Vitamine Ernährung

Die Vitamine Ernährung

Die Vitamine im Ernährungslexikon: Fachbegriffe für Laien verständlich erklärt. Die Vitamine versorgen den Körper nicht mit Energie, sondern übernehmen individuelle, wichtige Funktionen im menschlichen Stoffwechsel. Der nächste Schritt sind Vitamine: Eine gesunde Ernährung kann schnell helfen. Ausgewogene Ernährung ist ideal, um das Immunsystem zu stärken.

Ernährung: Wie viele Vitamine sind intakt?

Besorgniserregend klingt die Nachricht: Vor etwa zwei Wochen lehnte die Lebensmittelkontrolle die Zulassung für den Cornflakes-Riesen Kellogg's für zwölf Frühstückscerealien und sechs Cerealienriegel ab - weil das Haus zu viele Vitamine hinzufügen wollte. "Bei diesen Gehalten an Vitaminen besteht die Möglichkeit, dass die Konsumenten die Grenzwerte überschreiten", erklärt der zuständige Kommissar Paulo Dröstby.

In unseren nordischen Nachbarländern nimmt die halbe Mehrheit der Eltern und drei von vier Kinder tägliche Multivitamin-Tabletten ein. Risikovitamine? Inwieweit ist die Wahrscheinlichkeit groß, heute nicht gut genug mit Vitaminpräparaten versorgt zu werden - oder zu viele? Aber nicht nur in DÃ??nemark, sondern auch in der Bundesrepublik werden Vitamine seit langem neben der eigentlichen ErnÃ?hrung massenhaft konsumiert.

Laut einer Studie der Uni Hannovers schlucken 40 und 32% aller Menschen regelmässig Tabletten, Säften und Pulvern - vor allem, weil sie sich vor Erkrankungen bewahren wollen, weil sie eine eventuell einseitige Ernährung ausgleichen oder Ermüdung und Abgeschlagenheit entgegenwirken wollen. Die Vitaminproduzenten erlebten in den 1990er Jahren einen wahren Aufschwung, doch auch nach der Jahrhundertwende stieg die Anzahl der abgesetzten Verpackungen weiter an.

Die deutschen Bürgerinnen und Bürger wenden heute knapp 1,2 Mrd. EUR pro Jahr für Vitamin- und Mineralstoffergänzungen auf. Frühstückscerealien, wie sie Kellogg's in diesem Land auf den Weg gebracht hat, sind seit langem in den Verkaufsregalen. Müesli, Fruchtsaft und Gebäck, getrocknete Suppen und tiefgefrorenes Gemüse sollen ebenfalls einen "wertvollen Ernährungsbeitrag " liefern, "das eigene Wohlbefinden stärken" oder mehr "Genuss für die Gesundheit" sein.

Sicher ist, dass wir ohne Vitamine nicht auskommen. Noch als der Pole Kasimir Funke 1912 die Vitamine nach diesem Namensgeber benannte, war er der Meinung, dass allein die Nitrogengruppe für ihre Wirksamkeit zuständig sei. In der Folge wurden jedoch andere Vitamine gefunden, die überhaupt keinen Sauerstoff haben. Die meisten Vitamine werden von unserem Organismus nicht oder zu wenig gebildet.

Es genügen schon kleinste Beträge - denn der Körper verwendet sie weder als Baustoff noch als Energieträger. Die Vitamine fördern die Durchblutung, den Zell- und Organaufbau, das Immunsystem: So unterstützt beispielsweise das Schweinevitamin B 1 die Energiegewinnung der Nervengewebe. Das aus fetthaltigen Fischen gewonnene Protein enthält viel Calcium - ein wichtiger Baustein zum Vorbeugen von Knochenschwund und Knochenschwund im hohen Lebensalter.

Ein echter Allrounder ist das berühmte Vitaminsalz, Ascorbinsäure: Es baut den Bindegewebeaufbau auf, begünstigt die Aufnahme von Eisen im Verdauungstrakt, entgiftet den Organismus und stärkt die Immunzellen im Gehirn. "Ohne Vitaminmangel ist es kein Land", meint die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer heutigen Erklärung - dabei ist es wichtig, zwischen "Mangel" und "Unterversorgung" zu unterscheiden.

