Vitamine in der Nahrung

Lebensmittel-Vitamine

Sie sind für den Menschen unentbehrlich und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Da die meisten Vitamine nicht vom Körper selbst produziert werden können, müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Menschen sind auf eine vitaminreiche Ernährung angewiesen, da sie nur sehr wenige Vitamine in geringen Mengen selbst produzieren können. In den Wintermonaten ist unser Körper auf interne Speicher angewiesen, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Untersuchung von Nahrungsmitteln auf Vitamine

Die Vitamine sind lebenswichtige Lebensmittelbestandteile, da sie für den Menschen wichtig sind. Zusätzlich zu den natÃ?rlichen Vitalstoffen werden den Nahrungsmitteln bei der Produktion und Weiterverarbeitung auch die synthetischen Vitamine beigemischt. Diese Vitamine sind in der Schweiz produktspezifisch deklariert und in der "Verordnung des EDI über den Zusatz essentieller oder physikalisch wirksamer Substanzen zu Lebensmitteln" vom 23.11.2005 und in der "Verordnung des EDI über besondere Lebensmittel" vom 23.11.2005 regelm.

Brauchen Sie eine Vitaminbestimmung durch ein anerkanntes schweizerisches Vertragslabor? Alle Vitamine testen wir für Sie nach den von uns erstellten Verfahren rasch, fachkundig und sicher. Wissen Sie, welche Differenzen sich aus der Addition der einzelnen Vitamin-Derivate zur Analyse ergaben? Das sind Vitamine, Pro-Vitamine und Aminoide?

Die Vitamine sind Organismen, die vom menschlichen Organismus für lebenswichtige (essentielle) Aufgaben gebraucht werden, aber im Metabolismus nicht oder nicht in ausreichender Menge produziert werden können. Deshalb müssen sie regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt werden, entweder als Fertig-Vitamine oder als Provitamin, die dann in die jeweiligen Vitamine umgerechnet werden.

Vitamine fungieren im Unterschied zu den gleichfalls essenziellen Speisefettsäuren und essenziellen Amino-Säuren weder als Bausteine des Körpers noch als Energielieferant, sondern sind wesentlich an der Katalyse (Coenzyme) oder der Steuerung (hormonähnliche Substanzen) von Körperfunktionen beteiligt. 2. Daher werden nur sehr kleine Vitaminmengen für die physiologischen Effekte gebraucht. Ingesamt 13 Substanzen haben diese Eigenschaft und werden je nach ihren physischen Qualitäten in wasser- und fettunlösliche Vitamine unterteilt:

Schon die oben genannte simple Begriffsbestimmung von Vitaminpräparaten sollte eine klare Klassifizierung erlauben. Trotzdem werden aktive Inhaltsstoffe immer noch als Vitamine eingestuft, zum Teil in Unwissenheit über ihre pharmakologische Wirkung, aber auch aus marktstrategischen Erwägungen, obwohl sie nicht der eigentlichen Bestimmung des Vitamins entsprechen. Obwohl diese so genannten Vitamine vitaminähnlich sind und im Unterschied zu Vitaminpräparaten in der Nahrung vorkommen, werden sie auch vom Organismus induziert.

Einige dieser Vitamine sind im Folgenden als Beispiele aufgeführt: Pro-Vitamine dagegen sind immer noch wirkungslose Vorläufer von Vitaminpräparaten und müssen erst im menschlichen Gehirn in diese umgerechnet werden. Weshalb sollte der Vitamin-Gehalt von Nahrungsmitteln analysiert werden? Die Vitamine haben eine wesentliche Ernährungsfunktion und werden daher zusätzlich zu den bereits vorliegenden Naturvitaminen aus technischen und ernÃ?hrungsphysiologischen GrÃ?nden speziell in der Nahrungsmittelproduktion und in der Lebensmittelverarbeitung beigemischt.

