Wann Wirkt Schwarzkümmelöl

Wenn Schwarzkümmelöl wirkt

Das Schwarzkümmelöl ist eine vielseitige Nahrungsergänzung und auch ein Heilmittel. Das Schwarzkümmelöl hat eine antibakterielle, antiseptische und antimykotische Wirkung. Das Schwarzkümmelöl hat antimykotische und antibakterielle Eigenschaften. Schwarzkümmelöl ist vor allem für seine Wirkung auf das Immunsystem bekannt geworden. Der Schwarzkümmel (Nigella sativa) sieht nicht nur schön aus, sondern hat auch zahlreiche medizinische Wirkungen.

Schwarzkreuzkümmel und Schwarzkümmelöl haben eine vielseitige Wirkung.

Schwarzkreuzkümmel - kurz gesagt Neger (Nigella sativa) - wird seit Tausenden von Jahren mit Erfolg in unterschiedlichen Heilsystemen verwendet. Obwohl Schwarzkreuzkümmel eine bedeutende Nahrungsquelle ist, werden Schwarzkreuzkümmel und Schwarzkümmelöl mit ihren vielfältigen Wirkungsweisen als Naturheilmittel für viele Erkrankungen in vielen Disziplinen verwendet - wie zum Beispiel in der griechisch-arabischen Heilkunde und in der traditionell-asiatischen Heilkunst, der Naturheilkunde und in der Volksmedizin.

Der pfeffrig gewürzte schwarze Kümmel ähnelt etwas stark dem Duft von etwas Seesam mit einer hellen Kreuzkümmelnote. Noch heute sind die Schwarzk örner - in Asien auch als "Schwarze Zwiebel" bekannt - verstreut - vergleichbar mit Flachbrot in Form von Sojasamen. In den vergangenen Dekaden wurden viele Wirkstoffe von Thymochinon, Thymohydrochinon, Dithymochinon, Tymol, Karvacrol, Nigellimin-N-oxid, Tigellicin, Tigellidin und Alphahederin extrahiert.

Außerdem wurden mehrere pharmakologische Effekte von Schwarzkümmelsamen, Schwarzkümmelöl und Schwarzkümmel-Extrakten entdeckt: immunstimulierende, entzündungshemmende, blutzuckersenkende, blutdrucksenkende, antiasthmatische, antimikrobielle, antiparasitäre, antikarzinogene Wirkung. Die eigentliche Schwarzkreuzkümmel - die heute auch im Märzfeld kultiviert wird und sehr gut gedeiht - wird als schmale bis kompakte Jahreskräuterpflanze gezüchtet und hat eine Wuchshöhe von 15 bis 50 Zentimetern.

Am bekanntesten ist es als Würze auf türkischen Fladenbroten. Ursprünglich stammt der Schwarze Kreuzkümmel aus West- Asien, dem Iran und der Tuerkei. Echtes Schwarzkreuzkümmel ist auch bekannt als rumänischer Coriander, Spargel, Brotgewürz, Paniermehl, Nonnennägel oder Nonnenkerne. Die Kerne (Semen Napoleon oder Sperma Melanthii) bestehen aus 0,5-1,5% ätherischen Ölen, 25-40% Fettöl, etwa 1,5% Saponin und den Bitterstoffen Napoleon, Tanninen sowie den Nigellonen und Thymochinonen.

Letztere wirkt zwar gecholeretisch, aber sie lösen Bronchialkrämpfe. Als Karminative wird sie in Tees und Kräutern beigemischt. Die Kerne werden als Gewürze für Gebäck geschätzt und in der Parfumerie und der in Ost-Indien als Speiseöle verwendeten Ölsorte oleomarkiert. Wichtigste Bestandteile des Schwarzkümmelöls sind 21% Protein und 35% Pflanzenfett.

Linolsäure wirkt stabilisierend auf die Zellmembran, während die Prostaglandine eine entzündungshemmende Wirkung haben. Die essentiellen Öle sind in erster Linie Nickelon semohiprepinone, das gegen Pertussis und Asthma bronchiale wirksam ist. Laut Studien des Forschungsinstituts für Krebsforschung der Insel Cortina, Südcarolina, hat ägyptisches Schwarzkümmelöl signifikante Auswirkungen auf das Abwehrsystem des Menschen, kann Knochenmarkzellen anregen, die Bildung von Abwehrzellen anregen und die Interferonbildung anregen.

Im King's College Londons haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das ägyptische Schwarzkümmelöl eine starke entzündungshemmende Wirkung hat und daher bei Rheumatismus und Gelenksteifheit verwendet werden kann. Die heilende Wirkung von Schwarzkreuzkümmel bei asthmatischem Leiden wurde in einer Untersuchung der Berlin Charité untermauert. Der Kreuzkümmel hat einen schwarzen Kern. Der lateinische Begriff "niger" = black oder "nigellus" = blackish fand seinen Ausdruck im Nachnamen.

Schon in der Frühzeit wurde Schwarzkreuzkümmel mit zahlreichen Heilkräften in Verbindung gebracht, die derzeit von der Naturwissenschaft wiederentdeckt werden. Vor diesem Hintergrund fand man im Grabmal des Pharaos Tut-ench-Amun eine Flasche Schwarzkümmelöl. Der Grieche Mediziner und Analytiker in Griechenland, der auch die Verwendung der Kerne als Entwurmungsmittel erwähnt, während der Grieche über die Verdrängung der Schlange durch den Schleim oder die Melaspermone meldet.

Die arabischen Gelehrten wußten, daß die Ärzte der pharaonischen Kirche Schwarzkümmelöl gegen Atemwegserkrankungen, weibliche Beschwerden und Körperschwäche verwendeten. Das Schwarzkümmelöl wurde vor allem als Mittel gegen Hautkrankheiten und unerklärliche Hautentzündungen angesehen. Im Alten Testament und im Propheten Muhammad wird auch Schwarzkreuzkümmel als Mittel erwähnt. Charlemagne empfiehlt den Schwarzkümmelanbau als Würze in der Landgutverordnung "Capitulare de Villis" von 812 - eine Anleitung für den Heil- und Nutzpflanzenanbau in den Schlossgärten.

Bis ins sechzehnte Jh. kannte und nutzte der Biologe die Heilwirkung des "Schwarzkümmels", wie er damals nannte. Im Kräuterbuch des XVI. Jahrhunderts wurde Schwarzkreuzkümmel auch als "Black Koreander" bezeichnet. Schwarzkreuzkümmel hat offenbar eine spezielle Rolle im islamischen Glauben gespielt.

Mohamed hat gelehrt, dass schwarzer Kreuzkümmel vor allen Erkrankungen schützt. Hieraus hat sich entwickelt, dass in ganz Europa Schwarzkreuzkümmel als Pfeffer-Ersatz verwendet wurde und dass im Volksmund oft von einer magischen Abwehrwirkung gegen Tierkrankheiten gesprochen wird. Herkunft und weitere Studien: Schwarzkreuzkümmel - historisch und pharmaziell.

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