Wechseljahre Hormone

Menopause Hormone

Erleben Sie die Kraft der Wechseljahreshormone: Menopause und Hormone Wechseljahresbeschwerden sind das Ergebnis hormoneller Veränderungen. Zu Beginn der Wechseljahre nimmt die Hormonproduktion allmählich ab. Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein normales Stadium im Leben jeder Frau. Wann und welche Hormone spielen bei Frauen eine Rolle?

Beanstandungen und Reklamationen

Um all diese Beschwerden zu behandeln oder zu lindern, werden unterschiedliche Therapien mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ergebnissen empfohlen: Also Phytoestrogene (Pflanzenöstrogene), psychotherapeutische Maßnahmen, Verhaltenstherapien, Homöopathie, Akkupunktur und vieles, vieles mehr, einschließlich Hormonersatz. Diese Studiendaten sind nur Anhaltspunkte für eine Hormonersatzbehandlung oder Hormonbehandlung, nicht aber für alle anderen Therapieangebote.

Hormonersatz-Therapie ist zweifellos die erste Adresse für die Symptome peri- und postmenopausal tätiger Mütter. Hormonersatz-Therapie reduziert nicht besonders das Vaskulärrisiko. In dieser Zeit gibt es ein vorteilhaftes zeitliches Fenster für die Hormonersatz-Therapie. In verschiedenen Untersuchungen wurde ein gesteigertes Schlaganfallrisiko bei einer Hormonersatz-Therapie festgestellt. In absoluten Zahlen ist der Anstieg jedoch äußerst geringfügig.

Das Risiko von Thromboembolien ist auch bei einer Hormonersatz-Therapie leicht gestiegen, insgesamt ist es aber immer noch ein sehr seltener Fall. Insgesamt ist die Therapie so frühzeitig wie notwendig, so gering wie möglich, so lange wie notwendig, so persönlich wie möglich. Im Alter zwischen 50 und 60 Jahren ist die Hormonersatz-Therapie eine präventive Maßnahme zur Reduktion osteoporosebedingter Ausbrüche.

Die Hormonersatztherapie reduziert eine Beeinträchtigung der Gehirnleistung - des Gedächtnisses und der Erkrankung. Hormone sind die effektivste Therapie, sie sind so gering wie möglich, so lange wie notwendig, so frühzeitig wie notwendig, so einzeln wie möglich.

Wechseljahre: Hormone einnehmen oder nicht?

Bei den meisten werden die Wechseljahre ohne Medikation gut überstanden. Geburtstages nimmt die Hormonbildung der Ovarien ab, sie fühlen den Mangel an Hormonen. Die meisten Menschen empfinden die Hitzewallung als sehr störend. Untersuchungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen, die regelmässig Ausdauersportarten ("Walking, Running, Cycling, Schwimmen") betreiben, deutlich geringer ist.

Regelmässige Saunagänge und warme und kalte Wechselschauer haben die gleiche Wirkung, sie sind auch ein gutes Gefässtraining. Ayurvedische Ärzte empfehlen zum Beispiel "kühlende" Lebensmittel wie Gurken, Honigmelonen, Bittergemüse wie Artischocke oder Zichorie und Joghurt oder Butter. Heilkräuter aus Traubensilberkerzen oder sibirischem Rhabarber sind vielversprechende Hilfsmittel, und es können Homöopathika wie Sepia, Schwefel oder Belladonna probiert werden, jedes mit der Stärke C6.

Aber es gibt auch solche Situationen, in denen das Schwitzen auf natürliche Weise nicht kontrolliert werden kann. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass Hormonpräparate nach wie vor die wirksamste Methode gegen wirklich schwerwiegende Wechseljahresbeschwerden sind. Aber die meisten von ihnen haben vor den Hormon-Pillen Angst, denn vor 15 Jahren haben die amerikanischen und britischen Untersuchungen ergeben, dass solche Arzneimittel das Brustkrebsrisiko, einen Herzanfall oder einen Hirnschlag auslösen.

In einer dänischen Untersuchung wurde zum Beispiel festgestellt, dass eine Frau, die bereits im Alter von 50 Jahren mit der Einnahme von Hormonpräparaten begann, kein höheres Risiko für Brustkrebs und nach zehn Jahren auch nur ein besonders niedriges Herzinfarktrisiko hatte. Eine finnische Untersuchung ergab, dass die Hormonbehandlung das Risiko von Brustkrebs bei der Frau zu Anfang der Menopause reduziert, auch wenn sie die Medikamente wesentlich langsamer einnimmt als die derzeit empfohlene Höchstdauer von zwei Jahren.

Forschende, die früher vor hormonellen Störungen warnten, geben nun auch zu, dass das Hormonrisiko für die Frau, die gleich zu Anfang der Menopause Hormone einnimmt, sehr niedrig ist. Es stimmt aber nach wie vor, dass Hormone nur bei schweren Symptomen eingenommen werden sollten und dann so kurz wie möglich - nach ein bis zwei Jahren sollte man sie nach und nach "auskriechen".

Ist es besser mit naturidentischen Sexualhormonen? Die Hormonpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden beinhalten in der Regel künstliche Estrogene und Progestine. Diese sind nicht vollständig mit den im Ovar produzierten Naturhormonen gleichzusetzen. Anders bei den so genannten Bioidenthormonen, zum Beispiel 17-Beta-Estradiol, Östron oder Progesteron. Ihre chemische Zusammensetzung ist mit der von Naturhormonen gleich, aber sie werden auch im Prüflabor produziert, zum Beispiel auf der Grundlage von pflanzlichen Substanzen aus der Soja- und Yamswurzel.

Übrigens: Ob die bioidentischen Hormone das Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzinfarkt steigern oder nicht, gibt es bisher keine verlässlichen Untersuchungen. Auch Hormone durchdringen die Epidermis und werden daher oft nach ärztlicher Verordnung einzeln in Cremes oder Gels aufbereitet. Damit soll nach Ansicht der Verfechter eine sehr persönliche, so niedrig wie möglich dosierte Behandlung ermöglicht werden, die sich beispielsweise am Hormonhaushalt der Frauen im Speicher ausrichtet.

Die Hormondosis wird von vielen Ärzten lieber anhand der Wirkungsweise bestimmt - also exakt so viel, dass die Krankheitssymptome hinreichend gehemmt werden. In der Menopause sollten sich die Damen sportlich gut in Form bringen und im Idealfall regelmässig in die Saunalandschaft gehen. Sollten störende Begleiterscheinungen auftreten, können Sie sich daran gewöhnen - zum Beispiel indem Sie sich bei einer Hitzewallung nach dem Zwiebel-Prinzip anziehen und einen Ventilator in der Tasche haben.

Nur wenn das nicht ausreicht, sollten Hormone verwendet werden. So niedrig wie möglich und so hoch wie notwendig - ganz gleich, ob konventionelle oder biologisch identische Hormone. Die Gefährdung einer Hormonbehandlung ist auch von individuellen Faktoren abhängig - der Gynäkologe sollte sich viel Zeit lassen, um gemeinsam mit dem Patienten eine optimale Therapie zu erarbeiten.

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