Hypovitaminose (Mangelerscheinungen wie z. B. Scurvy bei einem Vitamin C-Mangel oder Rachen bei einem Defizit an Vitaminen D) und zu einem späten Zeitpunkt Avitaminose (schwere Form von Mangelerscheinungen), die zum Tode führt. Ein zu hoher Gehalt, insbesondere an fettähnlichen Vitaminen, kann ebenfalls zu Problemen führen. 2. Die Vitamine werden über die Nahrung aufgenommen und lange im Körperfettgewebe gespeichert, was zu giftigen Wirkungen (Hypervitaminose) führt.

Übermäßig große Mengen an Wasser löslichen Vitaminen sind weniger bedenklich, da sie vom Organismus schnell abgesondert werden. Zur Vermeidung dieser Mangelerscheinungen und Überdosierungen gibt es rechtliche Bestimmungen zu den Gehalten an Vitaminen in Futter. Beispielsweise legt Art. 4 der FDHA-VO über den Zusatz essentieller oder physikalisch nutzbarer Substanzen zu Nahrungsmitteln die höchstzulässige Dosis an Vitaminen fest.

Bei allen Vitaminen außer den Vitaminen A1 und A2 darf maximal die 3-fache tägliche Dosis den Vitaminverlust während der Aufbewahrung auffangen. Eine Überdosis von max. 200 % der täglichen Dosis und für Vitamine der Kategorie C von max. 150 % ist zulässig.

Zu den empfohlenen Tagesdosen siehe Anlage 1 der genannten Verordnun. Bei regelmäßiger Ermittlung des Vitamingehalts können Produktionsfehler (z.B. Störungen bei der Dosierung von Vitaminmischungen) früh entdeckt werden. Mit der Lagerung der Nahrungsmittel im Zuge von Stabilitätsuntersuchungen kann auch die Zusammenstellung der Präparate sowie deren Vitamingehalt bei Verzehr oder Haltbarkeitsdatum überprüft werden.

Worauf ist bei der Auftragsvergabe von Vitaminanalysen im Sinn einer schnellen und reprÃ?sentativen Auftragsbearbeitung zu achten? Die Vitamine können durch Lichteinwirkung, Wärme und Sauerstoff in unterschiedlicher Menge vernichtet werden. Die folgende Übersicht gibt einen Einblick in die Resistenz der einzelnen Vitamine gegen solche äußeren Einwirkungen. Für die Untersuchung von lichtsensitiven Vitalstoffen wie z. B. Vitamine wie z. B. Vitamine der Sorte Provitamine sind daher z. B. der Transport in Braunglasgefäßen zu bevorzugen.

Wegen der bekannt gewordenen Vitamingeinbußen durch äußere Einwirkungen kommen besonders bei hoch konzentrierten Vitaminvormischungen in der Lebensmittelproduktion Schutzkapseln zum Einsatz, um bereits während der Herstellung einen Verlust zu verhindern. Die Mikrokapseln sind sehr beständig und werden bei der routinemäßigen Vitaminanalyse nicht gecrackt, was zu einem erheblichen Vitaminmangel während der Analyse führt.

Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, welches der Vitamine während der Produktion zugegeben wurde, da dies einen unmittelbaren Einfluß auf die zu verwendende Analysemethode, deren Umsetzungsvariante oder die Berechnung der Ergebnisse hat. Beispielhaft: Wurde die Wirkstoffform (z.B. Retinol) oder ein Abkömmling der Wirkstoffform (z.B. Retinylacetat) unmittelbar verwendet?

Sinnvoll ist es, einen Anhaltswert für die entsprechenden Vitamine zu haben, da dies die Auswahl der Methoden mitbestimmt. Bei hochkonzentrierten Vitaminvormischungen sind die chemischen Methoden wie HPLC-UV die bevorzugte Lösung, während für niedrigere Vitamin-Konzentrationen in Nahrungsmitteln evidenzsensitive biologische Untersuchungen mittels Mikroorganismen-Wachstum die bevorzugte Lösung sind.

Auch interessant

Mehr zum Thema