Was ist Zucker

Das ist Zucker

Der Zucker ist Nahrungs- und Genussmittel zugleich. Früher ein Luxusgut, das sich nur wenige leisten konnten, heute ist es überall zu finden. Was ist gesundheitsschädlich für Zucker? Der Zucker ist ein Kohlenhydrat. Der Haushaltszucker (auch Saccharose genannt) wird hauptsächlich aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen.

Und was ist Zucker?

Der Zucker ist Nahrungs- und Genußmittel zugleich. Allerdings ist sein Ansehen nicht das beste: Zucker - vor allem die weisse Version - wird gemeinhin als gesundheitsschädlich, als Verdickungsmittel, als schlecht für die Zahnsubstanz angesehen. Nüchternzucker ist zunächst nur ein Kohlehydrat und damit eine wichtige Energiequelle. Haushalt-Zucker ist ein Disaccharid, bestehend aus Monosaccharide (Einfachzucker), Glucose (Glucose) und Fructose (Fructose).

Obwohl Zucker von jeder Grünpflanze durch Fotosynthese produziert wird, gehören Rohrzucker und Zuckerrübe zu den wenigen Anlagen, die Zucker in großen Stückzahlen einlagern. Zucker als Kohlehydrat ist ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Das Hirn allein verbraucht etwa 140 g Glukose pro Tag. Dies sind etwa 14 Esslöffel Zucker.

Es stimmt, dass jeder einzelne Nährboden - auch Fette oder Proteine - Strom bereitstellt. Der reine Zucker erreicht das Blutsystem jedoch sehr rasch über den Verdauungstrakt und von dort ins Hirn. Der reine Zucker, vor allem aber Dextrose, ist als schnelle Energiequelle nicht zu schlagen. Darüber hinaus enthält der isolierte Zucker keine weiteren Dünger. Der Zucker ist ein wichtiger Bestandteil vieler Lebensmittel.

Wer schon einmal gekocht hat, weiss, dass Zucker nicht nur versüßt, sondern auch die Teigkonsistenz und die Krümel der Backwaren mitbestimmt. Sogar der sonntägliche Braten bekommt mit etwas Zucker eine schöne Blüte. Zucker ist auch an Gerbereaktionen beteiligt. Zucker ist auch wichtig bei der Produktion von alkoholischen Getränken, aber auch als Konservierungsstoff - zum Beispiel bei der Konservierung von Marmelade und Konfitüre.

Und noch eine weitere bedeutende Funktion: Die Süßigkeit des Zucker verstärkt den Eigengeschmack der verschiedenen anderen Inhaltsstoffe. Besonders gut schmeckt viele Obstsorten wie z. B. die Erdbeere mit einer Messerspitze Zucker, denn das Wechselspiel von Süßigkeit und Fruchtsäuren schafft wohltuende Aromen. Es ist daher nicht so leicht, Zucker in Nahrungsmitteln zu substituieren, ohne den Eigengeschmack oder die Konsistenz zu beeinträchtigen.

Die raffinierte Streuung der Salz- und Zuckerkonzentration ermöglicht es, den Absolutgehalt beider Substanzen in Nahrungsmitteln zu reduzieren. Der süßliche Beigeschmack, so gehen viele Wissenschaftler davon aus, dient unseren prähistorischen Ahnen als Hinweis auf die Kompatibilität der Lebensmittel. Bitterpflanzen sind oft Gift und was bitter schmeckt, ist oft unausgereift oder verwöhnt.

Viele Menschen in den Wohlstandsgesellschaften von heute verbrauchen jedoch wesentlich mehr Zucker, als sie für ihren Metabolismus benötigen würden. Die DGE empfiehlt daher, nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag über die Ernährung zu sich zu nehmen. Die Politik hat die Frage einer "Strafsteuer" auf zucker- und fettreiche Nahrungsmittel aufgeworfen. Doch Dick macht nicht per se Zucker oder Fette, sondern die Erkenntnis, dass zu viel davon verzehrt wird.

Aus diesem Grund kritisieren Verbraucherbefürworter vor allem "Zuckerfallen", also Nahrungsmittel, die viel "versteckten" Zucker beinhalten, ohne dass sich der Verbraucher dessen bewußt ist. Dennoch: Statt auf jedes einzelne Kilogramm Zucker zu achten, empfehlen Ernährungswissenschaftler eine gesunde Lebensführung gesamt. dass die Inselbewohner Neuguineas bereits vor über zehntausend Jahren Zuckerrohr als Nahrungsmittel in ihren Schiffen gelagert haben?

ein Verfahren zur Zuckerextraktion entwickelt: Der heiße Rohrzuckersaft wurde in konische Ton- oder Holzbehälter gegossen. Aus der auskristallisierenden Zucker-Masse tropft der Zucker mit den zuckerfreien Substanzen durch eine öffnung in der Zapfenspitze. Das Zuckerhuhn wurde zurückgelassen. Der Zucker war damals ein begehrter Schatz und ein Vorrecht für die Reiche. Erst als die Zuckerrüben in den Wettbewerb mit dem Rohrzucker eintraten, verloren sie ihre Alleinstellung.

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