Was Bewirkt Spirulina

Ursachen Spirulina

Springe zu Was ist Spirulina? Die Spirulina gilt als das gesündeste Nahrungsmittel der Welt. Sprung zu Was ist die Spirulina-Alge? Aber noch vor wenigen Jahren kannte kaum jemand Spirulina. Die Raumfahrt beweist, dass an dieser Aussage tatsächlich etwas dran ist.

Spirulina: Die gesundheitsfördernde Algenart, die tatsächlich ein Erreger ist.

Die Spirulina - die Zauberalge? Die Spirulina ist eine mikroskopische blau-grüne Alge, die in Salzwasserseen gedeiht und das Meer während der "Algenblüte" in ein dunkelgrünes eintaucht. Eigentlich ist Spirulina nicht den Alge (Pflanzen) zuzuordnen, sondern den Keimen (Blaualgen oder Cyanophyceen). Mit den eiweiß-, vitamin- und mineralstoffreichen blaugrünen Alge konnten die Araber bereits umgehen.

Spirulina ist heute als Nahrungsergänzung sehr populär und wird in Tablettenform oder als Puder verkauft. Doch wie die Studiensituation exakt aussehen wird, erfahren Sie im Abschnitt über die heilende Wirkung von Spirulina. Die Spirulina ist gutverträglich und hat keine Seiteneffekte. Was kann Spirulina für Sie tun? Spirulina wird seit langem verwendet, vor etwa 50 Jahren wurde das fotosynthetisch wirksame Keim als Nahrungs- und Nahrungsergänzung aufgedeckt.

Der überwiegende Teil der Ergebnisse stammt aus Laborversuchen und Tierexperimenten, die klinischen Untersuchungen am Menschen sind noch rar und haben in der Regel den Stand einer Vorstudie nicht erreicht. Die Spirulina erscheint als interessante Kandidatin, aber ein zielgerichteter Gebrauch zur Therapie von Erkrankungen wird zurzeit nicht empfohlen, da ihre Effektivität nicht gewährleistet werden kann.

Die Spirulina soll eine antivirale Wirksamkeit haben (Herpes, Grippe, Zytomegalie, Cytomegalie, Leberentzündung, HIV-Virus) sowie das Abwehrsystem verstärken und Allergie lindern, dies wird in der Regel durch Labortests unter artifiziellen Voraussetzungen nachgewiesen. Es gibt auch Anzeichen für metabolische Effekte in Tierexperimenten und kleinen Untersuchungen am Menschen: Spirulina könnte den Fett- und Zuckerspiegel sowie den Druck im Blut mindern. Dieser Organschutzeffekt basiert auf der antioxidativen Wirksamkeit von Blaualgen (wie Phenolen und ß-Carotin, Tocopherolen).

Spirulina hat nach ersten Untersuchungen eine antioxidierende Wirkung: Spirulina (8 g/Tag für 16 Wochen) hat in einer Untersuchung mit 78 alten Koreanern die Antioxidationskapazität des Bluts bei den Teilnehmerinnen verbessert. Beim Diabetiker (8 g/Tag 12 Wochen) wurde auch ein Rückgang der oxidativen Schäden im Blutsystem festgestellt (gemessen am Oxidationsmittel Malondialdehyd).

Die Spirulina hemmt die Veränderung und verhindert auch eine Vernichtung der Nierenstrukturen. Besonders sind auch die Zellenwände von Blaualgen mit vielen beladenen und polarisierten Rückständen (Carboxyl-, Hydroxy-, Phospat-, Sulfatreste). Spirulina wird zur Entfernung von Schwermetallen verwendet. Denn es ist möglich, dass bei gleichzeitiger Einnahme von Blaualgen Schwermetallen aus dem Darminhalt ausgeschieden werden.

Die Blaualgen scheinen jedoch oxidative Schäden durch die Metallteile zu absorbieren. Ausschlaggebend ist jedoch die Sauberkeit des Spirulina-Produkts (frei von Schwermetallen und Toxinen!). In Mäuse und Mäuse, in denen Arthrose artifiziell hervorgerufen wurde, hatte die Verabreichung von Spirulina eine entzündungshemmende Auswirkung. Der anti-arthritische Effekt von Spirulina ist auf antioxidative Inhaltsstoffe wie Phycocyanine, Carotinoide, E und die Vitamine B 1, B 2 und B 2 zurückzuführen.

