Vitamine Mineralstoffe Spurenelemente Tagesbedarf

Mineralstoffe Spurenelemente Tagesbedarf

Vor allem Senioren sind anfällig für Vitaminmangel. Die Spurenelemente - Vitamine - Mineralstoffe: So werden Sie optimal versorgt. In der Kategorie Spurenelemente finden Sie Informationen über Spurenelemente. Ist der tägliche Bedarf an Mineralien und Spurenelementen hoch? Täglicher Bedarf Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente/Nährstoff-Referenzwerte gemäß EU-Richtlinien.

Allgemeine Informationen

Viele Menschen benötigen keine Nahrungsergänzung, denn eine ausgeglichene tägliche Diät liefert ihnen alles, was sie benötigen. Manche Menschen befürchten jedoch, dass sie ihren Nahrungsmittelbedarf nicht durch ihre tägliche Nahrung abdecken können. Fast 28 von 100 Menschen konsumieren Nahrungsergänzungen mit Vitamin- und/oder Spurenelement. Ungefähr zwei Dritteln davon sind weiblich, ein weiteres Drittel männlich.

Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittelwirtschaft hat eine detaillierte Umfrage bei einer großen Anzahl von Menschen in der Bundesrepublik durchgeführt, um festzustellen, was sie im Durchschnitt eines jeden Monat zu sich nehmen und wie sich dies auf die empfohlene Nährstoffzufuhr bezieht. Demnach ist die Proteinversorgung in der Regel mehr als zufriedenstellend, der Vollkornproduktanteil könnte erhöht werden und der Gehalt an tierischen Fetten in der Kost ist zu hoch.

Sowohl bei Männern als auch bei Männern sollte die Aufnahme von Fasern erhöht und vor allem bei Männern der Alkoholkonsum erheblich reduziert werden. Die Kalziumversorgung ist unzureichend, vor allem bei Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und bei älteren Menschen. Dies trifft besonders auf die unter 50-jährigen zu, aber auch auf die älteren Menschen und nicht auf die Manner.

In diesem Land werden die Menschen mit den meisten Vitalstoffen - mit Ausnahme von Vitamin C und Folsäure reichlich oder in ausreichendem Maße ernährt. Durch die Bildung des Vitamins in der Körperhaut liefert der Organismus den größten Teil des Vitamins selbst. Der Verzehr von Lebensmitteln hingegen ist von untergeordneter Bedeutung. Allerdings liegen bei knapp 60 von 100 Menschen in der Bundesrepublik die Blutkonzentrationen von Vitamine unter dem, was als erwünscht gilt.

Weil die körpereigene Produktionsfähigkeit von Vitaminen mit zunehmendem Lebensalter sinkt, ist ein Mangel an Vitaminen am ehesten bei Menschen über 65 Jahren zu erwarten. Die landesweite Untersuchung zeigte, dass pro Tag in allen Altersklassen zwischen 250 und 282 µg der Folsäure absorbiert werden - signifikant weniger als die empfohlene Menge von 400 µg pro Tag.

Ernährungsbericht der Ernährungsgesellschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft zeigte jedoch, dass 85 von 100 ausgewachsenen Menschen noch genügend mit Folsäure beliefert werden. Viele Menschen wählen beim Kauf alltäglicher Nahrungsmittel Produkte, die speziell mit Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelemente-Anreicherungen versehen sind.

Diese Nahrungsergänzung ist mit einer Erwartungshaltung verbunden, die über die rein pflanzliche Kost hinausgeht. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die speziell verabreicht werden, sollen die Auswirkungen von Streß kompensieren, Kindern ein besseres Lernverhalten ermöglichen, chronische Krankheiten und Tumore verhindern und das Älterwerden verzögern. Nichtsdestotrotz gibt es an vielen Stellen Informationen darüber, wie viel Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente jeden Tag "notwendig" sind.

Wissenschaftliche Informationen werden von der Deutschen Ernährungsgesellschaft (www.dge.de) zur Verfügung gestellt. Die in der Tabelle "Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente" unter "Tagesbedarf" aufgelisteten Mengen basieren auf den von den Ernährungsgemeinschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinschaftlich festgelegten "Referenzwerten für die Nährstoffaufnahme". Der als Tagesbedarf festgelegte Betrag muss nicht an jedem Tag genau eingenommen werden.

Diese werden so berechnet, dass der Organismus eine bestimmte Menge an Reserven bilden kann, so dass Fluktuationen absorbiert und ein kurzfristiger Anstieg der Nachfrage abgedeckt werden kann. Über einen längeren Zeitraum sollte dies jedoch etwa das 7-fache der täglichen Menge pro Kalenderwoche betragen. Einige Medikamente können auch den Vitaminbedarf beeinträchtigen.

Die schwangeren und stillenden Mütter benötigen wesentlich mehr als andere Mutterschaften. Grundsätzlich kann der Nährstoffbedarf durch eine ausgewogene Ernährung in Deutschland gedeckt werden. Ist dies jedoch für einen Stoff nicht möglich - etwa weil es kein Nahrungsmittel gibt, das eine ausreichende Quantität des betreffenden Stoffes liefert - reagiert der Gesetzgeber und/oder die Ärzteschaft in der Regel auf ihn.

Als Beispiel sei hier die Zufuhr von Natrium und Chlor genannt. Das Jodangebot könnte durch den Konsum von mehr Meeresfisch verbessert werden, aber in der Bundesrepublik ist - anders als zum Beispiel in Japans Land - der Fischkonsum nicht integraler Teil der allgemeinen Nahrung. Weil aber eine verbesserte Jodversorgung der Menschen aus gesundheitlichen GrÃ?nden zwingend notwendig ist, hat der Gesetzgeber die Anreicherung von Speisesalz mit dem Iod gestattet.

Im Gegensatz dazu beruht die Fluoridbehandlung auf der Tätigkeit von Ärzten und Müttern, die Kindern nahe legen, ihre eigenen Zahnbürsten zwei Mal am Tag mit Fluorid-Zahnpasta zu benutzen, um Karies vorzubeugen. Die Anreicherung von Lebensmitteln für den allgemeinen Verzehr mit Lebensmitteln ist in den USA besonders weitverbreitet. Zum Beispiel ist es gängig, dem Getreide für die Zubereitung von Getreide, Weizen und Früchten Folsäure und andere Vitamine beizufügen.

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