Was ist ein Ginkgo

Das ist Ginkgo

Seine Blätter sehen aus wie kleine Fächer. Aber sie sind etwas ganz Besonderes. Ausreichend Platz ist er ein idealer Gartenbaum. Warst du noch nie so?

Sie haben eine außerordentlich lange Vorgeschichte.

Die Kaiserslautererin will wissen, was ein Ginkgo-Baum ist. Sie haben eine außerordentlich lange Vorgeschichte. Ginkobäume sind quasi lebendige Versteinerungen. Zusammen mit anderen Saatgutpflanzen verdrängt Ginkgo die Sporengewächse am Ende des Kohlezeitalters. Sogar das Abwandern der Kontinente und die Eiszeit hat den Ginkgo durchlebt. Schliesslich existierte der auch Fan oder Fanblattbaum genannte Stamm nur in China.

Ginkobäume sind doppelhäusig, d.h. es gibt sowohl Weibchen als auch Männchen. Der Ginkgo-Baum wird in China und Japan als geheiligt angesehen. Gingko " heißt auf Chinesisch "silberne Aprikose". Ginkgo-Samen werden in der Volksmedizin zur Behandlung von asthmatischen Beschwerden, Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Magen- und Darmproblemen eingesetzt.

Das ist Ginkgo? |

Ginkgo (lat. Ginkgo biloba) ist eine aus China kommende und heute in der ganzen Welt beheimatete Pflanze, die zu einer sonst vom Aussterben bedrohten Pflanzengruppe zählt. Ginkgo war in der fernen Geschichte auf der ganzen nördlichen Hemisphäre beheimatet, aber die meisten seiner Bewohner haben die letzten Eiszeiten dort nicht überlebt. Ginkgo ist nach einem altchinesischen Konzept der Sinnbild der Eintracht.

Nur von den niederländischen Seeleuten zu Anfang des achtzehnten Jahrhundert kehrte der Ginkgo auf den kontinentalen Festland zurück. Zum Jahrtausendwechsel hat das Bundeskuratorium "Baum des Jahres" den Ginkgo zum "Baum des Jahrtausends" ernannt und ihn zum Denkmal für Umwelt und Frieden erklärt. Die Ginkgo gehören zu den so genannten Laubbäumen.

Der Ginkgo zählt jedoch wie die Koniferen zur Familie der Gymnospermen. Die Ginkgo kann ein wahrhaftes Bibelalter von 1000 Jahren und mehr erreicht haben und eine Körpergröße von bis zu 40 m haben. Der Ginkgo wird zunächst in der Jugend schlanker und auffallend gerade nach oben.

In der Regel hat der Ginkgo zwei Hauptsprossen, von denen einer viel weniger stark ist. Weil die Blättchen eine ziemlich fächerförmige Gestalt haben, werden die Ginkos auch fächerförmige Bäume genannt. Bei Ginkgo werden Männchen und Weibchen getrennt.

Wegen des unerfreulichen Geruchs von Buttersäuren werden in ganz Europa nur die männlichen Ginkgo-Pflanzen angebaut.

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