Aber nicht nur das Immunsystem wurde stimuliert, sondern auch allergische Reaktion und Autoimmunarthrose dämpfen die übermäßige Immunantwort: Wie bei Versuchen mit Tieren beobachtet wurde, wird durch die Verabreichung von Phykocyanin die Histaminfreisetzung bei allergisch-induzierten Entzündungen wenigstens partiell unterdrückt. Spirulina lindert bei allergischer Rhinitis die Schleimhautentzündung und die Bildung von allergikertypischen Immunglobulinen (Immunglobulin E).

2 Gramm Spirulina/Tag wurden 6 Monaten lang eingenommen. Die Zubereitung konnte mit Spirulina mit einer laufenden Schnauze, geschwollener Schnauze, Schwellungen der Schleimhaut und Jucken auffallen. Tatsächlich verhindern Sulfatzucker (Spirulan) und einige andere Schwefelverbindungen die Infektionskraft und Proliferation einiger Erreger, wie z. B. herpes simplex Typ 1 und 6 (Natriumspirulan) und HIV-1 (Calciumspirulan) in Labortests.

Anders verhält es sich bei der oralen Verabreichung: Eine klinische Untersuchung mit einem Spirulina-Trockenextrakt zeigte bei etwa 20 % der Testpersonen eine Reaktion, die nicht wesentlich höher war als bei der Substanz Silbermarin aus der Mildistel. Im Rahmen von HI-Virus fand eine Untersuchung mit 11 Teilnehmenden statt, die vor allem die Toleranz von Spirulina und Braunalgen (Undaria pinnatifida) untersuchte.

5 g (Spirulina, Andaria oder beides) wurden 3 Monaten lang genommen und die Zubereitungen haben sich als gut erwies. Weitere Studien an Patienten mit HI-Virus haben keinen nennenswerten Nutzen gezeigt: Eine Nahrungsergänzung mit Spirulina konnte die Krankheit in Bezug auf Progression und Gewichtzuwachs nicht wesentlich bessern. Diverse Auszüge aus Spirulina zeigen eine antibakterielle Wirkung in vivo.

Es ist nicht bekannt, wie sich dies auf eine Aufnahme auswirken wird. Die Spirulina wurde mit Erfolg bei den Tschernobylopfern in Rußland verwendet. Durch die Verabreichung von 5 g Spirulina-Tabletten konnte die Bildung von Blut und die Abwehr des Immunsystems der betroffenen Patienten gesteigert werden. Spirulina (10 g) hat auch bei mangelernährten afrikanischen Kleinkindern den Blutwert als Nahrungsergänzung erhöht, wahrscheinlich durch den Eisenanteil von Blaualgen.

In einer indischen Untersuchung wird der Anstieg des Blut-Hämoglobinspiegels bei blutarmen Mädchen auf etwa 10% in einer 4-wöchigen Therapie mit 5 Gramm Spirulina pro Tag geschätzt. Eine präventive Wirksamkeit gegen Arterienverkalkung wird durch mehrere Faktoren suggeriert, jedoch fehlt es an aussagekräftigen Untersuchungen bei Patientinnen und Patienten mit entsprechendem Risiko. Die Gefässreaktion wird bei Übergewichtigen geändert, die Hauptschlagader kontrahiert kräftiger und erweitert sich weniger zu korrespondierenden Reizen.

Spirulinaextrakt normalisiert die Aortenreaktion. Der Antioxidationseffekt reduziert die Fettverbrennung, eine Tatsache, die bei der Entstehung von Arterienverkalkung eine Rolle spielt. Die antihypertensive Wirksamkeit sollte ebenfalls gut sein: Die antihypertensive Wirksamkeit könnte auf den erhöhten Kalium-Gehalt von Spirulina zurückzuführen sein. Bei Spirulina wurden in mehreren Versuchssituationen hohe Fettgehalte (Triglyceride, Totalcholesterin, LDL-Cholesterin) beim Menschen gesenkt: Darüber hinaus scheinen Phycocyanine die Cholesterinaufnahme im Verdauungstrakt zu reduzieren und tragen so zur Reduktion des Fettgehalts bei.