Wenn ein echter Vitaminknappheit vorliegt, reagieren die Organismen mit spürbaren Krankheitserscheinungen. Extreme Vitamin-C-Mangel als skorbutartige gequälte Seefahrer seit Jahrhunderten: blutendes Zahnfleisch, große Prellungen und Schmerzen an den Waden waren die ersten Zeichen, viele Seefahrer trugen die Erkrankung ab. Die bisher bei Kleinkindern gefürchteten Krankheitsbilder sind auch ein Mangelerscheinungsbild, das durch zu wenig Vitamine hervorgerufen wird.

Nachterblindung kann eine Ursache des Vitamin-A-Mangels sein. In diesem Land beobachtet man eine unzureichende Versorgung mit Einzelvitaminen. Nach Expertenmeinung brauchen die Menschen mehr, um ihren Organismus zu schonen. Dies ist ein Massenerscheinungsbild mit zwei Vitaminen: Im Durchschnitt hat der Deutsche zu wenig Vitamine, die die Hülle der Körperzelle vor der Vernichtung durch die aggressiven Sauerstoffradikalen schützen und die Aggregation der Thrombozyten hemmen.

Es sollte auch mehr Folsäure enthalten - es wirkt bei der Zellbildung und Zellteilung mit, vermeidet gewisse Formen der Anämie und vermeidet eventuell Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem haben einige Bevölkerungsschichten einen gestiegenen Vitaminbedarf - und erhalten deshalb oft nicht genug: "Wer auf Früchte und Gemüsesorten verzichtet, bekommt meist nicht genug Vitamine C", sagt der Paderborner Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Helmut Heese.

"Laut Studien ernähren sich zehn bis 15 Prozente der Menschen weniger als einmal pro Tag von Früchten und Gemüse." Kleinkinder benötigen spezielle Rationen von zwei Vitaminpräparaten - und erhalten sie heute meistens von einem Arzt oder über verstärkte Säuglingsnahrung. Die für die Gerinnung des Blutes wichtigen Tröpfchen des Vitamins C werden daher in der Regel unmittelbar nach der Entbindung ins Blut geträufelt.

Da sie in den ersten Lebensmonaten oft zu wenig in der prallen Luft sind, mangelt es ihnen oft an Vitaminen der Sorte E. Der Organismus kann dieses lebenswichtige Knochenkörpervitamin nur mit Unterstützung von UV-Licht in der Oberhaut produzieren. Deshalb wird der industriellen Säuglingsanfangsnahrung in der Bundesrepublik zehn Millionen eines Gramms des Vitamins C pro l beigemischt. Außerdem erhalten die meisten Säuglinge tägliche Vitamin-D-Tabletten.

Vitamin-Dosis: "Empfohlene Einnahme" Es gibt Vitamin-Empfehlungen für Mann, Frau, Kind und ältere Menschen. Diese werden von der DGE und den zuständigen österreichischen und schweizerischen Spezialgesellschaften entwickelt und sollen Orientierungshilfe sein. Ernährungswissenschaftler bezeichnen ihre Angaben daher behutsam als "empfohlene Aufnahme" oder auch nur als "Schätzwert für eine ausreichende Aufnahme".

Die Bedürfnisse eines Menschen sind meist nicht bekannt", sagt die Leiterin der Abteilung am Deutsches Institut für Ernährungswissenschaft in Berlin, Frau Regensburger. Wie bei den Kleinsten sind viele ältere Menschen mit Vitaminen des Typs C unzureichend versorgt. Zudem erkrankt etwa jeder Dritte über 65 Jahre an einer Gastritis, die zu einer gestörten Vitamin-B12-Aufnahme führen kann.

