Was sind Schüssler Salze

Schüssler Salze

Durch die Einnahme von Schüsslersalzen wird der Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht. Die Schüsslersalze sind stark verdünnte Zubereitungen von Mineralien. Die Salze von Schüßler werden dem Körper so verabreicht, dass er sie direkt aufnehmen und verwerten kann. Die Schüssler Salze sind für Menschen jeden Alters und in jeder Situation geeignet. Durch die Mineralsalze helfen Sie Ihrem Körper, das Gleichgewicht zu halten.

Schüßlersalze - was sind das? Homöopathisches Netz

Häufig werden die so genannten "Schüßlersalze" mit der homöopathischen Medizin gleichgestellt oder durcheinander gebracht. Doch sie gehen nicht auf ihn zurück, sondern auf den oldenburgischen Mediziner Wilhelmshannover ( "Wilhelm" ) von 1821 bis 1898. Als " Blendfigur " der Zeit kann man ihn leicht bezeichnen. Obwohl er sein Abitur nicht bestanden hatte, erhielt er die Gelegenheit, in Frankreich Medizin zu studieren, die er in Wien und Giessen wieder aufnahm.

Doch erst als die ärztliche Staatsprüfung, die für die Zulassung erforderlich war, wurde das Fehlen des Abiturs zum Nachteil. Dafür brauchte er jedoch eine kommunale Erlaubnis, die er nur deshalb bekam, weil er sich verpflichtet hatte, nur als Homöopath zu arbeiten. Nach drei Jahren wurde er Mitglied im "Zentralverband der homöopathischen Ärzte" (1861).

Während der ersten 15 Jahre seiner Praxis hat er eine Kurzform der homöopathischen Medizin entwickelt, die er 1873 im Memorandum "Eine gekürzte, auf der Grundlage der histologischen und zellulären Pathologie durchgeführte Therapie" vorlegte. Die Salze wurden wie in der Homeopathie verstärkt, denn nur so konnten die "Ionen" unmittelbar in das Zellinnere vordringen.

Ein krankheitserregender Stimulus würde die Einzelzellen so sehr anregen, dass die Verteidigungsreaktion so energieaufwändig wäre, dass die Mineralienreserven der Einzelzellen aufgebraucht würden. Die damals mehr als tausend bekannt gewordenen Homöopathika reduzierte er auf 12 funktionelle Mittel. Im Jahre 1895 löschte er selbst das Kalziumsulfat von der Aufzählung.

Neben diesen ursprünglich von der Firma SCHÜSSLER definierten 11 und 12 Salze wurden zu Beginn des 20. Jh. 15 Supplemente und später sieben "biochemische Substanzen" hinzugefügt. Obwohl er seine Salze durch Potenzieren produzierte, unterschied er sich deutlich von der Homöopathie, da er das Simile-Prinzip von Hahnemann für seine "biochemische Heilung" zu Gunsten physiologisch-chemischer Prozesse im Organismus abwies.

Aus diesen Äußerungen entstand ein langer Disput mit anderen homöopathischen Ärzten, der 1876 zum Rücktritt aus dem " Zentralverband der homöopathischen Ärztinnen und Ärzte " führte. Schüßlersalze wurden mehrmals auf ihre Effektivität hin überprüft, jedoch konnte keine medikamentöse Therapie durchgeführt werden. In ihrer Veröffentlichung "Die andere Medizin" kommt die Stiftung zu dem Schluss: Die Schüßlersche Chemie ist nicht für die Therapie von Erkrankungen prädestiniert.

Auch interessant

Mehr zum Thema