Eine Untersuchung an Diabetikern mit Zuckerkrankheit des Typs 2 zeigte, dass die Tagesdosis von 2 Gramm Spirulina über einen Zeitraum von 2 Monaten die Werte des Blutes verbessert. Der Grund für diese Abweichung liegt darin, dass der Effekt nur bei den wenigen Studienteilnehmern mit signifikant erhöhtem Cholesterinspiegel zu spüren ist.

Es wurde auch eine ärztliche Untersuchung bei Patientinnen mit nephrotischem Krankheitsbild und Hyperlipidemie vorgenommen. Durch die tägliche Zufuhr von 1 Gramm Spirulina-Kapseln für Medikamente wurde der Fettanteil im Körper reduziert. Es wurde keine Beeinträchtigung der Fettgehalte der Leber bei den mit Spirulina maxa gefütterten Tieren nach einer Giftvergiftung mit Kohlenstofftetrachlorid festgestellt. Dieses Ergebnis zeigt eine eventuelle hepatoprotektive Auswirkung von Spirulina.

Spirulina (4,5 g/Tag, 3 Monate) verbessert bei drei Menschen mit fetter Leberwurst die Werte von Blut und Leben. Einige Untersuchungen deuten auf eine anti-diabetische Wirksamkeit von Spirulina-Blau-Grün-Algen hin. In einer Untersuchung an 25 Zuckerkranken (Typ 2) wurden nach 2-monatiger Verabreichung von 2 g Spirulina im Gegensatz zu einer Vergleichsgruppe geringere Werte des Blutzuckers (Fastenwerte und nach einer Mahlzeit) festgestellt.

In einer kontrollierten koreanischen Untersuchung konnte dies jedoch nicht bestätigt werden (8 g/Tag, 12 Wochen). Das Auslösen von Krebs durch chemische Substanzen im Ratten-Modell wird durch Spirulina verringert. Wenn die Zellspender einen Auszug aus Spirulina genommen haben, wird im Teströhrchen die Wirksamkeit der Killerzelle gegen die Krebszelle erhöht. In Tierversuchen wurde die Auswirkung der Chemo-Therapie gemildert.

Die Spirulina lindert den Schaden. Vor diesem Effekt wurden die Tiere durch Spirulina beschützt. Leucopenie (Mangel an weissen Blutkörperchen) unter Chemo-Therapie kann mit Spirulina gestoppt werden. Durch Spirulina Extrakt wird die mutagene Eigenschaft von Zyklophosphamid in der Keimzelle inhibiert. Es gibt zu wenig Angaben über diesen Effekt von Spirulina, die klinischen Untersuchungen liegen nicht vor. Aufgrund der nicht eindeutig belegten Wirksamkeit und der potentiellen Gefahr (mögliche Kontamination von Spirulina mit Metallen oder Toxinen) halten einige Experten die Aufnahme unter diesen abgeschwächten Bedingungen für ungerechtfertigt.

Darüber hinaus ist nicht sicher, in welchem Maße antioxidative Effekte die Auswirkungen der Chemo-Therapie übersteuern. Die Spirulina ist in der Bundesrepublik ausschließlich in Pulverform oder als Tablette erhältlich. Spirulina ist auch als Nahrungsergänzung unter dem Namen Mikroalge erhältlich. Hinweis: Spirulina hat nicht immer die gleiche Qualität an Zutaten und Sauberkeit.

Die Wasserqualität ist auch für die nachfolgende Güte der Spirulina-Präparate verantwortlich. Spirulina Blaualgen binden schwermetallbindend und können auch mit diversen toxischen Substanzen kontaminiert sein. Mit einem Verzehr von 10 g Spirulina kann der tägliche Bedarf an einigen Mineralien zu einem beträchtlichen Teil mit dem Fasten abgedeckt werden. Untersuchungen haben tägliche Einnahmemengen von 1 bis 10 g Spirulina ergeben.

Spirulina kann ohne Kühlung gelagert und transportiert werden.

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