Stress-Situationen durch Verletzung oder Operation, aber auch extremer psychischer Stress können den Verbrauch an Vitaminen erhöhen - obwohl die Forscher noch nicht genau wissen, wie groß der zusätzliche Anteil an Askorbinsäure sein muss, um die Menschen bestmöglich zu ernähren. Stark rauchende Menschen verbrauchen weniger Vitamine und wandeln mehr davon im Organismus um.

Es wird daher geraten, dass Rauchende nur halb so viel Vitamine zu sich nehmen wie Nichtrauchende. Beim Freizeitsportler nimmt der Verbrauch an antioxidativen Vitaminen zu: Während der Belastung nimmt der Organismus mehr Luft auf und formt mehr Radikale aus freiem Stickstoff, die die Membrane, Proteine und das Erbmaterial im Organismus befallen.

Bei Erkältungen nimmt der Vitamin-C-Gehalt im Gehirn merklich ab. Menschen, die keinen höheren Energiebedarf haben, können ihren Organismus mit ganz normaler Nahrung ausstatten. Fachleute empfehlen eine abwechslungsreiche Ernährung mit einem großen Teil an pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, frisches Fleisch und frisches Fleisch.

"Gesunde Fertiggerichte benötigen keine zusätzlichen Präparate", sagt der Hohenheimer Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Hans Conrad Zimmermann. Einige Menschen, die viele Vitamine benötigen, können sich auch natürlich ernähren: zum Beispiel, indem sie ständig mehr Pfeffer und Citrusfrüchte als Räuchermänner essen. Besonders die Vitaminpillenhersteller weisen gerne auf die mangelnde Lebensmittelqualität hin.

Der Boden, auf dem Broccoli, Birnenbaum und dergleichen gedeihen, ist erschöpft und die Weinlese enthält nur noch einen kleinen Teil des früheren Vitaminreichtums. Andererseits tragen Aufbewahrung und Aufbereitung sogar zum Vitamin-Gehalt bei: Denn wenn man den Äpfel vom Stamm pflückt und den Blattsalat erntet, dann zickt die Zeituhr: die Vitamine:

Ein auf einem Fruchtteller in einem gemütlichen Wohnraum liegender Äpfel kann nach vierwöchiger Lagerung sein ganzes Vitamingehalt einbüßen. Beim Kochen von Gemüsen kann die halbe Menge folkloristischer Säure austreten. Wenn Sie von den Vorteilen der Vitamine so viel wie möglich haben wollen, sollten Sie Früchte und Gemüsesorten an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahren, rasch weiterverarbeiten und so kurz wie möglich beißen.

Für Möhren trägt auch ein kurzzeitiges Dämpfen mit etwas Fett dazu bei, das fettarme Beta-Carotin besser aufzufangen. Ob sie wirklich viel Gutes bewirken als Früchte und Gemüsesorten, ist jedoch weit weniger sicher: Die Resultate zahlreicher Untersuchungen stehen oft im Widerspruch zueinander. Das Beispiel der "Antioxidantien", bekannt als "ACE-Vitamine", verdeutlicht, dass die Wirksamkeit von Vitamin-Präparaten noch nicht wirklich beurteilt werden kann.

Diese werden beispielsweise durch UV-Strahlung, Umweltgift oder Rauch verursacht und wirken als "Oxidationsmittel" im Organismus, um Zellhülle, Proteine und genetisches Material anzugreifen. Da die Vitamine und Beta-Carotin, ein Vorläufer von Vitaminen der Gruppe B, als "Antioxidantien" aggressive Stoffe neutralisieren können, galten sie als die ideale Medizin.

In den letzten zehn Jahren wurden in den letzten zehn Jahren mehr als zehn große Untersuchungen über die Auswirkungen von antioxidativen Vitaminen in ganz Deutschland und den Vereinigten Staaten durchgeführ. Ingesamt 110.000 Menschen haben die Vitamine B, H und E, Beta-Carotin oder ganze Drinks auf freiwilliger Basis und in regelmäßigen Abständen geschluckt. Bei aller Zweifelsfreiheit empfehlen Ärzte einigen Patientinnen und Patienten Vitaminpräparate.

