sind im deutschen Sprachraum gebräuchlich.

Unter den derzeit 20 in der Medizin anerkannten Vitaminpräparaten (2004) werden 13 als essentiell angesehen: Die Buchstabenbezeichnungen für die Vitamine Niazin ( "B3") und Pantothensäure ("B5") werden in der Fachliteratur anders gehandhabt. Andere triviale Namen, die in der Fachliteratur und in anderen Staaten für Vitamine benutzt werden (normalerweise fälschlicherweise als solche bezeichnet):

Vitamine für die Vermarktung von Gemischen aus verschiedenen Flavonoiden, "Permeabilitätsvitamine" sind naturwissenschaftlich keine einheitlich chemische Substanz. Die Vitamine, wie Mineralien und Spurelemente, gehören zu den nichtenergetischen Nahrungsmitteln, die der Organismus für die Aufrechterhaltung seines Lebensstils und seiner Leistung braucht. Die Vitamine sind recht komplexe Organmoleküle, daher kommen sie in der leblosen Umwelt nicht vor.

Die Vitamine müssen zunächst von pflanzlichen, bakteriellen oder tierischen Organismen produziert werden. Bis auf wenige Ausnahmefälle, in denen der Mensch gewisse Vitamine selbst herstellen kann, ist er auf die Nahrungsaufnahme abhängig. Die Vitamine sind wichtige aktive Bestandteile, d.h. sie sind für die Erhaltung der Funktion und des Gesundheitszustandes des Menschen unerlässlich.

Manche Vitamine werden dem Organismus als Vorstufen (Provitamine) zur Verfügung gestellt, die im Organismus nur in die jeweilige aktive Form umgerechnet werden. Pro-Vitamine sind der natürliche Vorläufer eines von der Pflanze produzierten Biovitamins wie Beta-Carotin (?-Carotin), das von Tier oder Mensch in Vitamine A-Retinol umwandelt wird. Einige Vitamine können im Organismus gelagert werden, man kann sie quasi auf Lager nehmen, andere können nicht gelagert werden, sondern müssen kontinuierlich über die Ernährung versorgt werden.

Anschließend werden die Vitamine in zwei Kategorien eingeteilt: die fettlösliche, lagerfähige und die wasserlösliche, nicht lagerfähige Vitamingruppe. Fettlösliche Vitamine enthalten: Trotz seiner Löslichkeit kann dieser jedoch nur in geringen Konzentrationen vom Organismus aufgenommen werden. Heute gilt allerdings nicht mehr als natürliches Hormon, sondern als Hormon.

Die acht Vitamine des B-Komplexes zählen zu den in Wasser löslichen Vitrinen. Ein Sammelbegriff für wasserlösliche Vitamine verschiedener chemischen Zusammensetzungen. Xenon-1, Xenon-B1-Hiamin, B2-Riboflavin, B3-Niacin (Nicotinamid und Nicotinsäure), B5-Pantothensäure, B6-Pyridoxin, B7-Biotin, B9-Folsäure, B12-Cobalamin und außerdem auch Vitamin C-Ascorbinsäure. Ausnahmen bilden die Vitamine B12-Cobalamin.

Fat-lösliche Vitamine sind unpolare Molekülen, die sehr gut in Fetten auflösen. Zur besseren Erinnerung an diese Fettlöser-Vitamine können Sie "EDEKA" (für österreichische "ADEG/K") als Gedächtnisstütze einbauen. Heute gilt allerdings nicht mehr als natürliches Hormon, sondern als Hormon. Die wasserlöslichen Vitamine werden im Darm von Trägern oder Empfängern aufgenommen.

WÃ?hrend die Aufnahme von B 2 durch den Passivtransport stattfindet, werden die Vitamine B 1, B 12 und B 12 sowie die Vitamine C1 und C4 aktiviert. Wasserlösliche Vitamine sind Ausgangsstoffe für Coenzyme oder prothetische Gruppierungen unterschiedlicher Fermente. Die folgende Übersicht zeigt nur einige wenige Anwendungsbeispiele für das Auftreten und die Wirkung von Vitaminen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter dem jeweiligen Vitaminartikel.

Zwar ist es sicher, dass zum Beispiel Citrusfrüchte Vitamine beinhalten, aber es ist schwierig, eine quantitative Angabe zu machen: Die Vitamingehalte der Ausgangsstoffe hängen von vielen verschiedenen Einflussfaktoren wie z. B. Bodenverhältnissen, Lagerzeit etc. ab. Die Präparationstemperatur und -zeit kann ebenfalls eine wichtige Rolle übernehmen, da viele Vitamine nicht hitzebeständig sind. Allerdings ist der exakte Bedarf einer Person (siehe unten) nicht abgeklärt, so dass nach dem derzeitigen Forschungsstand nicht festgestellt werden kann, wann die "richtige" Menge an Vitaminen eingenommen wurde.