"Dabei geht es nicht darum, jedem Menschen eine Nahrungsergänzung zu empfehlen", sagt Ernährungsberater Dr. med. Biesalski. "Wir müssen aber Risiko-Gruppen mit höherem Bedürfnis definieren." "Fachleute glauben, dass Vitamine für Ältere nützlich sind - sie werden in der Regel in Injektionen gegeben, um den oft beschädigten Magen-Darm-Trakt zu vermeiden. Außerdem sollten Vita-min Di oder Multi-Vitamine die älteren Menschen in Ruhe einnehmen.

Allerdings fangen viele erst wenige Monate später mit der Einnahme von Folsäure an - obwohl sie besonders in den frühen Stadien der embryonalen Entwicklung von Bedeutung ist. Dadurch hat sich die Anzahl der Neuralrohrdefekten laut Untersuchungen um rund 30 Prozentpunkte verringert", sagt Prof. Dr. Klaus Pietrzik, Universitätsprofessor an der Uni Bonn und Vorsitzender der Society for Applied Vitamin Research.

Menschen mit einer Ernährung können auch von Vitamintabletten leben. Obwohl der Organismus beim Verhungern in der Regel keinen höheren Nährstoffbedarf hat, enthält viele Schlankheitsmenüs nicht mehr den üblichen Anteil an Nährstoffen: "Wenn Sie auf Diäten sind und wenig oder gar nichts zu sich nehmen, kann ein multivitaminhaltiges Präparat Sinn machen. Allerdings sollte man keine sehr hohen Dosen von Tabletten einnehmen, sondern sich an die üblichen Ratschläge der Ernährungsgesellschaft halten", sagt die Leiterin der Abteilung am DZF.

Zwar ist es kaum möglich, zu viel Ascorbinsäure und Co. mit normaler Ernährung zu füttern (höchstens durch extrem hohe Anteile der Vitamin-A-Bombenleber), aber Tabletten können eine Überdosierung bewirken - vor allem in Verbindung mit angereicherter Ernährung. Die wasserlöslichen Vitamine - in hoher Dosierung aufgenommen - werden in der Regel vom Organismus unbenutzt über den Harn abgegeben.

Allerdings scheint große Menge an wasserlöslichem und dennoch wasserlöslichem Vitaminen das Erscheinungsbild von Harnwegssteinen bei sensiblen Menschen zu begünstigen. Auch andere in Wasser lösliche Vitamine können in großen Stückzahlen negative Auswirkungen haben: Die Einnahme von 50-500 mg pro Tag führt zu langfristigen schwerwiegenden Nervenkrankheiten, die sich unter anderem durch stetiges Prickeln in Arm und Bein manifestieren.

Problematisch sind die fettabbauenden Vitamine, insbesondere die Vitamine AD und AD: Sie können vom Organismus nicht über die Niere ausgeschieden werden. Das ist eine Sparmassnahme der Entwicklung, sagt der Paderborner Ernährungsberater Dr. med. Helmut Haseker: "Die Vitamine 1 und 2 waren schon immer knapp an Vitaminen in unserer Lebensmittel. Mit einem Übermaß hat unser Organismus nicht umgehen können - wir haben dafür im Laufe der Entwicklung keine gute Ausscheidungsbahn eingenommen.

"Vor allem die Vitamine C und C akkumulieren hauptsächlich in der Haut und können in sehr hoher Dosierung Vergiftungssymptome hervorrufen: Vitamine können in chronischen Dosierungen auch die Organen, insbesondere die Niere, zur Verkalkung bringen. Die Vitamine A1 und A2 müssen daher in hoher Dosierung verordnet werden.

Es besteht ein ungehindertes Risiko, Vitamine zu verschlucken, insbesondere für schwangere Frauen, Rauchende, Kinder und Menschen mit gewissen Krankheiten. "Vor allem in den ersten Lebensmonaten sollten Frauen keine Vitamin-A-Ergänzungen einnehmen. Ein Supplement ist tatsächlich nur bei einer drohenden Unterernährung, etwa bei Vegetarierinnen, notwendig, sagt der Vorsitzende der Bundesvereinigung für Ernährung, Dr. med. Helmut Erbersdobler. in Deutschland.

Es wird vermutet, dass es in hoher Dosierung das Neugeborene schädigt. Beta-Carotin ist für stark rauchende Menschen riskant: Es kann die Lungenkrebs-Rate steigern, statt sie zu mindern. Die Bundesanstalt für gesundheitliche Risiken rät seit Jahren auch dazu, auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Beta-Carotin zu verzichtet. Der Bedarf an Vitaminen bei Kleinkindern wird viel diskutiert: "Kinder sind in der Regel kleiner und sensibler, Zubereitungen für die Erwachsenen können für sie zu hoch sein", sagt er.

Gewisse Erkrankungen oder die zu ihrer Behandlung eingesetzten Arzneimittel können auch das Risikopotenzial für höhere Vitamin-Dosen erhöhen. Falls Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und regelmässig Arzneimittel einnehmen, sollten Sie vor der Einnahme von Vitaminen mit Ihrem Hausarzt reden. Es gibt noch immer keine "sicheren Höchstwerte" für viele Vitamine. Diese Vitamine werden zwar als verhältnismäßig harmlos angesehen, es ist aber auch nicht möglich, eine ungefährliche Höchstgrenze festzulegen.

Auch für die Vitamine der Gruppe sind die Angaben noch nicht ausreichend für einen genauen Wert. Es gibt auch keine Vorschriften, die exakt bestimmen, wie hoch der Gehalt an Vitaminen in Tabletten, Sprudeltabletten oder verstärkten Nahrungsmitteln sein darf. Obwohl in der Bundesrepublik eine neue Regelung in Deutschland in Kraft tritt, die festlegt, welche Vitamine ein Produzent hinzufügen darf, wurden keine Maximalmengen gefunden.

"Die Faustformel lautet derzeit: Ein Ergänzungsfuttermittel sollte nicht mehr als das Dreifache des Tagesbedarfs eines Vitamin pro Tag bereitstellen. Ist mehr drin, muss das Präparat als Medikament genehmigt werden", sagt Dr. med. Rolf Grossklaus, Chef der Abteilung für Lebensmittelmedizin am BfR. Wenn Sie einen höheren Bedarf an Vitaminen haben und glauben, dass Sie ihn nicht mit gesünderen Lebensmitteln abdecken können, sollten Sie vor der Einnahme der Tablette überprüfen, ob Vitamine für Sie schädlich werden können - wie z.B. Raucher und Schwangere.

Wenn Sie immer noch Angst haben, dass Sie trotz der Ergänzung nicht genug erhalten, können Sie einen Ernährungsberater um Beratung bitten. In solchen FÃ?llen nimmt Frau Dr. med. Gudrun BÃ? den Körper unter die Lupe und untersucht das ErnÃ?hrungsverhalten des Menschen, z.B. durch die FÃ?hrung eines Esstagebuchs. Mit speziellen Labortests von Laborwerten von Blut und Harn ermittelt der Arzt dann zielgerichtet den Vitaminspiegel des Erkrankten.

Sie glaubt nicht an Untersuchungen, bei denen der Arzt die Menge aller Vitamine im Körper für 1000 EUR ermitteln und damit den gesundheitlichen Zustand einschätzen will: "Das ist zweifelhaft. Bei einseitiger Ernährung eignen sich jedoch ein Beratungsgespräch mit einer Ernährungsberaterin und ggf. ein spezieller Bluttest. Wenn man die Fachleute befragt, was sie über Vitamine denken, hört sich gesundes Essen sehr einfältig an.

"Fünf Mal am Tag", die bisherige Regelung der Krebsvorsorge, wird von vielen auch als privates Glaubensbekenntnis angesehen. "Es wundert mich immer wieder, wie richtig der Rat meiner Grossmutter war", sagt sie. "Wir aßen Karotten mit Butterschmalz, im Sommer Kraut und Kraut und im Herbst viel saisonales Essen."

Mehr zum Thema