Zwei der 13 Vitamine, die in der Medizin als unentbehrlich angesehen werden, sind nicht unbedingt notwendig, und zwar die Vitamine A ( "Calciumferol") und Niazin ("Vitamin B3"). Der Grund dafür ist, dass Substanzen mit Vitamineigenschaften wie z. B. Vitamine und Niacine unter gewissen Bedingungen vom Organismus selbst produziert (synthetisiert) werden können. Zum Beispiel kann unter dem Einfluss von Sonnenlicht auch aus dem 7-Dehydrocholesterin, einem biologischem Cholesterinderivat, das für die Herstellung von Cholecalciferin verwendet wird, Vit. 3 hergestellt werden.

Wenn das Tryptophan abgebaut wird, kann sich Nickel bilden. Zum Beispiel braucht der Mensch 75 Milligramm des Vitamins Z ( "Ascorbinsäure") pro Tag, aber nur etwa 0,8-1,0 Milligramm des Vitamins Z ( "Retinol") und 1,3-1,8 Milligramm des Vitamins B 1 ("Thiamin"). Zum Beispiel empfehlen die Deutschen Ernährungsgesellschaft (DGE) 100 Milligramm pro Tag und die World Health Organization (WHO) nur 30 Milligramm pro Tag.

Manche Darmbakterien können die Vitamine Vitamin C und Vitamin C herstellen. Werden sie durch die Aufnahme von starken antibiotischen Mitteln vernichtet, kann es leicht zu einem Defizit kommen. Vitaminknappheit kann durch erhöhte Bedürfnisse (während der Trächtigkeit und Laktation, in der Kinder- und Jugendzeit), durch mangelnde Aufnahme, durch Malassimilierung infolge anderer Grundkrankheiten, durch Medikamente (orale Kontrazeptiva) oder nach einer parenteralen Nahrung ohne Vitaminzusatz auftauchen.

Wir ermitteln ihren Gehalt an Vitaminen auch durch Lagerung und Aufbereitung der Speisen, so dass trotz der Wahl der geeigneten Speisen ein Defizit auftreten kann. Vitaminmangelerkrankungen sind unter den Bedingungen der Ernährung in Europa rar geworden und werden in der Regel durch Alkoholsucht verursacht. Je nach Vitaminen variieren die Anzeichen der Erkrankung. Fehlende Vitamine führen zu Beri-Beri.

Fehlende Vitamine verursachen Scurvy. Fehlende Vitamine verursachen nächtliche Blindheit und trockene Augen. Die Mangelerscheinung von Vitaminen steigert die Blutungstendenz, da sie für die Bildung einiger Blutgerinnungsfaktoren notwendig ist. Beim Alkoholiker kommt es aufgrund des Mangels an Vitaminen der Vitamine B 1 (Wernicke-Korsakow-Syndrom), B 6 und B 12 (Polyneuropathie) und B 12 (perniziöse Blutarmut, Seilbahnmyelose) zu einem Vitaminmangel.

Ein Überangebot an Vitaminen wird als Hypervitaminosis bezeichnet. Das fettlösliche Vitamin (E, E, B, C, A) kann im Organismus, in der Regel in der Lunge, gelagert werden. Wasserlösliche Vitamine werden von den Nieren schnell abgesondert. Hypervitamine sind jene Phänomene, die bei übermäßigem Verzehr der korrespondierenden Vitamine auftritt. Allerdings sind hohe Dosen von Vitaminen eine Option.

In Kombination mit Kalzium ist es unbestreitbar bei der Osteoporosebehandlung. Mit einer chronischen Aufnahme von mehr als 0,3 mg/d kann der umgekehrte Einfluss durch die permanente Akkumulation im Organismus erzielt werden, die Entkalkung der Knochen und damit die Entwicklung der Knochenneubildung wird begünstigt. Die Provitamine Beta-Carotin (Vorläufer von Vitaminen A) können wahrscheinlich das Risiko von Lungenkrebs bei Raucher in hohen Dosen erhohen.

Bei den Vitaminen der B-Gruppe (wasserlöslich) sind Nebenwirkungen in hoher Dosierung nur bei Vitaminen bekannt, wenn sie mehr als 50 Milligramm pro Tag - das Zwanzigfache der täglichen Dosis - eingenommen werden, was zu einer sensorischen Polynuropathie führt[1].

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